Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Accabadora« von Michela Murgia

Accabadora

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Rezension vom 21.01.2011
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Das Geheimnis der Bonaria Urrai

Sardinien-Lesetipps Ein Bestseller aus Sardinien – der in nichts an die Touristenparadiese der idyllischen Felsbuchten im Norden jener Insel erinnert. Vielmehr führt uns Michela Murgia in eine ärmliche Dorfgemeinschaft und zurück in eine karge Vergangenheit. Die liegt gar nicht so weit zurück – es ist die Mitte des 20. Jahrhunderts – und ...

Rezension zu »Die linke Hand des Teufels« von Paolo Roversi

Die linke Hand des Teufels

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Rezension vom 13.02.2011
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Voltagabbana – die ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen

In Capo di Ponte in der norditalienischen Region Emilia Romagna zieht bei Gluthitze ein Leichenzug durchs Dorf. Keiner hat es sich nehmen lassen, dem 84-jährigen Pietro Caramaschi, einem alten Partisanen, die letzte Ehre zu erweisen. Liebevoll wurde er Giasér, Eismann, genannt, wenn er mit seinem Handkarren über die Straßen zockelte. In der Geg...

Leseeindruck zu »Die Ballade der Trockenpflaumen« von  Pulsatilla

Die Ballade der Trockenpflaumen

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Leseeindruck vom 14.02.2011
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I'm not available – bin un-päss-lich

"Das ist nicht mein Kind. Ich bekomme einen Jungen", sagt Valerias Vater, als man ihm den weiblichen Säugling nach der Geburt in den Arm legt. Schade - der Pimmel auf dem Ultraschall war die Nabelschnur, und nun hat er ein Mängelexemplar: Valeria heißt es. Valeria erzählt in locker-flapsigem Ton, was sie von der Geburt bis zum Erwachsenwerden a...

Rezension zu »Banditenliebe« von Massimo Carlotto

Banditenliebe

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Rezension vom 11.07.2011
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Osteuropäische Mafiaclans erobern Italien

Wahre Liebe ist das Leitmotiv, das den neuesten Roman des erfolgsverwöhnten italienischen Krimiautors Massimo Carlotto durchzieht. Im Oktober 2006 wird Sylvie, die Freundin des Ex-Knackis Beniamino Rossini, direkt von der Straße weg, aber ohne Aufsehen zu erregen, in einen Lieferwagen verfrachtet und entführt. In ihrem Auto findet man unter dem ...

Rezension zu »Mamas wunderbares Herz | Il Michelangelo« von Nino Vetri

Mamas wunderbares Herz | Il Michelangelo

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Rezension vom 10.05.2015
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Schöne Löcher in den Mauern

Wer je durch Italien gereist ist, kennt sie: jene Rohbauten aus Betondecken, da­zwi­schen ein paar dünne Ze­ment­säu­len, aus denen rostige Ar­mie­rungs­stäh­le sprießen. Jahrelang können sie halbfertig im Nir­gend­wo ausharren, bis der Eigentümer wieder etwas Geld, Zeit und Material beisammen hat und nach und nach rote Ziegelstein...

Rezension zu »Schwestern« von Marcello Fois

Schwestern

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Rezension vom 11.09.2015
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Getrennte Wege, geteilte Orte

Ernesto Cappello ist verstorben. Er hinterlässt zwei Töchter, die Zwillinge Ales­sand­ra und Ma­ri­nel­la. Um genau zu sein, hat er sie schon ›hin­ter­las­sen‹, als er sich vor vierzig Jahren auf und davon machte, ohne Angabe von Gründen. Da waren die beiden Mäd­chen acht, eine von ihnen tod­...

Rezension zu »Tödliches Requiem« von Paolo Roversi

Tödliches Requiem

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Rezension vom 17.07.2011
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»Select. Zucchero. Play. Donne«

»Tödliches Requiem« ist Paolo Roversis zweiter Kriminalroman. Während der erste, »Die linke Hand des Teufels«, auf dem Land mit herrlichen, liebenswürdigen, teils trotteligen Figuren spielte, ist unser Protagonist Enrico Radeschi mit seiner gelben Vespa bei seinem neuen Einsatz in der Großstadt Mailand unterwegs. Wo hat er nur Gatsby, sein ...

Leseeindruck zu »Die linke Hand des Teufels« von Paolo Roversi

Die linke Hand des Teufels

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Leseeindruck vom 13.01.2011
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Cat vegna un cancher!

In Capo di Ponte in der norditalienischen Region Emilia Romagna zieht bei Gluthitze ein Leichenzug durchs Dorf. Keiner hat es sich nehmen lassen, dem 84-jährigen Pietro Caramaschi die letzte Ehre zu erweisen. Angeführt wird der Tross vom Bürgermeister, dahinter folgen Pietros treue Kameraden, die Veteranen der roten Brigade. Am Rande steht Dorfp...

Rezension zu »Arminuta« von Donatella Di Pietrantonio

Arminuta

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Rezension vom 01.10.2018
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Die Bedeutung einer Mutter

Das Mädchen ist dreizehn, sensibel, intelligent und aufgeschlossen. Die fürsorg­lichen Eltern haben das Einzel­kind wohlbe­hütet großge­zogen und in allem gefördert. Die Familie wohnt in einem gepflegten kleinen Haus direkt am Strand. Eines Tages fährt ihr Vater – er ist Cara­biniere – mit ihr hinauf zu einem Bergdorf in den Abruzzen...

Leseeindruck zu »Wo die Zitronen blühen« von Massimo/Marco Carlotto/Videtta

Wo die Zitronen blühen

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Leseeindruck vom 29.06.2009
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La vera Italia

Die Leseprobe beginnt mitten in einem Satz und mitten in einer Situation, was gleich viele Fragen aufwirft. Warum versteckt dich dieser Mann mit seiner Tasche hinter den Arkaden auf der Dorf-Piazza, als das Auto anrollt? Dann gerät der Leser mitten in eine Situation all'italiana: Neun Tage, ehe Francesco und Giovanna heiraten, soll ein Junggeselle...

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