Rezensionen italienischer Filme

Rezension zu »Banditi a Orgosolo | Die Banditen von Orgosolo« von Vittorio De Seta

Banditi a Orgosolo | Die Banditen von Orgosolo

von Vittorio De Seta


Rezension vom 08.08.2016
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Mitgefangen, mitgehangen

Der Schafhirte Michele, ehrlich, aber überschuldet und glücklos, wird beschuldigt, an einem Schweine­dieb­stahl beteiligt gewesen zu sein. In Wirklich­keit wollte er mit den fünf Banditen, als diese ihn aufsuchten, aus­drück­lich nichts zu tun haben. Doch da man die Tiere bei ihm findet und er nichts über die banditi zu verraten bereit is...

Rezension zu »Su ballu ‘e s’arza – Il ballo dell’argia« von Serafino Deriu

Su ballu ‘e s’arza – Il ballo dell’argia

von Serafino Deriu


Rezension vom 28.05.2016
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Magische Heilung

Der interessante Versuch, ein uraltes Ritual des Volks­glaubens anschaulich zu machen und zugleich in unsere Zeit zu transpo­nieren. Ein Mann wird durch Tänze, Gesänge usw. von der unglück­lichen Seele befreit, die sich seiner bemächtigt hatte. Mit Exorzis­mus, wie ihn törichte Hollywood-Horror­filme ausmalen, hat das nichts zu tun. Vielm...

Rezension zu »I protagonisti | Bandit zu besichtigen« von Marcello Fondato

I protagonisti | Bandit zu besichtigen

von Marcello Fondato


Rezension vom 05.09.2016
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Extremtourismus

Marcello Fondato greift die blutige und todernste Problematik der Ent­führun­gen auf makabre Weise auf. Der sardische Bandit Taddeu ist ein besonders abgebrühter Typ mit einer aberwit­zigen Geschäfts­idee: Gegen entspre­chende Gebühr inszeniert er für abenteuer­lustige Touristen, die so etwas mögen, Ent­füh­rungs-Events. Freilich zie...

Rezension zu »L’edera – Delitto per amore« von Augusto Genina

L’edera – Delitto per amore

von Augusto Genina


Rezension vom 08.03.2016
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Opfer und Undank, Liebe und Mord

Die Familie Decherchi, verarmte und hoch­verschul­dete Land­adlige aus Barunei (im Umland von Nuoro) adoptiert Ende des neun­zehn­ten Jahrhun­derts das Findel­kind Annesa und zieht das Mädchen groß. Annesa weiß um die prekäre finan­zielle Lage ihrer geliebten Pflege­eltern und opfert sich auf, um ihren Anteil zum Aus­kom­men beizu­t...

Rezension zu »Un delitto impossibile« von Antonello Grimaldi

Un delitto impossibile

von Antonello Grimaldi


Rezension vom 12.07.2016
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Die dunkle Vergangenheit des Staatsanwalts

Nachdem er mit seiner Geliebten Lauretta einen cafè getrunken hat, bricht der allseits ge­schätz­te und beliebte Staats­anwalt Valerio Garau im Gerichts­gebäude in Sassari zusammen. Kein Zweifel: Er wurde ver­giftet. commis­sario Pani will den Fall zusammen mit dem Staats­anwalt Piero D’Onofrio aus Palermo auf­klären. Die beiden kenne...

Rezension zu »Ybris« von Gavino Ledda

Ybris

von Gavino Ledda


Rezension vom 28.08.2016
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Zurück zu den Wurzeln

Eine Art Fortsetzung von »Padre padrone« [› Rezension], doch ist dieser Film weniger autobio­grafisch-naturalis­tisch, als dass er den Spuren sardischer Mythen nachgeht und sie mit dem griechi­schen Altertum und der Psycho­logie verknüpft. Offen­kundig wollte der für die authen­tisch-schlichte (deswegen nicht minder erschüt­ternde) Ge...

Rezension zu »Pelle di bandito« von Piero Livi

Pelle di bandito

von Piero Livi


Rezension vom 19.06.2016
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Eskalation

Piero Livis pessimistischer Schwarz-Weiß-Film erzählt von der Eskalation der Gewalt in den Sech­ziger­jahren auf Sardinien: Während der bandi­tismo zu reiner Krimi­nalität ausartet und immer brutaler wütet, rüstet der Staat Waffen und Truppen auf, um ihn aus­zumer­zen. An der Einstel­lung der sardi­schen Bevöl­kerung ändert das nic...

Rezension zu »Cenere« von Febo Mari

Cenere

von Febo Mari


Rezension vom 09.10.2015
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Mütterliche Großmut

Anania ist der uneheliche Sohn von Rosalìa Derios. Wegen seiner illegiti­men Herkunft wird er ge­hänselt, belei­digt und dis­krimi­niert. Da beschließt seine Mutter, ihn zu seinem Vater zu bringen, der sie, nachdem er sie verführt hatte, sich selbst überließ. Sie hofft, der Junge werde dort bessere Lebens­bedingun­gen finden und eine e...

Rezension zu »Bellas mariposas« von Salvatore Mereu

Bellas mariposas

von Salvatore Mereu


Rezension vom 16.10.2016
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Die Stärke der Schmetterlinge

Die zwölfjährige Caterina wächst in einem verwahr­losten, über­völker­ten Wohn­block in Sant’Elia, einer Vorstadt von Cagliari auf. Trotz der deprimie­renden Lebens­bedin­gun­gen in ihrer chaoti­schen Patch­work-Familie bewahrt sie ihre Heiter­keit, ihre Charak­ter­stärke und ihre Träume (z.B. »cantante« werden). In jeder Le...

Rezension zu »Ballo a tre passi« von Salvatore Mereu

Ballo a tre passi

von Salvatore Mereu


Rezension vom 26.06.2016
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Eigentümlicher Mix

Der erste Spielfilm des Regisseurs Salvatore Mereu aus Dorgali lässt in seiner Filmsprache zwar neo­realis­tische Wurzeln erkennen und spielt etliche traditio­nelle Stereo­typen aus (vom archai­schen Lebens­stil, dem Hirten­idyll über die ab­sonder­liche Sexualität bis zum gehüpften Rundtanz und dem viel­stimmi­gen Männer­gesang), ...

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