Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Hoffnungsland« von Kristín Steinsdóttir

Hoffnungsland

von


Rezension vom 22.06.2017
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: is

Wege aus dem Elend

Island kann sicher als Inbegriff der Abgeschieden­heit gelten, und viele verbinden damit heutzu­tage Posi­tives. Weitab von Umwelt­giften, Konta­mina­tion und poten­ziellen Aggres­sions­schau­plätzen kann man sich dort unge­fährdet und in Frieden wähnen und ist dank Internet, Flug­verkehr und poli&...

Rezension zu »Winklers Traum vom Wasser« von Anthony Doerr

Winklers Traum vom Wasser

von


Rezension vom 22.01.2017
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Die lange Flucht vor der Verantwortung

Viele Jahre vergehen, und viele Seiten sind zu studieren, ehe David Winkler es schafft, an den Ort seiner Kindheit zurück­zu­keh­ren. Erst als fast Sechzig­jähriger stellt sich der passio­nierte Hydro­loge endlich der Wahr­heit. Wasser ist die große Passion des kauzigen, einsamen Prota­gonis­ten dieses Ro...

Rezension zu »Der Mann, der das Glück bringt« von Catalin D. Florescu

Der Mann, der das Glück bringt

von


Rezension vom 10.06.2016
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Zwei Schicksalskreise

Der Zufall führt eine Frau und einen Mann in einem New Yorker Keller­lokal zusam­men. Sie kommen ins Gespräch, verab­reden sich erneut, erzählen einander von ihren Familien, trennen sich wieder. Sie sind nicht verwandt, ihre Wurzeln liegen auf zwei Konti­nenten in zwei grund­ver­schie­denen Kulturen. Schick­sal&sh...

Rezension zu »Alles Licht, das wir nicht sehen« von Anthony Doerr

Alles Licht, das wir nicht sehen

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Rezension vom 30.07.2015
7 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Zwei, die ihr Schicksal in die Hand nehmen

Marie-Laure, 1928 geboren, ist Halbwaise. Mit sechs Jah­ren erblindet sie. Aber ihr Vater hadert nicht mit dem Schicksal: »Man kann Glück haben oder auch Pech.« Viel­mehr unternimmt er alles, um seine Tochter zu be­fähi­gen, sich die Vielfalt der Welt zu erschließen und ein möglichst un­be­ein­träch...

Rezension zu »Was mit dem weißen Wilden geschah« von François Garde

Was mit dem weißen Wilden geschah

von


Rezension vom 19.03.2014
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: fr

Zwischen den Kulturen

»Ich heiße Narcisse Pelletier und bin Matrose auf der Saint-Paul.« Immer und immer wieder spricht der junge Franzose diesen Satz, um seine Identität nicht zu verlieren. Denn er ist allein am Ende der Welt. Achtzehn Jahre später hat er den Satz und mit ihm alle Errungenschaften seiner Zivilisation vergessen. üb­riggeblieben ...

Rezension zu »Das Haus der Rajanis« von Alon Hilu

Das Haus der Rajanis

von


Rezension vom 30.01.2011
5 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Visionen eines Wahnsinnigen werden zu erschreckender Realität

Bei seinen Recherchen im Zionistischen Zentralarchiv in Jerusalem fand Alon Hilu das Tagebuch des Juden Isaac Luminsky aus den Jahren 1895 bis 1896 und, ihm beigefügt, Erzählungs- und Tagebuchfragmente eines arabischen Jungen namens Salach, Sohn der berühmten Familie Rajani aus Jaffa, aus derselben Zeit. Auf der Grundlage der beiden Quellen schu...

Leseeindruck zu »Jacob beschließt zu lieben« von Catalin D. Florescu

Jacob beschließt zu lieben

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Leseeindruck vom 19.01.2011
26 x als hilfreich bewertet · mit 6 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: de

Das Schicksal bestimmen Gott und der Teufel

Im Juli 1924 geht ein orkanartiges Gewitter über das Dorf Triebwetter an der Grenze zwischen Ungarn und Rumänien nieder. Jacob, ein Schwabe, kommt von weit her. Um sich zu schützen, kriecht er in einen Stall. Der Apotheker Alex Neper, dem Haus nebst Stall gehören, beobachtet ihn dabei und glaubt, er habe es auf seine Pferde abgesehen. Mit dem G...

Leseeindruck zu »Das Haus der Rajanis« von Alon Hilu

Das Haus der Rajanis

von


Leseeindruck vom 11.01.2011
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: gb

Aufbruch ins gelobte Land Zion

Im Jahre 1895 trifft Isaac auf dem Schiff, das ihn von Warschau über Odessa ins gepriesene Land Zions trägt, eine Frau von betörender Schönheit. Esther heißt sie, und Isaac, unser Ich-Erzähler, heiratet sie noch an Bord. Aber die Angebetete mit der Stimme eines Tautropfens entpuppt sich als Mogelpackung, eingehüllt in edle Stoffe. Die gnädi...

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