Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Es war der Sohn« von Roberto Alajmo

Es war der Sohn

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Rezension vom 19.07.2011
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Schweigen ist immer besser ...

Eigentlich war Serenellas Geld und nicht der heftige Streit zwischen Vater Nicolo und Bruder Tancredi Schuld an der Familientragödie der Ciraulos. Als Serenella, die sechsjährige Tochter, vor einigen Jahren zwischen die Fronten zweier verfeindeter Mafiaclans geriet, ein Schuss ihre Beinvene verletzte und sie verblutete, erkämpfte Vater Nicolo mi...

Rezension zu »Tödliches Requiem« von Paolo Roversi

Tödliches Requiem

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Rezension vom 17.07.2011
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»Select. Zucchero. Play. Donne«

»Tödliches Requiem« ist Paolo Roversis zweiter Kriminalroman. Während der erste, »Die linke Hand des Teufels«, auf dem Land mit herrlichen, liebenswürdigen, teils trotteligen Figuren spielte, ist unser Protagonist Enrico Radeschi mit seiner gelben Vespa bei seinem neuen Einsatz in der Großstadt Mailand unterwegs. Wo hat er nur Gatsby, sein ...

Leseeindruck zu »Banditenliebe« von Massimo Carlotto

Banditenliebe

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Leseeindruck vom 14.06.2011
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Todesbotschaft: ein dicker goldener Siegelring

Der 47-jährige Marco Buratti betreibt mit seinen Ex-Knackis Max und Beniamino Rossini eine gut gehende Kneipe in Padua. Nebenbei übernehmen Marco und Max gutbezahlte Aufträge als Privatdetektive, zwar ohne Lizenz, aber mit bester Erfahrung. Norditalien-Lesetipps Im April 2004 betritt ein Gast das Lokal, der nur mit Marco verhandeln will. Aus dem...

Leseeindruck zu »Tödliches Requiem« von Paolo Roversi

Tödliches Requiem

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Leseeindruck vom 06.06.2011
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Radeschi, der rasende Reporter

Das Wetter ist sowas von usselig in Mailand: Kälte, Regen, Smog im Dezember. Aber nichts kann die Prominenz davon abhalten, am Ereignis des Jahres teilzunehmen. In der Mailänder Scala wird die Aida aufgeführt, und niemand, der Rang, Namen, Geld und Schönheit besitzt, darf auf diesem Jahrmarkt der Eitelkeiten fehlen. Ein Polizeiaufgebot sorgt da...

Leseeindruck zu »Ein Sommer aus Stahl« von Silvia Avallone

Ein Sommer aus Stahl

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Leseeindruck vom 27.04.2011
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Die Welt beginnt mit vierzehn

Lucchini ist ein Ortsteil der Industrie- und Hafenstadt Piombino, die am Tyrrhenischen Meer gegenüber der Insel Elba liegt. Eisenhüttenwerkwerk mit Kokerei, zwei Hochöfen, Oxygenstahlwerk und diverse Walzstraßen dominieren die Ansicht. Vor zwanzig Jahren war hier Hochkonjunktur. Jetzt werden die Werke geschlossen, rosten vor sich hin, und viele...

Leseeindruck zu »Die Ballade der Trockenpflaumen« von  Pulsatilla

Die Ballade der Trockenpflaumen

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Leseeindruck vom 14.02.2011
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I'm not available – bin un-päss-lich

"Das ist nicht mein Kind. Ich bekomme einen Jungen", sagt Valerias Vater, als man ihm den weiblichen Säugling nach der Geburt in den Arm legt. Schade - der Pimmel auf dem Ultraschall war die Nabelschnur, und nun hat er ein Mängelexemplar: Valeria heißt es. Valeria erzählt in locker-flapsigem Ton, was sie von der Geburt bis zum Erwachsenwerden a...

Leseeindruck zu »Die linke Hand des Teufels« von Paolo Roversi

Die linke Hand des Teufels

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Leseeindruck vom 13.01.2011
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Cat vegna un cancher!

In Capo di Ponte in der norditalienischen Region Emilia Romagna zieht bei Gluthitze ein Leichenzug durchs Dorf. Keiner hat es sich nehmen lassen, dem 84-jährigen Pietro Caramaschi die letzte Ehre zu erweisen. Angeführt wird der Tross vom Bürgermeister, dahinter folgen Pietros treue Kameraden, die Veteranen der roten Brigade. Am Rande steht Dorfp...

Rezension zu »Der Flüchtling« von Massimo Carlotto

Der Flüchtling

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Rezension vom 18.11.2010
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Zur falschen Zeit am falschen Ort

Massimo Carlotto schreibt zu Beginn seiner Autobiographie "Der Flüchtling" ("Il fuggiasco"), er packe sechsundneunzig Kilogramm Gerichtsakten und andere Dokumente in fünf Holzkisten und deponiere sie im Keller, um sich von seiner eigenen Vergangenheit befreien zu können. Ihr Inhalt dokumentiert achtzehn Jahre, fast die Hälfte seines Lebens. Der...

Rezension zu »Meine sehr italienische Familie« von Daria Bignardi

Meine sehr italienische Familie

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Rezension vom 11.08.2010
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Liebe und Schmerz sind untrennbar miteinander verbunden

In diesem autobiographischen Roman (Originaltitel: "Non vi lascerò orfani") schaut Daria Bignardi mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück in ihr Leben. Sie hat eine ältere Schwester namens Donatella, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen ihre inzwischen verstorbenen Eltern. Sie forscht darüber hin...

Leseeindruck zu »Meine sehr italienische Familie« von Daria Bignardi

Meine sehr italienische Familie

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Leseeindruck vom 24.06.2010
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Nur die Liebe zählt

In diesem autobiographischen Roman schaut Daria Bignardi mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück in ihr Leben. Sie hat eine ältere Schwester namens Donatella, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen ihre inzwischen verstorbenen Eltern – überzeugte italienische Monarchisten. Mama Giannarosa verknüp...

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