Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Charlotte« von David Foenkinos

Charlotte

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Rezension vom 22.12.2015
4 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: fr

Schaffensrausch, um zu überleben

Ein würdiges Denkmal für eine bemerkenswerte Frau und ihre von tie­fer Tragik ge­zeich­nete Fami­lien­ge­schich­te hat der fran­zösi­sche Schrift­steller, Dreh­buch­autor und Re­gis­seur David Foen­kinos ge­schaf­fen. Rein zu­fäl­lig gerät er 2004 in eine Ge­mälde...

Rezension zu »Che la festa cominci« von Niccolò Ammaniti

Che la festa cominci

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Rezension vom 20.04.2011
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Frustrierte Kleinbürger, ausgebuffte VIPs und die Spätfolgen des Kalten Krieges

Niccolò Ammaniti, geboren 1966, ist einer von den ganz Großen unter Italiens zeitgenössischen Schriftstellern. Neben zahlreichen Erzählungen (z.B. in der Sammlung »Fango«, 1999) und Aufsätzen hat er seit 1997 sechs Romane veröffentlicht, von denen drei verfilmt wurden (wie auch eine der »Fango«-Kurz­geschichten). International wurde er a...

Leseeindruck zu »Chill mal, Frau Freitag« von Frau Freitag

Chill mal, Frau Freitag

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Leseeindruck vom 25.02.2011
16 x als hilfreich bewertet · mit 8 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: de

Lustig ist heute das Schülerleben, faria, faria, ho ...

Schlimm genug, dass es in vielen Schulen so zugeht, wie es diese Gesamtschullehrerin in ihren kleinen "amüsanten" Episoden beschreibt. Ich möchte nicht mit ihr tauschen. Sie braucht starke Bandagen, ein dickes Fell, gleichzeitig ein gewaltig hypertrophes Herz – und viel Humor, um Schüler des porträtierten Kalibers nicht nur zu ertragen, sonde...

Leseeindruck zu »Cleo: Wie ich das Lachen wieder lernte« von Helen Brown

Cleo: Wie ich das Lachen wieder lernte

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Leseeindruck vom 29.06.2010
8 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: nz

Der Weg zurck aus dem Dunkel

In diesem autobiographischen Roman verarbeitet die neuseelndische Autorin Helen Brown die schmerzlichen Erfahrungen ihrer Familie, nachdem ihr neunjhriger Sohn Sam bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. In literarischer Form beschreibt sie die lange Leidensphase und den Weg zurck in die Normalitt, den sie mit Steve, ihrem Ehemann, und...

Leseeindruck zu »Clockers« von Richard Price

Clockers

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Leseeindruck vom 02.03.2011
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Sprache: de · Herkunft: us

Ganz tief unten: ein aussichtsloses Leben im Drogenmilieu

Strike sitzt wie jeden Tag auf seiner Bank und beobachtet sein Umfeld. Da kommt ein dürrer Typ, will von The Word zwei Ampullen kaufen. Peanut hat die Happy Hour (zwei Ampullen zum halben Preis) nicht eingehalten. Wollte wohl allein Kasse machen. Nun wird er zum Schmierestehen verdonnert. Nigger wie er sind dumme Dealer, Strike nennt sie Sneakerde...

Rezension zu »Come Dio comanda« von Niccolò Ammaniti

Come Dio comanda

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Rezension vom 09.02.2012
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

»Cristiano, ce l’hai un cuore?« – »No. L’ho perso.«

Klipp und klar gesagt: Nach meiner persönlichen classifica ist dies - nach "Io non ho paura" (2001) - des Autors zweitbester Roman. 2006 erschienen, bringt er meisterhaft zwischen zwei Buchdeckel, was ich an Ammanitis Büchern am liebsten mag und was er am besten kann: eine anrührende Ini­tia­tions­ge­schich­te in ungeschöntem gesellschaftl...

Rezension zu »Commissario Pavarotti kam nie nach Rom« von Elisabeth Florin

Commissario Pavarotti kam nie nach Rom

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Rezension vom 11.09.2018
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Sprache: de · Herkunft: de

Die Vergangenheit lebt

Das passt nun gar nicht zum Image der sonnenverwöhnten, charmanten Südtiroler Metropole Meran. Da liegt ein deutsches Ehepaar in aller Seelenruhe am Pool eines Luxushotels – und wird mit je einem gezielten Schuss in die Stirn ermordet. Die Opfer, Anna und Lex Santer aus Glashütten im Taunus, haben davon offen­sicht­lich gar nichts mitbekomme...

Rezension zu »Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod« von Elisabeth Florin

Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod

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Rezension vom 16.09.2016
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Sprache: de · Herkunft: de

Alles auf Schwarz

Das Dorf Katharinaberg, etwa 25 Kilometer westlich von Meran, wird manchem Südtirol-Touristen, der Ruhe und Idylle sucht, ein Begriff sein. Es liegt abseits der Durch­gangs­straßen hoch droben im Schnalstal, und man erreicht es am auf­regends­ten über den Meraner Höhenweg, dessen Name Programm ist. Kann sich ausge­rechnet hier etwas ereign...

Leseeindruck zu »Conni, Billi und die Mädchenbande (Conni & Co., Band 5)« von Dagmar Hoßfeld

Conni, Billi und die Mädchenbande (Conni & Co., Band 5)

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Leseeindruck vom 21.04.2010
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Sprache: de · Herkunft: de

Schulalltag - harmlos, wie man ihn sich wünscht ...

Conni, Anna und Phillip besuchen die sechste Klasse des Lessing-Gymnasiums. Vor Schulbeginn treffen sie sich am Fahrradständer. Phillip ist Klassensprecher und bittet Conni, kurz mit ihm am schwarzen Brett nach den Informationen des Tages zu schauen. Die SV-Versammlung steht an. So erreichen sie kurz nach dem Gong ihren Klassenraum, wo Deutschlehr...

Rezension zu »Correva l'anno del nostro amore« von Caterina Bonvicini

Correva l'anno del nostro amore

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Rezension vom 05.02.2014
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Männer und Frauen im Betonzeitalter

Was wie ein Liebesroman daherkommt, ist vielmehr eine Gesellschaftsstudie, ein Familienporträt der Ber­lusconi-Ära. Caterina Bonvicini erzählt von Aufstieg, Blütezeit und Krisen von Unternehmer-Clans, die Imperien schufen und ganze Landschaften machtvoll umzukrempeln vermochten. Die Handlung setzt um 1980 mit der Kindergartenzeit der beiden Pr...

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