Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Spinnen, Blut & Champagner« von Moritz E. Wigand

Spinnen, Blut & Champagner

von


Rezension vom 23.12.2011
3 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: de

Spinne am Faden – Ihr Glücksbringer für das Neue Jahr

Schade – nach 84 Seiten ist die kurzweilige, abwechslungsreiche, teils äußerst amüsante Unterhaltung zu Ende, und der Autor verabschiedet sich, um in eine psychiatrische Klinik in Süddeutschland zu flüchten. Zwar lebt im Volksmund immer noch das Klischee, viele Psychiater seien selber nicht ganz klar im Kopf, doch keine Sorge – der Arzt Dr...

Rezension zu »Butcher's Crossing« von John Williams

Butcher's Crossing

von


Rezension vom 17.04.2015
1 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: us

Die letzten Büffel, die letzten Jäger

So war der Wilde Westen. Unzählige Romane, Gemälde und Filme haben ver­herr­licht, wie furchtlose Pio­niere und tatkräftige Siedler – the New American – den Kon­ti­nent eroberten. Unaufhaltsam verschoben sie die Frontier westwärts, bis ihr junger Staat sich from coast to coast erstreckte. Die wilden Ureinwohner w...

Rezension zu »Augustus« von John Williams

Augustus

von


Rezension vom 07.12.2016
8 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: gb

Nur ein Mensch

»Schick den Jungen nach Apollonia«, schreibt Gaius Julius Caesar im Jahr 45 v. Chr. an seine Nichte Atia. Der »Junge«, das ist ihr Sohn, der bald acht­zehn­jäh­rige Gaius Octa­vius, der soeben von einem Spanien-Feldzug an der Seite des mächtigen Groß­onkels zu ihr zurück­gekehrt ist. Schon be...

Rezension zu »Stoner« von John Williams

Stoner

von


Rezension vom 04.02.2020
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Das Leben nehmen, wie es ist

William Stoner, von dem John Williams in seinem erst postum gefeierten Roman erzählt, wird 1891 als einziges Kind armer Farmer in Missouri geboren. Kaum dass er laufen kann, müssen seine kleinen Hände in Haus und Hof mit zupacken. Das harte, ent­behrungs­reiche Dasein der Familie prägt seinen Charakter früh­zeitig und nach­haltig. Obwohl d...

Rezension zu »Die letzten Entdecker« von Naomi J. Williams

Die letzten Entdecker

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Rezension vom 26.03.2016
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Weltreisende mit offenen Augen und Ohren

Als der erfahrene französische Kapitän Jean-François de Galaup de La­pé­rouse 1785 in See stach, hatte er ein paar Jahr­zehnte Ver­spätung. Frank­reich war auf den Meeren der Welt ins Hinter­treffen geraten. Ob die Briten nun schneller, drauf­gänge­rischer oder ge­schick­ter organi­siert...

Rezension zu »Ein Mann von Welt« von Antoine Wilson

Ein Mann von Welt

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Rezension vom 25.06.2013
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Amateur-Philosophen

Oppen Porter, unser Ich-Erzähler, lebte mit seinem Vater George auf einem »Fleckchen Wildnis« am Orts­rand von Madera, einer kleingeistigen ka­li­for­ni­schen Kleinstadt, bis George starb. Da war Oppen 27 Jahre alt, hatte keine Schule besucht, weder richtig lesen noch schreiben gelernt, half, wo er konnte, auch ohne...

Rezension zu »Guten Morgen, Genosse Elefant« von Christopher Wilson

Guten Morgen, Genosse Elefant

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Rezension vom 05.12.2018
2 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
Sprache: de · Herkunft: gb

Der Massenmörder und sein Kobold

Als Josef Stalin 1953 starb, war er ein debiler Greis von vierund­siebzig Jahren, gezeichnet von Krankheiten, verzehrt von Misstrauen und Hass. Vierzig Jahre zuvor hatte er sich »der Stählerne« genannt, mit 49 begann er sich die schlimmsten Kon­notatio­nen dieses Beinamens zu verdienen und wurde schließlich einer der unmenschlichsten und skr...

Rezension zu »Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung« von Kevin Wilson

Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung

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Rezension vom 28.09.2012
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Sprache: de · Herkunft: us

»Kinder sind der Tod der Kunst«

Mutter Camille + Vater Caleb + Kind A (= Annie) + Kind B (= Buster) sind: die Fang-Familie. Sie fährt ganz kräftig neben der Normalspur der 1970er Jahre. Als geschlossene Einheit stellt sie eine lebende Kunstgattung dar: das Happening. "Wir verzerren die Welt. Wir bringen sie zum Schwingen" - unter dieser Devise tritt sie in stilistisch kompromis...

Rezension zu »Big Sky Country« von Callan Wink

Big Sky Country

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Rezension vom 12.06.2021
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

August bleibt sich treu

Achtzig Holsteinerkühe produzieren Milch auf Bonnie und Darwins Farm in Michigan. Der relative Wohlstand der Farmer­familie hat seinen Ursprung im Vermögen von Bonnies früh verstor­benen Eltern, mit dem auch ein statt­liches neues Wohnhaus errichtet werden konnte, »pseudo­viktoria­nisch mit Rundum­veranda«. Aber mate­rielle Sicher­heit...

Rezension zu »Wassermanns Zorn« von Andreas Winkelmann

Wassermanns Zorn

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Rezension vom 29.08.2012
4 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Haben Sie Ängste?

Haben Sie Angst, in ein Taxi zu steigen? Nein? Das könnte sich ändern. Frank Engler ist Taxifahrer. Er leidet an Narkolepsie: Völlig unerwartet fällt er in einen Schlafzustand. Aber keine Bange. Frank Engler hat seine Krankheit im Griff, und Taxifahrer mit dieser neurologischen Erkrankung gibt es äußerst selten ... Haben Sie Angst, in einem W...

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