Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Der Tod so kalt« von Luca D'Andrea

Der Tod so kalt

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Rezension vom 02.04.2017
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Obsessionen

Ein zäher Bursche ist er, der junge Drehbuchschreiber, den Annelise Mair in Amerika kennen­gelernt und geheiratet hat. Gegen alle Widrig­keiten hat Jere­miah Salinger es geschafft, gemein­sam mit seinem Partner Mike McMellan eine TV-Doku-Serie zu konzi­pieren, zu reali­sieren und lukrativ zu vermark­ten. Aber nach der vierten Staffel muss e...

Rezension zu »Das Böse, es bleibt« von Luca D'Andrea

Das Böse, es bleibt

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Rezension vom 12.04.2018
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Schwein gehabt

Wer den Erstling gelesen hat, erkennt das Strickmuster wieder. Dessen Grundmotive sind: Südtirols raue Gebirgs­welt, knorrige Menschen, darunter treue Freunde, aber auch Monster, die sich gut verstellen können, allerlei Märchen und Mythen inklusive der zugehörigen Fabel­wesen sowie ein Plot, der alle Leser­bedürf­nisse zwischen Action, Fol...

Rezension zu »Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung« von Valentina D'Urbano

Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

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Rezension vom 28.03.2015
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Ohne Illusionen

Am 24. Juni 1987 wird Alfredo beerdigt. Als Beatrice die volle Kirche betritt und mit einer Sonnenblume in der Hand nach vorn zum Sarg schreitet, folgen ihr alle Blicke. Sie legt die Blume ab, küsst das Holz dort, wo Alfredos Kopf liegen muss, nimmt in der vordersten Bankreihe Platz und verfolgt reglos die To­ten­mes­se. Doch Don Antonios Worte...

Rezension zu »Totenmesse« von Arne Dahl

Totenmesse

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Rezension vom 27.06.2010
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Viel zu viel von Vielem

Nachdem Präsident George Walker Bush versucht hatte, die Welt davon zu überzeugen, dass der Irak über Massenvernichtungswaffen verfügt und Terroristen ausbildet, lief am 20. März 2003 das Ultimatum gegen Saddam Hussein ab, und die "Operation Iraqi Freedom" begann. (Der Verdacht, dass es bei diesem Krieg in Wahrheit nur um die wertvollen Ölvor...

Rezension zu »Dunkelziffer« von Arne Dahl

Dunkelziffer

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Rezension vom 01.07.2010
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Kampf gegen die pornographische Hydra im Internet

Eine Bemerkung vorweg: Ich kenne keinen Autor, der wie Arne Dahl in seinen Krimis so viele Polizisten und Spezialteams zur Aufklärung seiner Fälle einsetzt. Es soll sogar vorkommen, dass sie aus Langeweile Büroklammern der Farbe nach sortieren. Schweden wäre ein sicheres Land, wenn diese Fiktion auf Tatsachen beruhte ... In unseren Zeitungen li...

Rezension zu »Opferzahl« von Arne Dahl

Opferzahl

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Rezension vom 10.07.2011
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»Unergründlich sind die Wege des Teufels«

Der 1963 geborene schwedische Autor Jan Arnald ist den meisten Lesern unter seinem Pseudonym Arne Dahl bekannt. 1999 begann er seine Paul-Hjelm/A-Team-Reihe mit seinem ersten Krimi "Misterioso"; 2006 erschien der neunte Band "Eftersklav", der nun 2011 bei Piper unter dem Titel "Opferzahl" herausgegeben wurde. Der lange Zeitraum bis zur deutschen Ü...

Rezension zu »Jul Morde« von Arne Dahl, Åke Edwardson, Olle Lönnaeus, Viveca Sten u.a.

Jul Morde

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Rezension vom 18.10.2013
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Ein bunter Teller netter Krimigeschichten

Ein Cover wie ein Scherenschnitt fürs Fenster, in diesem typischen Weih­nachts-Rot, das man aus skandi­navischen Einrichtungshäusern kennt – wie schön! Man muss schon genau hinschauen, um darauf die zwi­schen Rentier, Socken und Sternen versteckten Utensilien zu erspähen, die verraten, dass es hier um Morde gehen soll: Da oben baumelt ein ...

Rezension zu »Der dritte Berg« von J.F. Dam

Der dritte Berg

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Rezension vom 11.01.2014
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Das Lachen der Geister

Die drei männlichen Leichen sind unversehrt, aber »nackt« und »aufgebläht«; »das quellende Fleisch« lässt sie aussehen wie »blutleere Gespenster«, denn von ihren Gesichtszügen sind nur wenige Furchen verblie­ben, »als hätten die Män­ner nicht glauben kön­nen, dass ein allenfal...

Rezension zu »Die Nacht der verschwundenen Dinge« von J.F. Dam

Die Nacht der verschwundenen Dinge

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Rezension vom 24.09.2015
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Der ewig Suchende

Thomas und Christina Well stehen mittendrin im prallen Treiben. Erfolgreich im Beruf, wohl­habend, weit­gereist, bestens integriert in einen Freundeskreis von Gleichgesinnten, können die Mittdreißiger ein selbst­be­stimm­tes, anspruchs­volles und zufrieden­stellendes Leben in Rundum-Sicher­heit führen...

Rezension zu »Die Netzhaut« von Torkil Damhaug

Die Netzhaut

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Rezension vom 03.12.2010
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Winter-Thriller – bitte am Stück, nicht in Scheibchen genießen!

Der norwegische Autor Torkil Damhaug hat nach seinem Studium der Medizin und Psychologie zunächst als Psychiater gearbeitet, bevor er 1996 seinen ersten Thriller schrieb. Mit "Bärenkralle" gelang ihm 2007 der internationale Durchbruch. In seinem neuesten Psychothriller "Die Netzhaut" verwertet er seine berufliche Erfahrung sehr effektvoll. Auf ei...

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