
Anna Sternberg nimmt für ihre alte Klassenkameradin Sandrine Beaufort einen PR-Job an - eine Galerieeröffnung. Sie hat Sandrine nie gemocht: ein Miststück, die alle um den Finger wickelt, um Profit daraus zu schlagen. So hat sie Karriere gemacht und ist Milliardärin geworden. Aus Amerika kehrt sie nach Wiesbaden zurück. Für ihren Job rechnet Anna mit einem guten Lohn. Aber wer redet von Geld, wenn es um eine Chance und zugleich einen Freundschaftsdienst geht?
Im Café im Kurpark trifft Anna ihre Geschäftspartnerin Vicky. Sie bedauert ihre Verhandlungsschwäche.
Zeitgleich findet der Internationale Wirtschaftsgipfel statt. Carl Weller, einem der Teilnehmer, eilt der Ruf eines "bad boy" voraus: Er sei "das größte Chamäleon der globalen Marktwirtschaft". Dieser Mann von Welt betritt das Cafe, in dem sich Anna und Vicky gerade unterhalten. Ein unverschämter Fotograf betritt die Bühne, schießt Bilder von Weller, dieser entreißt ihm die Kamera, schleudert sie zu Boden. Anna taxiert Weller als "eiskalten, zynischen, völlig abgehobenen Vollidioten". Gleichzeitig aber ist er "der sinnlichste Mann, der ihr jemals begegnet ist". Ein Hauch von Berührung wirkt auf sie wie ein Elektroschock: "Kaskaden von Gefühlswallungen" durchströmen sie. Anna, voller Selbstbewusstsein, wirft sich ins Zeug, um für Waller die peinliche Situation mit dem Fotografen zu regeln.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute ... Halt ein Frauenroman, mit allen typischen Accessoires geschmückt - und nicht nach meinem Geschmack.
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