Rezension zu »Proibito« von Mario Monicelli

Proibito

von Mario Monicelli


Junger Geist­li­cher scheitert an seiner wohl­mei­nend ein­ge­fä­del­ten Initiative, die letztlich mehr Schaden als Gutes bewirkt. Nach dem Roman »La madre« () von (1871-1936).
Film · · 117 Min.
Sprache: it · Herkunft: it · Region: Sardinien

DVD

Keine Chance auf Versöhnung

Rezension vom 29.02.2016 · noch unbewertet · noch unkommentiert

Die Familien Barras und Corraine lie­gen seit langem in tödlicher Fehde mit­ein­an­der. Althergebrachte Ehrbegriffe und Rachevorstellungen lassen keinen Frieden zu; die allgemeine Verachtung für das staatliche Rechtssystem und das tra­di­tio­nel­le Schweigegebot (Omertà) decken alle Taten zu.

Als der junge Priester Paolo Solinas (Mel Ferrer) in sein sardisches Hei­mat­dorf zu­rück­kehrt, findet er sich schon bald in diese Rivalitäten hin­ein­ge­zo­gen. Als Junge war er in Agnese Bar­ras verliebt, und nun beschließt er, gemeinsam mit ihr, end­lich Frieden zwischen den Parteien her­zu­stel­len.

Anlässlich der Beerdigung eines Todesopfers ringt er Costantino Corraine das Versprechen ab, auf Blut­rache zu verzichten und damit den Teufelskreis zu durch­bre­chen. Gleichzeitig plant Costantino Corraine in die gleiche Richtung; er möchte einen Neffen mit der schönen Agnese verheiraten und die beiden Häuser damit für immer friedlich zusammenführen. Jedoch leistet Agnese überraschend kompromisslos Wi­der­stand gegen die Ehe, denn sie hat mitt­ler­wei­le erkannt, dass ihre Liebe immer noch Paolo gehört, und auch die­ser liebt noch Agnese.

In dieser vertrackten Lage aus Enttäuschungen und unverstandenen Handlungen bricht der Krieg zwischen den Familien umso heftiger erneut aus, ohne dass eine realisierbare Lösung in Sicht käme. Am Ende bleibt Paolos Bitte um Versetzung in eine andere Gemeinde unerhört, während Agnese den Ort verlässt und Cos­tan­ti­no Corraine, ehedem Verfechter der Selbstjustiz, sich den Behörden stellt.

auf YouTube suchen: »Proibito«


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