Rezension zu »Darling Jim« von Christian Mørk

Darling Jim

von


Kriminalroman · Piper · · Gebunden · 352 S. · ISBN 9783492052566
Sprache: de · Herkunft: us

Sex and Crime, Mystery und Psycho

Rezension vom 08.02.2009 · noch unbewertet · noch unkommentiert

Christian Mørk beginnt sein Buch mit einem grausamen Mord in einem Haus in Dublin: "Sklavenschwestern von eigener Tante ermordet". Er erzeugt gruselige Spannung und legt hier Handlungsstränge, die viele Lösungsungen ermöglichen und Höchstspannung auslösen.

Danach sackt der Leser in ein literarisches Loch.

Im Ort taucht ein ausnehmend hübscher Mann auf, der ein auffälliges rotes Motorrad fährt. Er wird zum Anziehungspunkt aller Frauen einschließlich der Zwillingsschwestern und der Tante.

"Darling Jim", so nennt ihn eine Geliebte, erzählt in den örtlichen Lokalen Geschichten. Mørk beschreibt das Äußere Jims mit den Attributen eines Wolfs. Diese geben Jim den Charakterzug eines reißenden Tieres.

Die Gruselgeschichte, die Jim zum Besten gibt fasziniet die Frauen. Der begehrte Jim nutzt seine bevorzugte Situation voll aus, indem er sich mit allen Frauen, die sich ihm freiwillig anbieten, sexuell vergnügt; manche tötet er sogar. Auch mit Fiona, eine der Nichten treibt er es, und ihre Schwester Aoife vergewaltigt er.

Dieser Teil des Buches zieht sich über ca. 150 Seiten hin. Teilweise hat mich die Handlung nicht sonderlich interessiert, teils hat mich die sprachlich niveaulose, manchmal ordinäre Wortwahl angeödet.

Da mich das Buch aber am Anfang so fasziniert hatte, hielt ich mir vor Augen, dass Christian Mørk ja doch irgendwie gut und spannend schreiben kann, und hoffte, dass es vielleicht irgendwo wieder besser werden würde. Also weiter lesen ...

Und tatsächlich wir erfahren, warum die Nichten bei ihrer Tante im Haus leben und wie es zu dem entsetzlichen Blutbad kommen konnte.

Diesen Teil des Buches hat Mørk sprachlich besser und spannend ausgestaltet. Die logische Handlung um die drei Schwestern, die Jim töten, ist stimmig.

Wir sind wieder im Mordhaus.

Hier rundet sich der Krimi und nimmt den Spannungsbogen und die Handlungsstränge des Anfangs gekonnt wieder auf. Die Erwartungen an einen mitreißenden Krimi. erfüllen sich doch noch.

Schließlich gelingt es Christian Mørk im letzten Teil, "Der gelähmte Prinz", Fantasy und Reality zu verknüpfen – und das sehr überzeugend und glaubwürdig.


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