Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Stadt der Schmerzen« von Edith Kneifl

Stadt der Schmerzen

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Rezension vom 01.05.2011
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Risse in der schönen florentinischen Fassade

Edith Kneifls "Stadt der Schmerzen" hat den Untertitel "Ein Florenz-Krimi". Da erwartet der Leser natürlich, dass neben dem Krimiplot die kunsthistorischen Schätze der Stadt zu bester Unterhaltung beitragen. Und er wird nicht enttäuscht werden. Der Florenz-Kenner wird im Verlaufe der Handlung Erinnerungen wiederaufleben lassen, andere werden nac...

Rezension zu »Wundränder« von Sepp Mall

Wundränder

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Rezension vom 15.04.2011
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Sprache: de · Herkunft: at

Der Südtiroler Freiheitskampf – eine vergessene Historie

Das rückwärtige Cover von Sepp Malls "Wundränder" gibt dem Leser einen knappen Einblick in den historischen Hintergrund seines Romans: den Südtiroler "Freiheitskampf". Doch wer von uns Lesern weiß schon, dass Südtirol nach dem 1. Weltkrieg gegen den Willen seiner deutschsprachigen Einwohner Italien zugesprochen wurde? Danach wurde die massenw...

Rezension zu »Verfahren« von Ludwig Laher

Verfahren

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Rezension vom 03.04.2011
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Sprache: de · Herkunft: at

Das Reich der Justiz, ein fremdes Land

Ludwig Lahers Roman "Verfahren" beschäftigt sich mit der österreichischen Asylpraxis. Jelena, eine junge Kosovo-Serbin, hat in ihrer Heimat unendliches Leid erfahren. Ihre Familie starb, nachdem man ihr das Haus über dem Kopf angezündet hatte. Sie selber wurde Opfer vier junger Albaner, die sie vergewaltigten, demütigten und quälten. Sie woll...

Rezension zu »Zwölf mal Polt« von Alfred Komarek

Zwölf mal Polt

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Rezension vom 25.03.2011
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Ein Schuss reicht fürs Leben

"Zwölf mal Polt" ist eine Kollektion kleiner Kurzgeschichten um Simon Polt, den Gendarmerieinspektor und späteren Ruheständler, jetzt verheiratet und Vater vierjähriger Zwillinge. Ganz naheliegend beginnt die Sammlung mit Polts erstem Arbeitstag, und das ist "Der Anfang vom Ende". Die verständliche Nervosität des Berufsanfängers nimmt ihm Fr...

Rezension zu »Polt« von Alfred Komarek

Polt

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Rezension vom 13.03.2011
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Polt, Fahrrad, Wein und eine Leich'

Das fiktive Wiesbachtal im niederösterreichischen Weinanbaugebiet ist die Kulisse des Kriminalromans "Polt". In Brunndorf gibt es die Kellergasse mit ihren Presshäusern und Kellergewölben, wo Weine verkostet und Ratschläge ausgetauscht wurden – ein Ritual, das in zügellose Sauferei ausarten konnte. Doch diese Idylle gibt es nicht mehr; für ...

Rezension zu »Die Farben der Grausamkeit« von Joseph Zoderer

Die Farben der Grausamkeit

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Rezension vom 09.02.2011
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Über die Zerrissenheit einer Seele auf der Suche nach dem Glück

Diesen alten Bergbauernhof zu kaufen ist ein bewusster Entschluss: Journalist Richard, Ehefrau Selma und ihre beiden Söhne wollen das vierhundert Jahre alte Haus, das seit Jahren leer stand, von Grund auf wieder bewohnbar machen. Jede andere Hausfrau hätte protestiert: "so ein mittelalterliches Grottenloch!" (S. 11). Aber hier sind sie mitten in ...

Rezension zu »Morbus Dei« von Bastian Zach und Matthias Bauer

Morbus Dei

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Rezension vom 28.11.2010
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Das Grauen wird weiterleben

Tyrol im Jahre 1703: In einem engen Tal liegt, umgeben von finsteren Wäldern und der gewaltigen Bergwelt, eine kleines Dorf. In "alten, verwitterten, rußgeschwärzten, schmucklosen" Höfen leben Bauern mit ihren Familien, Mägden, Knechten und ihrem Vieh. Zu dem Dorf gehört auch eine kleine Kirche, in der der Pfarrer streng nach den römisch-kat...

Rezension zu »Die Schöne und der Tod« von Bernhard Aichner

Die Schöne und der Tod

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Rezension vom 29.10.2010
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Max und Model Marga - ein makabrer Lese-Leckerbissen

Max Broll, Journalist in Wien, kehrt in sein Heimatdorf zurück. Dort pflegt er mit Hingabe seinen schwerkranken Vater und begräbt ihn schließlich auch. Der Vater war Totengräber, und mit ihm hatte Max eine glückliche Kindheit verbracht. Wenn der Vater die alten Gräber aushob, spielte der Junge mit den umhertanzenden Knochen, die mit der ...

Rezension zu »Schwestern der Angst« von Lydia Mischkulnig

Schwestern der Angst

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Rezension vom 08.10.2010
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Die Farbe der Liebe ist Blutrot

Renate, die Ich-Erzählerin, sitzt an ihrem Schreibtisch in der forensischen Psychiatrie und schreibt ihre Autobiographie. Sie betont, es sei keine Anamnese ... Der Leser erfährt die folgende Vita: Renates Mutter lässt ihre drei Jahre alte Tochter bei den polnischen Großeltern zurück. Als sie Jahre später unerwartet wieder auftaucht, lebt die ...

Rezension zu »Der zweitbeste Koch« von Kurt Bracharz

Der zweitbeste Koch

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Rezension vom 27.09.2010
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Qïng xiãngyòng – das ist Chinesisch und heißt »Guten Appetit«

Es heißt, der beste Koch sei der Hunger. An zweiter Stelle folgt Wang Li-Shui. In Hongkong geboren, lebte er wie hundertfünfzigtausend Chinesen, als Käfigmensch auf 2 Quadratmetern Grundfläche. Seine Karriere begann als Chefkoch eines Triadenbosses. Über Belgrad reiste er illegal nach Wien. Sein eigenes Lokal wurde schnell geschlossen, wegen e...

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