Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Leseeindruck zu »XY« von Sandro Veronesi

XY

von


Leseeindruck vom 23.05.2011
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Expedition in die Eishölle

Es ist Winter im winzigen italienischen Borgo San Giuda. Nur 43 Menschen leben in der Abgeschiedenheit, die eine Bar, einen Supermarkt, eine Kirche und einen Friedhof besitzt. Die Familie Formento ist die mächtigste Familie und hat das Sagen. Für die Sehenswürdigkeiten der Kirche und einen Café in der Bar kommen regelmäßig Touristen. Im Winte...

Rezension zu »Die jungen Bestien« von Davide Longo

Die jungen Bestien

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Rezension vom 19.04.2020
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Die dunklen Schatten der Geschichte

Entlang der Schnellbahntrasse zwischen Turin und Mailand werden Kabel verlegt. In einer vom heftigen Regen geflu­teten Baugrube entdecken Arbeiter die Reste mehrerer Skelette und verstän­digen die Turiner Polizei. Commis­sario Vincenzo Arcadi­pane, 49, fährt zum Tatort bei Chivasso. Doch bevor er seine Ermitt­lungen richtig aufnehmen kann, r...

Rezension zu »Und es kommt ein neuer Winter« von Massimo Carlotto

Und es kommt ein neuer Winter

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Rezension vom 05.06.2022
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Hauptsache: alles in Butter

In Italien gehört er zu den Vielbeachteten seiner Zunft, schon seit er mit seinem auto­biografi­schen Erstling Aufsehen erregte. In »Der Flüchtling« (1995) [› Rezension] verarbei­tete Massimo Carlotto seine eigenen bitteren Erfah­rungen zwischen Mord­anklage, Schuld- und Frei­sprüchen, Gefangen­schaft, Freiheit und Flucht. In jähr­l...

Rezension zu »Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand« von Nadia Terranova

Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand

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Rezension vom 30.11.2020
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Das Leid der Zurückgelassenen

Schwere Depressionen bringen schwer zu ertragendes Leid. Immer mehr Menschen erkranken daran, verfangen sich immer stärker in irratio­nalen Sorgen, Ängsten, Schmerzen, die sie wie in einem Sumpf ohne Boden tiefer hinab­ziehen. Mit all dem müssen sie sich in zuneh­mender Isolation aus­einander­setzen, denn ihre Not ist für viele Mit­mensch...

Rezension zu »Das Ende des Fadens« von Andrea Camilleri

Das Ende des Fadens

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Rezension vom 14.02.2022
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Die Flüchtlingswelle überrollt Vigàta

Unglaublich, was für eine Schaffenskraft dieser Mann besaß, welche Kreati­vität ihn immer wieder in neue Bahnen trieb, und wie rege er Anteil daran nahm, was in seinem Heimat­land geschah. Als Andrea Camil­leri im Jahr 2016 »L’altro capo del filo« veröffent­lichte, war er einund­neunzig Jahre alt, und es war sein ein­hundert­stes Buc...

Rezension zu »Der Name seiner Mutter« von Roberto Camurri

Der Name seiner Mutter

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Rezension vom 27.04.2021
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Gemeinsam alleine

Die Po-Ebene in der Emilia-Romagna ist eine Landschaft, die wie gelähmt erscheint. Teil­nahms­los fließt der Strom dahin, bewe­gungslos liegen die Felder in der endlosen Ebene, darüber entweder die aus glei­ßendem Himmels­blau sengende Sonne oder flir­render Dunst oder nass-fahler Eisnebel. Gele­gentlich tauchen Gehöfte, Wasser­türme ...

Rezension zu »Der letzte Sommer in der Stadt« von Gianfranco Calligarich

Der letzte Sommer in der Stadt

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Rezension vom 19.04.2022
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Römische Desillusionen

Dieser Roman hat eine merkwürdige Rezeptionsgeschichte. Er ist das Debüt des damals erst 26 Jahre alten Schrift­stellers Gian­franco Calliga­rich, der darin dem Lebens­gefühl von Künstler- und Intellek­tuellen­zirkeln im Rom der »La dolce vita«-Glanzzeit zeitgemäß Ausdruck verleiht. Originalausgabe:»L’ultima estate in città«(1973...

Rezension zu »Die Theologie des Wildschweins« von Gesuino Némus

Die Theologie des Wildschweins

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Rezension vom 20.08.2021
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Niemand weiß etwas

Am 21. Juli 1969 bewegt die ganze Welt nur eines: Wird heute der erste Mensch auf dem Mond landen? Die ganze Welt? Nein! In einem abge­legenen Bergdorf auf Sardinien zele­briert Antoni Esulògu »is lùnis« (den Montag) nun schon zum dritten Mal auf seine Weise. Da lässt sich der Kauz mit einem Rucksack voll rusti­kalem Proviant und einem Lite...

Rezension zu »Die Botschaft der verborgenen Bilder« von Andrea Camilleri

Die Botschaft der verborgenen Bilder

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Rezension vom 09.03.2023
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Lob der Besonnenheit

Vier Schwerpunkte hat dieser Montalbano-Krimi, und jeder trägt zum Gelingen des Ganzen sein Quantum an Spannung, kluger Unter­haltung und Nach­denk­lich­keit bei. Als erstes lockt der Autor mit einer nostalgischen Vor­stel­lung: Wie mag das Leben in Vigàta vor sechzig Jahren ausge­sehen haben? Den Anlass liefert ein italie­nisch-schwedi­...

Rezension zu »Ein tiefer Blick in die Seele« von Andrea Camilleri

Ein tiefer Blick in die Seele

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Rezension vom 26.12.2023
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Lieben Sie Priestley?

Niemals zuvor hat Andrea Camilleri seinen legendären commissario derart demaskiert wie in diesem, dem sechs­undzwan­zigsten Krimi der Reihe [› Übersicht]. Dass Salvo Montal­bano mit dem Älter­werden hadert, zog sich als roter Faden schon durch die letzten Bände, blieb aber begrenzt auf ein paar schnodd­rige Bemer­kungen, selbstmit­leid...

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