Leseeindruck zu »Flutland« von Emily Diamand

Flutland

von


Fantasy · Chicken House · · Gebunden · 352 S. · ISBN 9783551520036
Sprache: de · Herkunft: gb

Lilly und Alexandra – beide kämpfen um ihr Leben

Leseeindruck vom 17.02.2010 · 5 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert

Piraten überfallen ein kleines Dorf am Meer. Sie schlagen die gesamte Fischereiflotte kurz und klein, ermorden eine ältere Frau und zerstören damit das Leben der dreizehnjährigen Lilly, die außer ihrer geliebten Großmutter niemanden mehr hatte.

Auch die siebenjährige Alexandra, Tochter des Premierministers, wird ihres Lebens nicht mehr froh. Die Piraten entführen sie aus dem Haus ihrer Tante.

Nach der Beerdigung erhält Lilly Besuch: Mrs Ainsty eröffnet ihr mit aufgesetzter Tu-gut-Miene, dass man beschlossen habe, sie zu verheiraten. Doch Lilly schreit "Niemals!" und nimmt Reißaus. Sie läuft zum Hafen, wo ihr Boot liegt. Seit drei Jahren hatte sie Fische gefangen, um damit etwas zum Lebensunterhalt beizutragen.

Hoch zu Ross trifft ein Soldat ein. Seine Uniform flößt Respekt ein. Er erkundigt sich, warum ein Leuchtfeuer gebrannt habe. Ach, Piraten hätten sie überfallen ... Andere Dörfer seien doch verschont worden – da seien sie es ja wahrscheinlich selber gewesen. Sie sollten sich bloß keine Hoffnung auf Entschädigung machen.

Die Angegriffenen können ihn nicht von ihrer Unschuld überzeugen. Dabei brauchen sie doch ihre Boote, um zu überleben.

Der harte, gefühlskalte Soldat brüllt in die aufgebrachte Menge: "Lest die Bekanntmachung Ihrer Majestät. Dann wisst ihr, was euch erwartet." Statt einer Entschädigung sollen die Kollaborateure bestraft werden.

Schließlich kommt der Soldat zu seiner wichtigsten Mission. Er soll die kleine Alexandra Randall zum Palast des Premierministers bringen ...

Der Text ist sehr flüssig und verständlich geschrieben. Die Ich-Erzählerin Lilly schließt man gleich ins Herz. Sie ist kein verhätscheltes Mädchen, sondern packt an, und man traut ihr zu, ihr Leben selbstständig zu meistern. Im weiteren Verlauf des Romans wird der Leser sicher noch manches Abenteuer mit ihr erleben.

Alexandra dagegen hat in ihrem wohlbehüteten Leben als Tochter eines Premierministers nie Not gelitten. Umso härter und traumatisierender ist für sie die Entführung. Wie werden die Piraten sie behandeln, was fordern sie?

Dieser Roman ist packend und sicher den Kauf wert.


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