Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Jakobs Mantel« von Eva Weaver

Jakobs Mantel

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Rezension vom 15.02.2014
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Das Drama hinter der Bühne

Mika ist stolz. Mit seiner Mutter Halina und Groß­vater Jakob Hern­steyn, liebe­voll »Tatuś« (Papa) genannt, lebt der gewitzte, wiss­begierige Junge in War­schau, dem »blü­hen­den Zentrum jüdi­scher Kultur«. (Sein Vater starb 1929; da war er drei Jahre alt.) Im September 1939 ändert sich alles. Die Wehrmacht überrollt Polen, und d...

Leseeindruck zu »Jakobsblut« von Barbara Pope

Jakobsblut

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Leseeindruck vom 13.07.2010
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Sprache: de · Herkunft: us

Ein Verbrechen, das galit und fraternit in Frage stellt

Die franzsische Stadt Nancy im Jahr 1894 ist der Handlungsort des Romans. Nach dem verlorenen Krieg musste die Republik Frankreich Teile von Elsass-Lothringen an Deutschland abgeben. Viele der dort lebenden Juden sind nach Nancy geflchtet. Im Leichenschauhaus liegt ein Sugling zur pathologischen Untersuchung. Dr. Fauvet stellt den Tod durch Erst...

Rezension zu »Jakobsblut« von Barbara Pope

Jakobsblut

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Rezension vom 06.09.2010
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Égalité, fraternité und die Aufklärung eines Verbrechens

Die französische Stadt Nancy im Jahr 1894 ist der Handlungsort des Romans. Nach dem verlorenen Krieg musste die Republik Frankreich Teile von Elsass-Lothringen an Deutschland abgeben. Viele der dort lebenden Juden flüchteten nach Nancy. Im Leichenschauhaus liegt ein verstümmelter Säugling. Ein Ritualmord, der schnell einem Juden angehängt wird...

Leseeindruck zu »Jeden Tag, jede Stunde« von Nataša Dragnic

Jeden Tag, jede Stunde

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Leseeindruck vom 24.01.2011
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Eine Kindergartenliebe – hat sie Bestand fürs ganze Leben?

Die Protagonisten der Leseprobe sind zwei Kinder, die in Makarska, einer ruhigen kleinen Hafenstadt in Kroatien, geboren werden: 1959 – Luka: Der stille, sensible Junge ist ganz auf den Vater fixiert, der ihn schon mit drei Jahren zum Fischen aufs Meer mitnimmt. Sein kleiner Rucksack mit seinen Malutensilien darf nicht fehlen. Mit drei Jahren kom...

Rezension zu »Jemand anders« von Franz Kabelka

Jemand anders

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Rezension vom 31.08.2012
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Vom Braunschweiger zum New Lifer

Gibt es irgendeinen Zusammenhang zwischen dem Selbstmord von Pater Xaver im Franziskaner-Konvikt und den beiden Todesfällen im schnieken Fitness-Center "New Life"? Der 62-jährige Edgar hat zwei Leben. 35 Jahre lang war er ein "Braunschweiger", ein Männlein mit "brauner Kutte und nix reden", als Pater Fidelis im Franziskanerkloster von Gerlach. J...

Leseeindruck zu »Johannisbeersommer« von Andrea Israel und Nancy Garfinkel

Johannisbeersommer

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Leseeindruck vom 17.05.2010
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So können nur Frauen schreiben ...

Nach 26 Jahren des Schweigens schreibt Valerie eine Mail an ihre "Liebe Lilly", die beste Freundin aus alten Zeiten. Der Krebstod ihrer Mutter hat sie derart aufgewühlt, dass sie sich Fragen nach dem Sinn des Lebens stellt. Ihre Reflexionen darüber geben ihr u.a. den Anstoß, eine alte Feindschaft zu beenden. Sie sehnt sich nach dem vertrauten Ko...

Rezension zu »Jul Morde« von Arne Dahl, Åke Edwardson, Olle Lönnaeus, Viveca Sten u.a.

Jul Morde

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Rezension vom 18.10.2013
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Ein bunter Teller netter Krimigeschichten

Ein Cover wie ein Scherenschnitt fürs Fenster, in diesem typischen Weih­nachts-Rot, das man aus skandi­navischen Einrichtungshäusern kennt – wie schön! Man muss schon genau hinschauen, um darauf die zwi­schen Rentier, Socken und Sternen versteckten Utensilien zu erspähen, die verraten, dass es hier um Morde gehen soll: Da oben baumelt ein ...

Rezension zu »Kaffee und Zigaretten« von Ferdinand von Schirach

Kaffee und Zigaretten

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Rezension vom 30.04.2019
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Kluges für zwischendurch

Beiläufiges und Schwerwiegendes enthält dieses Buch. Sein Text ist in 48 Kapitel gegliedert, die zwischen ein paar Zeilen und acht Seiten lang sind. Ein Gliede­rungs­prinzip, eine Gesamt­struktur ist nicht erkennbar. Der Ton ist durchweg ernst, reflek­tierend, zwischen den Zeilen blitzt manchmal ein Funken Ironie auf. Der Autor berichtet mehr...

Rezension zu »Kains Opfer« von Alfred Bodenheimer

Kains Opfer

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Rezension vom 30.08.2014
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Kommissar Rabbi

Er kennt alle seine Schäflein, ihre Nöte und Sorgen. Dachte er jedenfalls, der Rab­bi­ner. Gabriel Klein widmet sich seiner Gemeinde – die größte in Zürich – mit Hingabe und Herzblut. Besonders die Predigten am Schabbat bereitet er sorg­fäl­tig vor, sollen sie die Zuhörer doch belehren, aufbauen und in ihrer ...

Leseeindruck zu »Kalix – Werwölfin von London« von Martin Millar

Kalix – Werwölfin von London

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Leseeindruck vom 27.05.2009
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Rette sich, wer kann – Werwölfe erobern den Buchhandel

Es scheint ein riesiges Käuferpotential für Mystery- und Werwolf-Stories zu geben. Schon wieder erscheint ein Buch, das wahrscheinlich auf großes Interesse stoßen wird. In dieser Leseprobe werden zwei Werwolffamilien beschrieben: die MacRinnalchs und die Douglas-MacPhees. Ihre Namen geben Aufschluss über ihre Herkunft: Es sind Schott...

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