Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Aasplatz: Eine Unschuldsvermutung« von Manfred Wieninger

Aasplatz: Eine Unschuldsvermutung

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Rezension vom 11.07.2018
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Sprache: de · Herkunft: at

Ein Inspektor kommt

Zum Glück fürs schlechte Gewissen kommt die Wahrheit, anders als der Volksmund behauptet, nicht immer ans Licht. Aber selbst wenn Taten und Täter bestens bekannt werden, brauchen sich die Schuldigen keine Sorgen zu machen, solange wichtige Kreise über allem eine Wolldecke gnädigen Vergessens ausbreiten. Und im Falle von Verbrechen vor dem Frü...

Rezension zu »Der verlorene Sohn« von Tommy Wieringa

Der verlorene Sohn

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Rezension vom 05.01.2011
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Sprache: de · Herkunft: nl

Er bleibt allein.

Ludwig Unger, der Ich-Erzähler, erhält ein Telegramm: "Warren gestorben. Catherine". So kehrt er zurück nach Alburgh, wo er eine Zeitlang zusammen mit seiner Mutter Marthe gelebt hatte, und nimmt sich ein Zimmer im Hotel The Whaler. "Sieh an, der Pianomann," begrüßt ihn der Barkeeper, ein alter Freund, mit dem er in der Rugbymannschaft gespiel...

Rezension zu »Spinnen, Blut & Champagner« von Moritz E. Wigand

Spinnen, Blut & Champagner

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Rezension vom 23.12.2011
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Sprache: de · Herkunft: de

Spinne am Faden – Ihr Glücksbringer für das Neue Jahr

Schade – nach 84 Seiten ist die kurzweilige, abwechslungsreiche, teils äußerst amüsante Unterhaltung zu Ende, und der Autor verabschiedet sich, um in eine psychiatrische Klinik in Süddeutschland zu flüchten. Zwar lebt im Volksmund immer noch das Klischee, viele Psychiater seien selber nicht ganz klar im Kopf, doch keine Sorge – der Arzt Dr...

Leseeindruck zu »Cut« von Amanda Kyle Williams

Cut

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Leseeindruck vom 26.07.2011
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Sprache: de · Herkunft: us

Nichts geht mehr ohne Profilerin Keye Street

Keye Street hat sich ihre Karriere im Polizeidienst restlos vermasselt. Als trinkfeste Alkoholikerin verlor die ehemalige Kriminalpsychologin des FBI umgehend ihren Job, und nie mehr wird sie eine Chance erhalten, denn ein US-Akteneintrag ist wie in Stein gemeißelt. Doch inzwischen hat sie die Sucht nach Hochprozentigem gegen Gelüste nach Cheeseb...

Rezension zu »Butcher's Crossing« von John Williams

Butcher's Crossing

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Rezension vom 17.04.2015
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Sprache: de · Herkunft: us

Die letzten Büffel, die letzten Jäger

So war der Wilde Westen. Unzählige Romane, Gemälde und Filme haben ver­herr­licht, wie furchtlose Pio­niere und tatkräftige Siedler – the New American – den Kon­ti­nent eroberten. Unaufhaltsam verschoben sie die Frontier westwärts, bis ihr junger Staat sich from coast to coast erstreckte. Die wilden Ureinwohner w...

Rezension zu »Augustus« von John Williams

Augustus

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Rezension vom 07.12.2016
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Sprache: de · Herkunft: gb

Nur ein Mensch

»Schick den Jungen nach Apollonia«, schreibt Gaius Julius Caesar im Jahr 45 v. Chr. an seine Nichte Atia. Der »Junge«, das ist ihr Sohn, der bald acht­zehn­jäh­rige Gaius Octa­vius, der soeben von einem Spanien-Feldzug an der Seite des mächtigen Groß­onkels zu ihr zurück­gekehrt ist. Schon be...

Rezension zu »Die letzten Entdecker« von Naomi J. Williams

Die letzten Entdecker

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Rezension vom 26.03.2016
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Sprache: de · Herkunft: us

Weltreisende mit offenen Augen und Ohren

Als der erfahrene französische Kapitän Jean-François de Galaup de La­pé­rouse 1785 in See stach, hatte er ein paar Jahr­zehnte Ver­spätung. Frank­reich war auf den Meeren der Welt ins Hinter­treffen geraten. Ob die Briten nun schneller, drauf­gänge­rischer oder ge­schick­ter organi­siert...

Rezension zu »Ein Mann von Welt« von Antoine Wilson

Ein Mann von Welt

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Rezension vom 25.06.2013
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Sprache: de · Herkunft: us

Amateur-Philosophen

Oppen Porter, unser Ich-Erzähler, lebte mit seinem Vater George auf einem »Fleckchen Wildnis« am Orts­rand von Madera, einer kleingeistigen ka­li­for­ni­schen Kleinstadt, bis George starb. Da war Oppen 27 Jahre alt, hatte keine Schule besucht, weder richtig lesen noch schreiben gelernt, half, wo er konnte, auch ohne...

Rezension zu »Guten Morgen, Genosse Elefant« von Christopher Wilson

Guten Morgen, Genosse Elefant

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Rezension vom 05.12.2018
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Sprache: de · Herkunft: gb

Der Massenmörder und sein Kobold

Als Josef Stalin 1953 starb, war er ein debiler Greis von vierund­siebzig Jahren, gezeichnet von Krankheiten, verzehrt von Misstrauen und Hass. Vierzig Jahre zuvor hatte er sich »der Stählerne« genannt, mit 49 begann er sich die schlimmsten Kon­notatio­nen dieses Beinamens zu verdienen und wurde schließlich einer der unmenschlichsten und skr...

Rezension zu »Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung« von Kevin Wilson

Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung

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Rezension vom 28.09.2012
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Sprache: de · Herkunft: us

»Kinder sind der Tod der Kunst«

Mutter Camille + Vater Caleb + Kind A (= Annie) + Kind B (= Buster) sind: die Fang-Familie. Sie fährt ganz kräftig neben der Normalspur der 1970er Jahre. Als geschlossene Einheit stellt sie eine lebende Kunstgattung dar: das Happening. "Wir verzerren die Welt. Wir bringen sie zum Schwingen" - unter dieser Devise tritt sie in stilistisch kompromis...

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