Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Im Tal des Vajont« von Mauro Corona

Im Tal des Vajont

von


Rezension vom 13.11.2012
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Kopf und Hände des Schicksals

Der Vajont (oder Vaiònt) ist ein Sturzbach, der in den friaulischen Dolomiten entspringt, durch ein enges, tiefes Tal rauscht und nach nur zehn Kilometern und ca. 400 Höhenmetern in den Piave mündet. Berühmt ist er, weil 1963 ein Bergrutsch seinen Stausee bei Longarone überschwappen ließ - eine Katastrophe, die 2000 Todesopfer forderte. In di...

Rezension zu »Emils wundersame Reise« von Fabio Geda

Emils wundersame Reise

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Rezension vom 28.03.2013
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Emil on the road

Mit seinem Vater, Gheorge Vasile Sabau, dem »größten Hydraulik­klap­pen­kon­struk­teur … überhaupt«, hat sich der 13-jährige Emil aus Rumänien illegal über alle Grenzen hinweg gen Westen durchgeschlagen bis nach Turin. Bei einer Armenspeisung lernen die beiden Assunta, 26, kennen. Sie stammt aus Cabras in Sardinien und ist ebenfalls ...

Rezension zu »Meine sehr italienische Familie« von Daria Bignardi

Meine sehr italienische Familie

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Rezension vom 11.08.2010
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Liebe und Schmerz sind untrennbar miteinander verbunden

In diesem autobiographischen Roman (Originaltitel: "Non vi lascerò orfani") schaut Daria Bignardi mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück in ihr Leben. Sie hat eine ältere Schwester namens Donatella, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen ihre inzwischen verstorbenen Eltern. Sie forscht darüber hin...

Rezension zu »Der Tanz der Möwe« von Andrea Camilleri

Der Tanz der Möwe

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Rezension vom 15.05.2014
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Fazio entführt!

Nach vierzehn Romanen über seinen commissario Salvo Montalbano hat Ca­mil­le­ri seinen Lesern ein ge­wisses Repertoire an Anfängen vorgeführt, die uns ein­stimmen. Mal sind wir mitten in einem abstrusen Albtraum (»Die Tage des Zweifels« › Rezension), mal weckt ihn Catarella mitten in der Nacht (bis Salvo dahintergekommen ist, was er sag...

Rezension zu »Der Hirtenjunge« von Andrea Camilleri

Der Hirtenjunge

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Rezension vom 18.01.2013
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Von der Natur der Dinge

Dies ist der letzte Teil einer Roman-Trilogie, in der Andrea Camilleri den mythologischen Wurzeln seiner sizilianischen Heimat nachspürt. Wie nicht anders zu erwarten, tut er das nicht einfach historisierend, schon gleich nicht verklärend, sondern er bindet die wunderbar phantasievollen erzählerischen Elemente aus der griechischen Antike auf int...

Rezension zu »Romeo und Julia in Vigata« von Andrea Camilleri

Romeo und Julia in Vigata

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Rezension vom 25.02.2015
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Burlesken mit zartem Biss

Eine von Andrea Camilleris Spezialitäten ist es, die Menschen seiner si­zi­lia­ni­schen Heimat mit wenigen, präzisen erzählerischen Pinselstrichen zu cha­rak­te­ri­sie­ren. Er setzt sie dazu in wunderbare kleine Hand­lungsrahmen – wobei des Autors Fundus an fan­ta­sie­vol­len, originellen Plots unerschöpflich scheint. Fast im­m...

Rezension zu »Die Frau aus dem Meer« von Andrea Camilleri

Die Frau aus dem Meer

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Rezension vom 02.09.2011
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Sizilien zwischen Meer und Himmel

Andrea Camilleri hat in den Jahren 2007 bis 2009 eine Roman-Trilogie veröffentlicht, die von seinen bisherigen Büchern inhaltlich und vor allem atmosphärisch abweicht. Der passionierte Sizilianer, tief verwurzelt in der Landschaft und ein anerkannter Forscher in der Geschichte seiner Heimat, hat seine Sympathie für die einfachen Leute der Insel...

Rezension zu »Bleiernes Schweigen« von Patrick Fogli und Ferruccio Pinotti

Bleiernes Schweigen

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Rezension vom 11.05.2012
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Domino des Grauens

Adriano und seine Schwiegertochter Elena arbeiten als Jour­na­lis­ten für eine gro­ße ita­lie­ni­sche Zei­tung. Schon seit den 80er Jah­ren ver­fol­gen sie die ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lung ihres Landes, und es erschüttert sie immer wieder, wie stark Politik und Kirche, Wirtschaft und Finanzwesen, Polizei und Geheimdienste...

Rezension zu »Der Bahnwärter« von Andrea Camilleri

Der Bahnwärter

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Rezension vom 21.04.2012
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Auf dass der Baum Früchte trage

So mancher Tourist, der in Italien reist, erträumt sich hier und da, wie schön es wäre, ein kleines Häuschen auf dem Lande zu erwerben und dort fortan dem dolce vita zu frönen - fernab von Hi-Tech und unnötigem Luxus. Den Einheimischen in den Städten geht es nicht anders. Und auch Andrea Camilleri nimmt dieses Konzept einer Idylle zum Anlass...

Rezension zu »Der Tod so kalt« von Luca D'Andrea

Der Tod so kalt

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Rezension vom 02.04.2017
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Obsessionen

Ein zäher Bursche ist er, der junge Drehbuchschreiber, den Annelise Mair in Amerika kennen­gelernt und geheiratet hat. Gegen alle Widrig­keiten hat Jere­miah Salinger es geschafft, gemein­sam mit seinem Partner Mike McMellan eine TV-Doku-Serie zu konzi­pieren, zu reali­sieren und lukrativ zu vermark­ten. Aber nach der vierten Staffel muss e...

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