Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Mayas Tagebuch« von Isabel Allende

Mayas Tagebuch

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Rezension vom 25.08.2012
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: es

Durch Willensstärke zurück im Leben

"Kindchen ..., du bist der Sonnenschein meiner trüben alten Tage", versichert der 70-jährige Manuel der 19-jährigen Maya in leicht sarkastischem Ton. Er lebt in einer Pfahlbauhütte auf einer kleinen, einsamen chilenischen Insel, introvertiert und eigenbrötlerisch. Oft schreckt er Maya in ihren schlaflosen Nächten auf, wenn seine Schreie die S...

Rezension zu »Die Sisters Brothers« von Patrick deWitt

Die Sisters Brothers

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Rezension vom 09.08.2012
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Killer mit Stil, Verstand und Witz

Sie fragen nicht viel und fackeln nicht lange. Es ist halt ein ganz normaler Job. Die Brüder Eli und Charlie Sisters haben ihr Lebtag lang ihre Brötchen damit verdient, anderen das Gehirn wegzupusten. Und weil sie dabei gute Arbeit leisten, sind sie als Auftragskiller berühmt, berüchtigt und gesucht. Es ist das Jahr 1851, und der amerikanische ...

Rezension zu »Canale Mussolini« von Antonio Pennacchi

Canale Mussolini

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Rezension vom 31.07.2012
14 x als hilfreich bewertet · mit 2 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: it

Wie wir die Sümpfe bezwangen

"Und nun raten Sie mal, wer am nächsten Morgen am Bahnhof von Littoria stand ... - Sie müssen mir schon glauben, sonst lassen wir es besser gleich. Ich erfinde nichts. - Wie bitte, was sagen Sie? Was das Imperium war? Nun, so richtig habe ich das auch nicht begriffen. - Was wollen Sie denn? Kommen doch nächstes Mal Sie und legen die Pontinischen...

Rezension zu »Kassiopeia« von Bettina Balàka

Kassiopeia

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Rezension vom 10.07.2012
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: at

Das Spiel ist vorbei - oder nicht?

Judit Kalman, verwöhnte Tochter eines erfolgreichen Bauunternehmers und inzwischen ü40erin, kollidiert förmlich mit dem Wink des Schicksals, nachdem ihr Gatte Stefan verstorben ist. Es sind ganz unmissverständliche Zeichen, die ihr die Gewissheit geben, dass der Schriftsteller Markus Bachgraben der Quell ihrer zukünftigen Glückseligkeit ist. ...

Rezension zu »Sommertöchter« von Lisa-Maria Seydlitz

Sommertöchter

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Rezension vom 15.06.2012
5 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Du solltest bleiben

Für Juno, die Ich-Erzählerin, sollte es die letzte Geburtstagsfeier im kleinen Haus mit Garten und Kirschbaum werden. Sie geht gerade auf das Gymnasium, und so eine Gartenparty, wie Mutter sie für Vater vorbereitet, hat es für sie nie gegeben. Sie kann sich kaum an fröhliche Zeiten in ihrer Kindheit erinnern; nur wenig hallt noch das Lachen na...

Rezension zu »Die toten Frauen von Juárez« von Sam Hawken

Die toten Frauen von Juárez

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Rezension vom 04.06.2012
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Sprache: de · Herkunft: gb

Die Bestie Mensch

Ciudad Juárez liegt in Mexiko, unmittelbar an der Grenze zu den USA. Der Weg hinüber nach Texas wird nicht nur durch den Rio Grande, sondern auch durch eine gigantische Zaunanlage versperrt. Aber das gesegnete Land of the Free lockt trotz aller abschreckenden Hindernisse viele hierher – es sind die ärmsten, mutigsten, kräftigsten, v...

Rezension zu »Mr. Chartwell« von Rebecca Hunt

Mr. Chartwell

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Rezension vom 30.05.2012
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Sprache: de · Herkunft: gb

Kriegsheld Churchills Mühsal, Tränen und Schweiß

Depression ist in den westlichen Gesellschaften zur Volkskrankheit geworden und hat erschreckende Ausmaße angenommen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hingegen war sie der Bevölkerung weitgehend unbekannt und ein Tabuthema. Wie sollte man sich das denn auch vorstellen: "Die Seele ist krank"? Die Betroffenen galten als übersensible Hypo...

Rezension zu »In hellen Sommernächten« von John Burnside

In hellen Sommernächten

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Rezension vom 15.05.2012
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Visionen am Rand der Welt

Liv, die Ich-Erzählerin, hat am Ende des Romans endlich zu sich selbst gefunden. Sie weiß nun, wohin sie gehört, "was sie mit ihrem Leben anfangen will". Vor zehn Jahren, als sie gerade die Schule abgeschlossen hatte, hat sie in jenem Sommer der hellen Nächte etwas erlebt, das sie selbst als "Privileg" beschreibt, nämlich etwas zu sehen, ...

Rezension zu »Le avventure di Pinocchio« von Carlo Collodi

Le avventure di Pinocchio

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Rezension vom 14.05.2012
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Mein Geheimtipp ...

... wenn Sie auf angenehme und unterhaltsame Weise Ihre Italienisch-Grund­kenntnisse aufmöbeln möchten: Lesen Sie La storia di un burattino (Die Abenteuer des Pinocchio) in der Reclam-Ausgabe!- Wie bitte? Ein Kinderbuch? Sehe ich aus, als wäre ich fünf? Und überhaupt: Das kann doch jeder mitsprechen - Geppetto schnitzt Marionette, die wird fr...

Rezension zu »Der Mord des Jahrhunderts« von Paul Collins

Der Mord des Jahrhunderts

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Rezension vom 12.05.2012
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Sprache: de · Herkunft: us

Die Macht der Medien – ein Staat im Staat

Wer kennt nicht Orson Welles' Film "Citizen Kane" aus dem Jahr 1941? Schon Welles faszinierte die Biografie des US-amerikanischen Zeitungsverlegers William Randolph Hearst so sehr, dass er ihn zum Vorbild für seinen fiktiven Medienmogul Charles Foster Kane nahm und dessen Leben mit unerhörtem Aufwand verfilmte. Daraus entstand ein Meilenstein der...

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