Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Der große Sommer« von Ewald Arenz

Der große Sommer

von


Rezension vom 17.06.2021
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Sprache: de · Herkunft: de

Was Liebe ist, was Liebe kann, was Liebe tut

Die Achtzigerjahre waren eine politisch bewegte Zeit voller Aktivis­mus, Innova­tion, Ängsten und Provoka­tionen des Etablier­ten. Tausende formieren sich, um gegen Atomkraft und gegen die Statio­nierung von Pershing-II-Raketen zu demons­trieren, Umwelt- und Friedens­bewegun­gen werden gegründet, schließ­lich sogar eine neue Partei: die...

Rezension zu »Big Sky Country« von Callan Wink

Big Sky Country

von


Rezension vom 12.06.2021
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Sprache: de · Herkunft: us

August bleibt sich treu

Achtzig Holsteinerkühe produzieren Milch auf Bonnie und Darwins Farm in Michigan. Der relative Wohlstand der Farmer­familie hat seinen Ursprung im Vermögen von Bonnies früh verstor­benen Eltern, mit dem auch ein statt­liches neues Wohnhaus errichtet werden konnte, »pseudo­viktoria­nisch mit Rundum­veranda«. Aber mate­rielle Sicher­heit...

Rezension zu »Terminal« von Kai Hensel

Terminal

von


Rezension vom 31.05.2021
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Sprache: de · Herkunft: de

Willkommen in der Bananenrepublik

Muss man über BER einen Roman schreiben? Bedarf es einer Fiktion über unseren ›Hauptstadt­flughafen‹? Ist die Realität dieses Projekts nicht derart skandalös, absurd, lachhaft und traurig, dass sie fiktional gar nicht zu toppen und kaum zu erfinden wäre? Die Feder­füh­renden insbe­sondere aus der Politik haben in die Welt hinaus­posa...

Rezension zu »Die Harpyie« von Megan Hunter

Die Harpyie

von


Rezension vom 27.05.2021
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Sprache: de · Herkunft: gb

Der Mythos lebt

Was in aller Welt ist eine »Harpyie«? Der Begriff wurzelt in der griechi­schen Mytho­logie und hat, wie es scheint, mit unserer Realität nicht mehr viel zu schaffen. Doch beim Nach­forschen erfährt der Suchende, dass die Vorstel­lung, die in dem Fabel­wesen Gestalt findet, in unseren Köpfen durchaus präsent ist. Als Misch­wesen mit Raub...

Rezension zu »Der gefrorene Himmel« von Richard Wagamese

Der gefrorene Himmel

von


Rezension vom 11.05.2021
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Opfer der Zwangsassimilation

Wahrscheinlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass eine Gruppe, eine Nation stolz auf ihre kultu­rellen Leis­tungen ist. Haben die Europäer im neun­zehnten Jahr­hundert nicht Heraus­ragendes geschaf­fen in den schönen Künsten, in den Geistes-, Gesell­schafts- und Natur­wissen­schaften, im Maschinen­bau, in ihrer Infra­struktur? Leide...

Rezension zu »Der Name seiner Mutter« von Roberto Camurri

Der Name seiner Mutter

von


Rezension vom 27.04.2021
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Sprache: de · Herkunft: it

Gemeinsam alleine

Die Po-Ebene in der Emilia-Romagna ist eine Landschaft, die wie gelähmt erscheint. Teil­nahms­los fließt der Strom dahin, bewe­gungslos liegen die Felder in der endlosen Ebene, darüber entweder die aus glei­ßendem Himmels­blau sengende Sonne oder flir­render Dunst oder nass-fahler Eisnebel. Gele­gentlich tauchen Gehöfte, Wasser­türme ...

Rezension zu »In der Ferne« von Hernan Diaz

In der Ferne

von


Rezension vom 16.04.2021
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Sprache: de · Herkunft: us

Aufbruch und Desillusion

Die Erzählsituation erinnert an Joseph Conrads wort- und schicksalsgewaltige Seefahrerromane. Ein Alaska-Schoner steckt im Eis fest, die Passa­giere – hart­gesot­tene Gold­gräber – vertrei­ben sich die Zeit mit Seemanns­garn, und einer unter ihnen, gerade vom Bad in einem Eisloch hervor­gekrochen, zieht nach und nach mit seinem impo­s...

Rezension zu »Das Verschwinden der Erde« von Julia Phillips

Das Verschwinden der Erde

von


Rezension vom 27.03.2021
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Wanderungen durch ein neuronales Netz

Schon der außergewöhnliche, geheimnisumwitterte Handlungsort am östlichsten Ende Russlands verlockt zum Lesen. Von 1939 bis 1990 war die sibiri­sche Halbinsel Kam­tschatka militä­risches Sperr­gebiet. In der Bucht vor der Haupt­stadt Petropaw­lowsk lauerte die Flotte der mächtigen sowjeti­schen Atom-U-Boote den gesamten Kalten Krieg hin...

Rezension zu »Bergsalz« von Karin Kalisa

Bergsalz

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Rezension vom 24.03.2021
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Sprache: de · Herkunft: de

Zuviel Zucker in der Suppe

Großartig, wie subtil, poetisch und einfühlsam uns die Autorin sofort einfängt. »Dieser Wind, den man sieht, bevor man ihn spürt. [ … ] Man sieht, was er zu sehen gibt. Berge zum Beispiel. Die gezackte Linie ihrer Gipfel scharf umrissen [ … ] Und doch sind sie nicht so – nicht so nah. Er spiegelt sie vor. Wirft die Welt auf sich zurück;...

Rezension zu »Der Bruch« von Doug Johnstone

Der Bruch

von


Rezension vom 20.03.2021
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Zum Scheitern verurteilt?

Der junge Tyler Wallace fällt komplett aus dem Rahmen. Auf Greendyke, wo der Siebzehn­jährige wohnt, passt »jedes Klischee von sozialer Verwahr­losung«. Zwei hässliche, herunter­gekom­mene Hoch­häuser sind inmitten einer unan­sehn­lichen Einöde aus illegal zuge­mülltem Brachland noch verblie­ben, nachdem schon einige der Beton­sil...

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