Leseeindruck zu »Kalix – Werwölfin von London« von Martin Millar

Kalix – Werwölfin von London

von


Belletristik · Fischer · Taschenbuch · 752 S. · ISBN 9783596184965
Sprache: de · Herkunft: gb

Rette sich, wer kann – Werwölfe erobern den Buchhandel

Leseeindruck vom 27.05.2009 · noch unbewertet · noch unkommentiert

Es scheint ein riesiges Käuferpotential für Mystery- und Werwolf-Stories zu geben. Schon wieder erscheint ein Buch, das wahrscheinlich auf großes Interesse stoßen wird.

In dieser Leseprobe werden zwei Werwolffamilien beschrieben: die MacRinnalchs und die Douglas-MacPhees. Ihre Namen geben Aufschluss über ihre Herkunft: Es sind Schotten.
Die MacRinnalchs sind, nun schon in der vierten Generation, eine sehr wohlhabende Fürstenfamilie. Fürst und Fürstin sind die Herrscher über die Werwölfe. Sie haben zwei Töchter und zwei Söhne. Trix, die Werwolfzauberin (arbeitet in der Modebranche), und Kalix, die ihren Vater angegriffen hat. Sie weiß, dass ihr Strafe droht, und befindet sich auf der Flucht. Sarapen, ihr Bruder, lässt seine Schwester durch engagierte Jäger verfolgen. Der andere Bruder Marcus, ein etwas verweichlichter Werwolf, ist Liebling seiner Fürstenmutter.

Der Douglas-MacPhees-Clan - Duncan, Fergus und Rhona - ist in einer niedrigeren gesellschaftlichen Position. Das Trio wird wegen seiner Brutalität gefürchtet. Sie sollen Kalix, die nach London geflüchtet ist, verfolgen. Ihr Versteck ist ein altes Lagerhaus. Duncan Douglas-MacPhees spürt Kalix dort auf. Es kommt zu einem fast tödlich endenden Kampf der Beiden, als Daniel, ein junger Mann und das erste menschliche Wesen in diesem Romanausschnitt, Kalix zur Flucht verhilft.

Wie es im Buch weitergeht, kann man ahnen. Wahrscheinlich kommt es zu einer Liebesromanze zwischen Daniel und Kalix. Weiter kann man nur spekulieren: Viele Handlungsstränge sind angelegt. Die bekannten Werwolfklischees sind schon in der kurzen Leseprobe vorhanden.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, seine Beschreibung der Personen und Handlungsorte ist präzise und detailliert. Sie sind für den Leser vorstellbar. Die Gespräche der Handelnden sind nachvollziehbar. Trotz Ortswechseln ist man immer wieder leicht im Handlungsverlauf.

Dass derlei Literatur derart viel Zulauf findet, liegt vielleicht daran, dass viele Leser das Grauen anzieht. Auch mir graut es: zunächst angesichts der Seitenzahl des Buches (752), dann aber auch, weil so etwas für mich keine vernünftige Literatur ist, sondern Schwimmen auf einer Welle des Aberglaubens.


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