0 Hans Rath:
Man tut, was man kann

Belletristik · Wunderlich · Gebunden · 256 S. · ISBN 9783805208703 · 14.90€
1 Sterne

Männer: überwiegend Unterleib statt Kopf

Leseeindruck vom 16.06.2009 · 1089 Zeichen
511 x gelesen · noch nicht bewertet

Die Leseprobe wird aus der Ich-Perspektive des Protagonisten (Paul) erzählt. Als ewiger Single ist er ständig auf der Pirsch nach unkomplizierten weiblichen Bekanntschaften. Er lernt die 30-jährige Kathrin kennen. Nun läuft der allseits bekannte Film klischeebeladen ab: Kennenlernen, Telefonnummerntausch, Abendessen, Endstation Bett.
Im Traum heiratet Paul seine neue Flamme Kathrin. Gemeinsam leben sie mit ihren fünf Kindern in einem "hochherrschaftlichen Haus". Die Kinder werden älter, alles kostet Geld: Privatschule, Klamotten, Computer usw. Mit 60 Jahren - Paul ergraut, Kathrin für viel Geld geliftet - verbringen sie ihren Urlaub "auf einer Liege unter südlicher Sonne".
Bei klarem Bewusstsein schreckt Paul ein solches Leben ab. Da muss es doch noch andere Alternativen geben. Deshalb will Paul nach dem one-night-stand nur noch weg und sich irgendwie aus dieser Affäre ziehen ...
Die Leseprobe ist locker-flockig-flapsig verfasst und bietet durchaus Witz und Ironie. Eingecremt mit Lichtschutzfaktor 50, hingefläzt auf einem Liegestuhl, ist der Roman eine nette Strandlektüre.

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