Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Le indagini di Dante | Dante und das Mosaik des Todes« von Giulio Leoni

Le indagini di Dante | Dante und das Mosaik des Todes

von


Rezension vom 23.06.2013
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Sprache: it · Herkunft: it

Dantes Licht unterm Scheffel versteckt

Eine gute Idee: Dante Alighieri höchstselbst in Florenz auf die Spur zeitgemäßer Verbrechen zu setzen. Das ist keine Blasphemie, denn der Gründungsvater italienischer Sprache und Kultur und Inbegriff des Poeta Laureatus war ja kein abgehobener Dichter und Philosoph im Elfenbeinturm, sondern mischte kräftig mit im rauen Zeitgeschehen um 1300. I...

Rezension zu »Die Rückkehr der Jungfrau Maria« von Bjarni Bjarnason

Die Rückkehr der Jungfrau Maria

von


Rezension vom 22.06.2013
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Sprache: de · Herkunft: is

Mariae wunderbare Erdenfahrt

Für einen nüchternen Realisten gibt es keine unerklärlichen Phänomene. Außer­irdische, die in Ufos auf der Erde landen? Nichts als Sinnestäuschungen. – Allein mit Geisteskraft Gabeln biegen? Scharlatanerei und Medienhype. – Wun­der­hei­ler? Placebo-Effekt. – Blut weinende Heiligenfiguren, intime Marien&s...

Rezension zu »Eine Frau verschwindet« von Benjamin/John Black/Banville

Eine Frau verschwindet

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Rezension vom 06.06.2013
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Sprache: de · Herkunft: gb

Rote Blutflecken auf weißem Arztkittel

April Latimer ist verschwunden. Ihre Freundin Phoebe macht sich ernsthafte Ge­dan­ken. Wenn die beiden sich nicht zu einem Plausch beim Tee in ihren Woh­nun­gen oder zu einem Bier im Pub treffen, so telefonie­ren sie doch nahezu täglich miteinander. April und Phoebe stammen beide aus Dublins besten Kreisen – die Väter sind Mediziner. April...

Rezension zu »Il gioco degli specchi« von Andrea Camilleri

Il gioco degli specchi

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Rezension vom 05.05.2013
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Das Spiel ist zu groß ...

[Rezension des Fernsehfilms] Die Augen eines poliziotto sehen, aber nicht unbedingt die Wahrheit – bis­weilen wird ihnen eine andere Realität vorgespiegelt, ohne dass sie es bemerken könnten. Das erklärt commissario Salvo Montalbano seinem fleißigen Mitarbeiter Fazio, nachdem er erkannt hat, dass er offen­bar dauernd hinters Licht geführt ...

Rezension zu »Öffne deine Seele« von Stephan M. Rother

Öffne deine Seele

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Rezension vom 03.05.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Eispickel im Gehirn

»Second Chance« – das ist die Kult-Nachtshow auf Kanal Sieben, angesagt und heißgeliebt bei ihren Zu­schauern. Im Mittelpunkt steht Moderator Marius, etwas selbstherrlich und kategorisch in seinen Urteilen, aber es ist gerade die klare Kante, die seine Fans schätzen und herbeiwünschen, wenn es um die Lösung komplizier...

Rezension zu »Requiem« von Eoin McNamee

Requiem

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Rezension vom 20.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: gb

In dubio pro reo

Robert McGladdery ist 26 Jahre alt, als sein Leben am 20. Dezember 1961 »durch den Strang« beendet wird. Sein Todesurteil ist das letzte, das in Nord­irland vollzogen wird. Verhaftet wurde er genau zehn Mo­nate zuvor, und von jenem ersten bis zu seinem letzten Tag hat McGladdery seine Unschuld beteuert – während des Ge&sh...

Rezension zu »Die Psychopathen sind unter uns: Eine Reise zu den Schaltstellen der Macht« von Jon Ronson

Die Psychopathen sind unter uns: Eine Reise zu den Schaltstellen der Macht

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Rezension vom 16.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: us

Eine steinige Lektüre

Was ist das eigentlich – ein Psychopath? Das Hauptmerkmal der schweren Persönlichkeitsstörung, unter der der Psychopath leidet, ist, dass er Empathie-un­fä­hig ist, infolgedessen kein Mitgefühl und keine soziale Verantwortung kennt (manche verwenden »Soziopath« als Synonym). Davon abgesehen wirken Psycho­pathen meist durchaus sympathisch...

Rezension zu »Immer wieder das Meer« von Nataša Dragnic

Immer wieder das Meer

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Rezension vom 08.04.2013
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Drei Frauen - hart am Wind des Kitsches

Roberta Alessis Kindheit und Jugend sind pures ungetrübtes Lebensglück. Sie wächst mit Vater Niccolò, ihrer deutschen Mutter Erika und zwei Schwestern in der Toskana auf; die Familie wohnt an der Küste des Tyrrhenischen Meeres bei Piombino. Die drei Töchter sind der Eltern Ein und Alles, und sie schenken ihnen Geborgenheit, Liebe und Ver­tra...

Rezension zu »Die Wolfsgrube« von Szilárd Rubin

Die Wolfsgrube

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Rezension vom 06.04.2013
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Mörderische Partyspiele

1960, fünfzehn Jahre nach ihrer Reifeprüfung, ist es endlich soweit: Der Arzt Dr. Haller hat ein Ehemali­gentreffen initiiert und die sechs alten Klas­sen­kame­ra­den in sein Landhaus in der Nähe von Pécs (Ungarn) geladen. Was ist aus ihnen geworden, wie sehen sie wohl aus? Neben dem Gastgeber sind anwesend: Hauptmann ...

Rezension zu »Der Sohn des Knochenzählers« von Evelyn Grill

Der Sohn des Knochenzählers

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Rezension vom 03.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: at

Das Grauen kriecht auf klammem Grund

Im Dorf nennt man ihn den »Knochenzähler«. Seinen Namen erfahren wir erst nach mehr als der Hälfte des kompakten Kriminalromans: Franziskus heißt er. Er ist Leiter des Archäologischen Instituts. Seine langjäh­rige Arbeit hat ihm Anerkennung und den Titel »Wirklicher Hofrat« eingebracht. Besondere Verdienste hat...

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