Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Leseeindruck zu »Der Todesflüsterer« von Donato Carrisi

Der Todesflüsterer

von


Leseeindruck vom 11.01.2010
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Entsetzliches Gemetzel eines Psychopathen

In einer Berggegend gehen zwei Jungen mit ihrem Hund spazieren. Als der Hund ein Loch buddelt, finden sie voller Entsetzen die Reste einer Leiche: einen Arm. Als die Polizei eintrifft und ihre Arbeit aufnimmt, graben sie nach und nach ein kreisförmiges Gräberfeld aus: Leichenteile von sechs Mädchen im Alter von neun bis dreizehn Jahren. Ihre Lei...

Leseeindruck zu »Die Ballade der Trockenpflaumen« von  Pulsatilla

Die Ballade der Trockenpflaumen

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Leseeindruck vom 14.02.2011
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I'm not available – bin un-päss-lich

"Das ist nicht mein Kind. Ich bekomme einen Jungen", sagt Valerias Vater, als man ihm den weiblichen Säugling nach der Geburt in den Arm legt. Schade - der Pimmel auf dem Ultraschall war die Nabelschnur, und nun hat er ein Mängelexemplar: Valeria heißt es. Valeria erzählt in locker-flapsigem Ton, was sie von der Geburt bis zum Erwachsenwerden a...

Rezension zu »Die barfüßige Witwe« von Salvatore Niffoi

Die barfüßige Witwe

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Rezension vom 14.06.2011
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Liebe, Tod und Rache in einer archaischen Gesellschaft

Salvatore Niffoi lebt seit seiner Geburt 1950 in Orani, Sardinien. Bis 2006 unterrichtete er als Lehrer an einer Mittelschule. 1997 erschien in einem kleinen sardischen Verlag sein erster Roman »La leggenda di Redenta Tiria« (»Die Legende von Redenta Tiria« ). Der bis dahin unbekannte Schriftsteller überzeugte mit seinem Roman und errang Anseh...

Rezension zu »Die beste Lage« von Gaetano Capelli

Die beste Lage

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Rezension vom 26.12.2013
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Wein, Weib und Witz

Mitten in der Basilicata ragt auf halbem Weg zwischen Bari und Salerno das majestätische Massiv des Monte Vulture auf. An den Hängen des 1326 Meter hohen erloschenen Vulkans wird bis in 800 Meter Höhe ein Rotwein angebaut, bei dessen bloßer Er­wäh­nung Kenner schon den Korkenzieher zücken: Der Aglianico del Vulture ist eine flüssige Delika...

Rezension zu »Die Frau aus dem Meer« von Andrea Camilleri

Die Frau aus dem Meer

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Rezension vom 02.09.2011
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Sizilien zwischen Meer und Himmel

Andrea Camilleri hat in den Jahren 2007 bis 2009 eine Roman-Trilogie veröffentlicht, die von seinen bisherigen Büchern inhaltlich und vor allem atmosphärisch abweicht. Der passionierte Sizilianer, tief verwurzelt in der Landschaft und ein anerkannter Forscher in der Geschichte seiner Heimat, hat seine Sympathie für die einfachen Leute der Insel...

Rezension zu »Die Gauner von Pizzofalcone« von Maurizio de Giovanni

Die Gauner von Pizzofalcone

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Rezension vom 01.12.2015
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Es fehlt der Biss

Irgendwas bleibt immer hängen. Zwar hat man dem In­spek­tor Giu­seppe Loja­cono nie nach­weisen können, dass er wirklich mit der Mafia kolla­boriert hat, aber schon die An­schul­di­gung genügte, um den als unbe­quem gel­ten­den Poli­zisten ab­zu­schie­ben. Damit verlor Loja­cono alles, was ihm lieb gewe­sen war. Er musste seine...

Rezension zu »Die Kälte des Todes« von Antonio Manzini

Die Kälte des Todes

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Rezension vom 31.05.2016
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Der trügerische Augenschein

Aus der Ewigen Stadt in den barbarischen, öden und oben­drein kalten Norden nahe der Schwei­zer Grenze versetzt zu werden ist für einen ein­ge­fleisch­ten Römer eine schwer er­träg­liche Strafe, und zwar unter zivi­lisa­tori­schen, kuli­nari­schen, kul­turel­len, mensch­lichen und klimatischen Ge­sichts­punkten. Rocco Schiavone...

Rezension zu »Die Klagen der Toten« von Maurizio de Giovanni

Die Klagen der Toten

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Rezension vom 23.09.2015
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Der Sturz des Professors

Tullio Iovine del Castello denkt an Sisinella und lächelt, bis er auf dem Pflaster auf­schlägt. In der Dun­kel­heit einer un­barm­her­zig heißen Nacht stürzt der Lehr­stuhl­in­ha­ber für Gy­nä­ko­lo­gie an der Kö­niglichen Universität von Neapel aus dem Fens­ter seines Büros im vierten Stock des Poliklinikums. Hat sich der ...

Leseeindruck zu »Die linke Hand des Teufels« von Paolo Roversi

Die linke Hand des Teufels

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Leseeindruck vom 13.01.2011
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Cat vegna un cancher!

In Capo di Ponte in der norditalienischen Region Emilia Romagna zieht bei Gluthitze ein Leichenzug durchs Dorf. Keiner hat es sich nehmen lassen, dem 84-jährigen Pietro Caramaschi die letzte Ehre zu erweisen. Angeführt wird der Tross vom Bürgermeister, dahinter folgen Pietros treue Kameraden, die Veteranen der roten Brigade. Am Rande steht Dorfp...

Rezension zu »Die linke Hand des Teufels« von Paolo Roversi

Die linke Hand des Teufels

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Rezension vom 13.02.2011
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Voltagabbana – die ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen

In Capo di Ponte in der norditalienischen Region Emilia Romagna zieht bei Gluthitze ein Leichenzug durchs Dorf. Keiner hat es sich nehmen lassen, dem 84-jährigen Pietro Caramaschi, einem alten Partisanen, die letzte Ehre zu erweisen. Liebevoll wurde er Giasér, Eismann, genannt, wenn er mit seinem Handkarren über die Straßen zockelte. In der Geg...

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