Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Im Schatten der Pineta: Ein Toskana-Krimi« von Marco Malvaldi

Im Schatten der Pineta: Ein Toskana-Krimi

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Rezension vom 10.05.2012
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Derrick in der Toskana

Dies ist die deutsche Ausgabe von Marco Malvaldis Erstlingsroman "La briscola in cinque" (Sellerio 2007), den Monika Köpfer für Piper übersetzt hat. Mittelitalien-Lesetipps Diese leichte, amüsante Urlaubslektüre kann uns lesend in die Toskana entführen oder begleiten. Die Kriminalstory ist harmlos, die Stimmung sommerlich. Seine Würze gewinn...

Rezension zu »Meine erste Lüge« von Marina Mander

Meine erste Lüge

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Rezension vom 24.10.2013
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Frühes Leid

Wenn Luca mit seinen knapp zehn Jahren über sich, sein Leben und das um ihn herum nachsinnt, wird ihm klar, dass die Welt der Erwachsenen mit seiner kaum kompatibel ist – diese Menschen sind Lichtjahre ent­fernt von ihm. Was er wahrnimmt, wie er emp­fin­det, das können sie »nicht wissen, weil ihr seid groß.« Mi...

Rezension zu »Der Gefrierpunkt des Blutes« von Antonio Manzini

Der Gefrierpunkt des Blutes

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Rezension vom 10.02.2015
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Forza Rocco!

Diesem Mann sollte man aus dem Weg gehen. Egal, auf welchem Fuß man ihn er­wischt, es ist immer der falsche. Und dann lässt Rocco Schiavone, Jahrgang 1966, seinen Abneigungen freien Lauf. Wenn ihn zum Beispiel ein Mitarbeiter als »Commissario« anspricht statt als »Vicequestore«, wie sein offizieller Titel lau­tet. Rocco hasst so gut wie all...

Rezension zu »Die Kälte des Todes« von Antonio Manzini

Die Kälte des Todes

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Rezension vom 31.05.2016
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Der trügerische Augenschein

Aus der Ewigen Stadt in den barbarischen, öden und oben­drein kalten Norden nahe der Schwei­zer Grenze versetzt zu werden ist für einen ein­ge­fleisch­ten Römer eine schwer er­träg­liche Strafe, und zwar unter zivi­lisa­tori­schen, kuli­nari­schen, kul­turel­len, mensch­lichen und klimatischen Ge­sichts­punkten. Rocco Schiavone...

Rezension zu »Alte Wunden« von Antonio Manzini

Alte Wunden

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Rezension vom 12.06.2017
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Joints statt Tramezzini

Seit acht Monaten darbt Rocco Schiavone nun schon in dem verhassten, ungast­lichen nord­italieni­schen Provinz­städtchen, in das man ihn straf­versetzt hat. Ringsum nichts als enge, karge, menschen­leere Täler zwischen schroffen Berg­ketten, und auch im grauen Aosta selbst ist, verglichen mit seinem bishe­rigen Dienst­ort Rom, rein gar n...

Rezension zu »Die stumme Herzogin | La lunga vita di Marianna Ucrìa« von Dacia Maraini

Die stumme Herzogin | La lunga vita di Marianna Ucrìa

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Rezension vom 04.02.2012
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Seite für Seite ein Genuss

Eines meiner liebsten Bücher überhaupt: Dacia Maraini erzählt ungeheuer detailreich und sensibel, wie die kleine taubstumme Marianna, geliebte Tochter des alten Herzogs Ucrìa, in Palermo und Umgebung auf­wächst, die Welt erfährt und erstarkt. Bewundernswert, wie die Autorin das Fehlen des Hörsinns ihrer Pro­ta­go­nis­tin einfühlsam ges...

Rezension zu »Am Hügel von Capodimonte« von Wanda Marasco

Am Hügel von Capodimonte

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Rezension vom 22.08.2018
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Das Purgatorium als Mosaik

Vincenzina Umbriello ist tot. Rosa Maiorana, ihre Tochter, betrachtet ihren verdorrten Körper, die »Spuren aller abge­schlosse­nen Handlungen« darauf. Etwas in ihr drängt sie, mit ihrer Mutter und über sie zu sprechen. Wer war diese Frau? Was hat sie erlebt? Wer, was hat sie geprägt? Dies ist die Ausgangssituation von Wanda Marascos Roman ...

Rezension zu »Der erste Tag vom Rest meines Lebens« von Lorenzo Marone

Der erste Tag vom Rest meines Lebens

von


Rezension vom 20.01.2016
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Es lohnt sich doch zu leben

Cesare Annunziata ist siebenundsiebzig und kompli­ziert: einer­seits ein zynischer alter Grantl mit ver­knö­cher­ten Gewohn­heiten und Ansich­ten, anderer­seits darauf begierig, sein Leben um­zu­krem­peln. Den Großteil seiner kostbaren Lebenszeit hat Cesare mit Kom­pro­mis­sen »ver­plem­pert«. Seinen Brot­er­werb als Buch­hal...

Rezension zu »Das Meer am Morgen« von Margaret Mazzantini

Das Meer am Morgen

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Rezension vom 18.11.2012
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Lampedusa - Schicksal hinter den Nachrichtenbildern

2011 - die rauen Stürme des "Arabischen Frühlings" wirbeln in Libyen alles durcheinander. Jamila ist kaum 20 und schon Witwe. Fanatische Regierungssöldner haben ihren Mann Omar grund- und sinnlos erschossen. Nun treibt sie mit ihrem kleinen Sohn Farid, etwa 5, auf einem überladenen Geisterschiff übers Mittelmeer und hofft in Europa auf ein neu...

Leseeindruck zu »Eva schläft« von Francesca Melandri

Eva schläft

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Leseeindruck vom 04.02.2011
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Eva in der Apfelkiste – und die Freiheit Südtirols

Lesen Sie auch meine ausführliche Rezension zu »Eva schläft«. Fast scheint es schon vergessen, dass die deutschsprachigen Südtiroler nach dem 1. Weltkrieg gegen ihren Willen Italien zugesprochen wurde. Aber 1961 war der Widerstand noch heftig: In der sogenannten Feuernacht sprengten Freiheitskämpfer, verharmlosend »Bumser« genannt, beispiel...

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