Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »XY« von Sandro Veronesi

XY

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Rezension vom 19.06.2011
4 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
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Der kristallin-blutrot-eisgetränkte Lebensbaum

Außerhalb des winzigen italienischen Borgo San Giuda im Trentino hat im tiefen Winter ein entsetzliches Massaker an elf Menschen stattgefunden. Der Tag, an dem der Pferdeschlitten pünktlich wie immer auf dem Kirchplatz steht, jedoch ohne seinen Kutscher Beppo Formento und dessen Touristen, wird das Leben der kleinen Gemeinschaft restlos veränder...

Rezension zu »Die Umkehrung der Liebe« von Maria Paola Colombo

Die Umkehrung der Liebe

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Rezension vom 20.07.2013
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Sprache: de · Herkunft: it

Zwei gegensätzliche Ausnahmecharaktere

Texas Ranger Walker ist verliebt. Das hübsche Mädchen hat er kürzlich am Strand kennengelernt. Erst ha­ben sie ein wenig im Sand gespielt, dann hat sie ihm sogar einen Kuss auf die Wange gegeben. Da hat er beschlossen, sie zu heiraten. Deshalb steht er jetzt in seiner kompletten Uniform bereit, um wieder ans Meer zu fahren und seine Freundin zu...

Rezension zu »Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung« von Valentina D'Urbano

Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

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Rezension vom 28.03.2015
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: it

Ohne Illusionen

Am 24. Juni 1987 wird Alfredo beerdigt. Als Beatrice die volle Kirche betritt und mit einer Sonnenblume in der Hand nach vorn zum Sarg schreitet, folgen ihr alle Blicke. Sie legt die Blume ab, küsst das Holz dort, wo Alfredos Kopf liegen muss, nimmt in der vordersten Bankreihe Platz und verfolgt reglos die To­ten­mes­se. Doch Don Antonios Worte...

Rezension zu »Zu lieben und zu sterben« von Andrea Molesini

Zu lieben und zu sterben

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Rezension vom 11.02.2013
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Verwerfungen in Kriegszeiten

Die großbürgerliche Familie Spada bewohnt, als der 1. Weltkrieg ausbricht, eine standesgemäße Villa in Refrontolo (Veneto). Es ist eine weltoffene, aufgeklärte, aber auch kuriose Sippe. An ihrer Spitze - hierarchisch nicht weniger als hinsichtlich ihrer Spleens - stehen die Großeltern Guglielmo und Nancy. Patriarch Guglielmo ist ein scharfsic...

Rezension zu »Der Flüchtling« von Massimo Carlotto

Der Flüchtling

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Rezension vom 18.11.2010
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Zur falschen Zeit am falschen Ort

Massimo Carlotto schreibt zu Beginn seiner Autobio­graphie »Il fuggiasco«, er packe sechsund­neunzig Kilogramm Gerichts­akten und andere Dokumente in fünf Holz­kisten und deponiere sie im Keller, um sich von seiner eigenen Ver­gangen­heit befreien zu können. Ihr Inhalt doku­mentiert achtzehn Jahre, fast die Hälfte seines Lebens. Der »C...

Rezension zu »Der Gefrierpunkt des Blutes« von Antonio Manzini

Der Gefrierpunkt des Blutes

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Rezension vom 10.02.2015
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: it

Forza Rocco!

Diesem Mann sollte man aus dem Weg gehen. Egal, auf welchem Fuß man ihn er­wischt, es ist immer der falsche. Und dann lässt Rocco Schiavone, Jahrgang 1966, seinen Abneigungen freien Lauf. Wenn ihn zum Beispiel ein Mitarbeiter als »Commissario« anspricht statt als »Vicequestore«, wie sein offizieller Titel lau­tet. Rocco hasst so gut wie all...

Rezension zu »Das Nest der Schlangen« von Andrea Camilleri

Das Nest der Schlangen

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Rezension vom 09.02.2019
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Doppelmord an einem Scheusal

Was für ein Mensch war Cosimo Barletta wirklich? Der Witwer, Vater zweier erwachsener Kinder, ging täglich seiner Arbeit nach, ließ sich nichts zu Schulden kommen und fiel nicht unangenehm auf. Nun ist er tot, und es stellt sich heraus, dass er eine sorgsam verborgene zweite Existenz geführt hatte: als skrupel­loser Geschäfte­macher und Kred...

Rezension zu »Erkennst du mich« von Andrea Bajani

Erkennst du mich

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Rezension vom 25.10.2014
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Sprache: de · Herkunft: it

Literarischer Epitaph im Plusquamperfekt

Wie umgehen mit dem Tod eines guten Freundes? Eines vertrauten Freundes, der auch väterlich war. Den man für seine künstlerische Kraft genauso wie für seine Menschlichkeit bewunderte. Dessen Schwächen man hinzunehmen ge­lernt hatte, um sich seiner Stär­ken erfreuen zu können. Der italienische Schrift­stel­ler Andrea Bajani, J...

Rezension zu »Lasst die Spiele beginnen« von Niccolò Ammaniti

Lasst die Spiele beginnen

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Rezension vom 30.09.2013
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Eine überdrehte Nummer

Eine grauenerregende Horde sind sie, die Bestien des Abaddon – mit Haut und Haar dem Bösen verschrie­ben, und kein geringerer als Satan ist ihr Idol. Schade nur, dass bloß noch vier übrig sind in ihrem Bunde. Die anderen sind alle abtrünnig, zur Konkurrenz abgesprungen. Jetzt hat Saverio Moneta, der An­füh­rer, ein riesiges Identitäts- u...

Leseeindruck zu »Meine sehr italienische Familie« von Daria Bignardi

Meine sehr italienische Familie

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Leseeindruck vom 24.06.2010
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Sprache: de · Herkunft: it

Nur die Liebe zählt

In diesem autobiographischen Roman schaut Daria Bignardi mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück in ihr Leben. Sie hat eine ältere Schwester namens Donatella, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen ihre inzwischen verstorbenen Eltern – überzeugte italienische Monarchisten. Mama Giannarosa verknüp...

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