Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Der zweitbeste Koch« von Kurt Bracharz

Der zweitbeste Koch

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Rezension vom 27.09.2010
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Qïng xiãngyòng – das ist Chinesisch und heißt »Guten Appetit«

Es heißt, der beste Koch sei der Hunger. An zweiter Stelle folgt Wang Li-Shui. In Hongkong geboren, lebte er wie hundertfünfzigtausend Chinesen, als Käfigmensch auf 2 Quadratmetern Grundfläche. Seine Karriere begann als Chefkoch eines Triadenbosses. Über Belgrad reiste er illegal nach Wien. Sein eigenes Lokal wurde schnell geschlossen, wegen e...

Rezension zu »Die Augenblicke des Herrn Faustini« von Wolfgang Hermann

Die Augenblicke des Herrn Faustini

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Rezension vom 03.10.2011
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Faustini begibt sich in Reparatur

"Herr Faustini, Sie sind ein sensibler Mensch, und das ist eine besondere Gabe." So diagnostiziert Frau Angela Nussbächle nach vier Therapiesitzungen das Befinden ihres Patienten. Faustini hatte das dringende Bedürfnis, sich in "Reparatur" zu begeben, denn er "hat so ein Gefühl, als hätte er ein Gefühl". "Mir ist nicht klar, wen ich meine, wen...

Rezension zu »Die Farben der Grausamkeit« von Joseph Zoderer

Die Farben der Grausamkeit

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Rezension vom 09.02.2011
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Über die Zerrissenheit einer Seele auf der Suche nach dem Glück

Diesen alten Bergbauernhof zu kaufen ist ein bewusster Entschluss: Journalist Richard, Ehefrau Selma und ihre beiden Söhne wollen das vierhundert Jahre alte Haus, das seit Jahren leer stand, von Grund auf wieder bewohnbar machen. Jede andere Hausfrau hätte protestiert: "so ein mittelalterliches Grottenloch!" (S. 11). Aber hier sind sie mitten in ...

Rezension zu »Die Schöne und der Tod« von Bernhard Aichner

Die Schöne und der Tod

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Rezension vom 29.10.2010
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Max und Model Marga - ein makabrer Lese-Leckerbissen

Max Broll, Journalist in Wien, kehrt in sein Heimatdorf zurück. Dort pflegt er mit Hingabe seinen schwerkranken Vater und begräbt ihn schließlich auch. Der Vater war Totengräber, und mit ihm hatte Max eine glückliche Kindheit verbracht. Wenn der Vater die alten Gräber aushob, spielte der Junge mit den umhertanzenden Knochen, die mit der ...

Rezension zu »Ein dunkles Gefühl« von Gabriele Wolff

Ein dunkles Gefühl

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Rezension vom 10.03.2009
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Kein Krimi zum Fürchten

Der Krimi von Gabriele Wolff ist ein ruhiger, leiser Roman. Er erzeugt seine Spannung nicht durch eklige Beschreibungen blutrünstigen Abschlachtens, grausamer Folterungen, widerlicher Vergewaltigungen der Akteure. Auch lebt er nicht in der z. Zt aktuellen Vampir- und Werwolfmanie. Der Sprachstil der Autorin ist gekennzeichnet durch sehr detaillier...

Rezension zu »Engel und Dämonen« von Georg Haderer

Engel und Dämonen

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Rezension vom 05.10.2012
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Entscheide dich: Engel oder Dämon?

Seine Klassenkameradin hatte sich kurz vor ihrem Abitur auf die Eisenbahngeleise gelegt und ihrem Leben ein Ende gemacht. Später, nachdem sich zwei Schulkumpel den Alten vorgeknöpft hatten, gestand ihr Vater, sie seit ihrem zwölften Lebensjahr missbraucht zu haben. Das geschah vor 30 Jahren. Einer der beiden Burschen war Johannes Schäfer, und d...

Rezension zu »Es wird Tote geben« von Georg Haderer

Es wird Tote geben

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Rezension vom 19.09.2013
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Ruhige Kugel oder Flummi?

Zugeben würde er das wohl nie. Aber nun ist er endlich da angelangt, wo er sich wohl fühlt, wo er zu sich selber finden kann. Nachdem ihn diverse Mord­fälle psychisch ins Straucheln gebracht hatten, wurde er aufs »Abstell­gleis« ins Nie­mandsland geschoben. Und so schiebt Major Johannes Schäfer, ehemals Grup­penleite...

Rezension zu »Für immer tot« von Bernhard Aichner

Für immer tot

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Rezension vom 05.08.2011
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Totentanz

Max Broll, ursprünglich Journalist, hat sich nach dem Tod seines Vaters Bert dafür entschieden, in dessen Fußstapfen zu steigen und seine lebenslange Arbeit im Dorf fortzusetzen: Er war der Totengräber. Max übt die Tätigkeit mit Leidenschaft aus – schließlich verbrachte er seine Kindheit auf diesem artifiziellen Spielplatz, z...

Rezension zu »Grabt Opa aus!« von Tatjana Kruse

Grabt Opa aus!

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Rezension vom 12.08.2014
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Ein Killer lässt das Killen nicht

Die Mühe, den Schlossherrn Alfred Gänswein aus dem feschen Seefeld in Tirol auf der Forbes-Liste der Wirtschaftsmagnaten zu suchen, können Sie sich ge­trost sparen. Wahrscheinlich wird sein Name in über­haupt keiner Liste des Uni­ver­sums geführt. Wozu auch? Er gehört nicht »zu Fortunas Günstlingen«. Er ist drei&s...

Rezension zu »Grundlsee« von Gustav Ernst

Grundlsee

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Rezension vom 04.04.2013
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Verlorene Heimat

Der Vater ist auf Geschäftsreise in Asien bei einer Flugzeugexplosion ums Leben gekommen. Hätte er doch seinen Job gekündigt! Seine Frau hätte nichts dagegen gehabt, aber sie haben nie darüber geredet. Nun ist er tot und kann nur noch aus einer höheren Dimension auf seine Familie hinabschauen. Die Erinne­rungen an die Anfänge der Ehe und...

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