Leseeindruck zu »Tod im Schärengarten« von Viveca Sten

Tod im Schärengarten

von


Krimi · Kiepenheuer & Witsch · · Gebunden · 368 S. · ISBN 9783462043020
Sprache: de · Herkunft: se

Sommermord auf der idyllischen Ferieninsel Sandham

Leseeindruck vom 15.03.2011 · 1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert

Mit meisterlicher Präzision werden genau zeitgleich zwei Schüsse abgefeuert: Der eine ist der Startschuss zur größten Hochseeregatta Nordeuropas. Der andere legt Oscar Juliander um, den Rechtsanwalt und gefragtesten Insolvenzverwalter des Landes, den Vorsitzenden der königlichen Seglergesellschaft, der dieses Jahr den Gesamtsieg des Rennens nach Hause holen wollte. Daraus wird nun nichts. Am Rande des Geschehens dümpelt in weiter Entfernung ein Schiff der Polizeiflotte. Durch seinen Feldstecher sieht Kriminalkommissar Lagerlof einen Mann aus Julianders Crew heftig mit den Armen winken – ein Notrufsignal.

Peter Lagerlof startet das polizeiliche Kampfboot. Er muss vorsichtig manövrieren, um Kollisionen mit den gestarteten Jachten zu vermeiden. Tatsächlich: Da hat jemand quasi vor den Augen der Polizei Oskar Juliander erschossen. Wer hatte ein Motiv? Später erfahren wir, dass er neben seiner Ehe manche Liebelei pflegte, was auch mehrere Kinder hervorbrachte. Viel Freud, aber auch viel Feind ...

Nora steht vor der alten Villa, in der sie die schönsten Tage ihrer Kindheit verbracht hat. Ihre Nenn-Oma, Signe Brand, hat ihr das Anwesen vererbt. Kann Nora sich vorstellen, hier mit ihrer Familie zu leben, nach allem, was an diesem Ort geschehen war? Denn Signe hatte ihren Neffen und dessen Cousine getötet, weil sie ihren Anteil an dem Haus forderten, und nach der Tat Selbstmord begangen.

Wie wird Nora sich entscheiden? Da ihr Mann Henrik strikt gegen die Villa ist, setzt sie ihre Ehe aufs Spiel.

Im Vergleich zu Viveca Stens erstem Krimi "Tödlicher Mittsommer", den ich recht seicht fand, hat mich diese Leseprobe überrascht. Dieser neue Fall hat viel mehr Potenzial. Von der Startlinie weg wird der Leser direkt ins kalte Wasser geworfen, als ein angesehener Mann in exponierter gesellschaftlicher Stellung erschossen wird. Wie schön ist es, jetzt zu spekulieren, wer diesen Herrn der feinen Gesellschaft auf dem Gewissen haben könnte. Feinde hatte er en masse ...


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