Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Leseeindruck zu »Jeden Tag, jede Stunde« von Nataša Dragnic

Jeden Tag, jede Stunde

von


Leseeindruck vom 24.01.2011
1 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: de

Eine Kindergartenliebe – hat sie Bestand fürs ganze Leben?

Die Protagonisten der Leseprobe sind zwei Kinder, die in Makarska, einer ruhigen kleinen Hafenstadt in Kroatien, geboren werden: 1959 – Luka: Der stille, sensible Junge ist ganz auf den Vater fixiert, der ihn schon mit drei Jahren zum Fischen aufs Meer mitnimmt. Sein kleiner Rucksack mit seinen Malutensilien darf nicht fehlen. Mit drei Jahren kom...

Rezension zu »Liebesgrüße aus Brüssel« von Jonathan Coe

Liebesgrüße aus Brüssel

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Rezension vom 10.10.2014
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Sprache: de · Herkunft: gb

Spionage weichgespült

Die Expo '58 in Brüssel war die erste Weltausstellung nach dem Zweiten Welt­krieg. Ihr Motto »Technik im Dienste des Menschen« fand seine bis heute im­po­san­te Vergegenständlichung in der über 100 Meter hohen Stahlskulptur »Ato­mi­um«, der milliardenfachen Ver­grö­ße­rung einer ...

Rezension zu »Nachts, wenn der Tiger kommt« von Fiona McFarlane

Nachts, wenn der Tiger kommt

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Rezension vom 19.04.2015
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Unheimliches Altern

Ruth Field wohnt allein in ihrem Haus am Meer, ein Stück nördlich von Sydney. Früher war es das Ferien­haus der Familie, aber jetzt ist Ruth verwitwet, und die Söhne Jeffrey und Phillip führen weit weg in Neu­seeland und Hongkong ihre ei­ge­nen Leben. Ruth, 75, schaut Tag für Tag aufs Meer, wie Ebbe und Flut ein­an­der...

Rezension zu »Pakete an Frau Blech« von Rolf Bauerdick

Pakete an Frau Blech

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Rezension vom 07.10.2015
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Teuflische Täuschungen

Im eisigen Januar 1979 sitzt Maik Kleine in einem Reise­bus. Der Vier­zehn­jäh­rige ist der Jüngste und der einzige Jugendliche unter den Insassen. In Leipzig waren sie losgefahren, jetzt werden sie im gleißenden Flutlicht des Grenzübergangs Marienborn kontrolliert. Die DDR-Grenzer lassen keine Schikane aus, um die Passagie...

Rezension zu »Rosaleens Fest« von Anne Enright

Rosaleens Fest

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Rezension vom 11.02.2016
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Verlorene Kinder

Rosaleen Madigan schreibt Weihnachtskarten an ihre vier erwach­senen Kinder. Werden die Emp­fänger sich über ihre Grüße freuen? Werden sie wo­mög­lich das Bedürf­nis verspüren, nach Hause zu kommen? Rosa­leen, 76, macht sich keine Illusionen. Sie fügt ihrem Text ein Post­skriptum an: »Ich habe beschlos...

Leseeindruck zu »Salvador und der Club der unerhörten Wünsche« von Alberto Torres Blandina

Salvador und der Club der unerhörten Wünsche

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Leseeindruck vom 23.03.2010
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Sprache: de · Herkunft: es

Made in Japan - alles nur erfunden

Salvador gehört schon seit Jahren zum Reinigungspersonal des Flughafens. Da erlebt er so einiges. Der Leseeindruck umfasst zwei seiner Geschichten. Domingo Millón fliegt jedes Wochenende zu seiner Mutter. Rund wie eine Billardkugel, ist er nicht gerade der Traum aller Frauen. Am Gate liest er ungestört seine Zeitung und mampft seinen Schok...

Rezension zu »Spiel der Zeit« von Ulla Hahn

Spiel der Zeit

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Rezension vom 12.01.2015
10 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: de

Langwierige Ent-kapsel-ung

Als fortlaufenden Ereignis- und Erzählstrom ohne Kapiteleinteilung erlesen wir Hilla Palms Kölner Studi­enjahre 1967 und 1968. Nach ihnen ist eine Generation be­nannt, die für Erneuerung, Aufruhr, Umsturz und Befreiung steht. Sie befreite In­sti­tu­tio­nen von ver­krus­te­ten Strukturen, die jüngere Geschicht...

Rezension zu »Wege, die sich kreuzen« von Tommi Kinnunen

Wege, die sich kreuzen

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Rezension vom 14.08.2018
20 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: fi

Ort ohne Lächeln

Irgendwie ist sie besonders, die skandinavische Literatur. Weltweites Interesse lösten die Krimis von Adler-Olsen, Mankell, Nesbø, Nesser aus, die, oft in land­schaft­licher Kargheit und Einsam­keit, ungekannte mensch­liche Abgründe zelebrier­ten. Weniger durchschla­gend erfolg­reich, aber litera­risch nicht minder überzeu­gend sind di...

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