Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Der dunkle Ritter: Lojacono ermittelt in Neapel« von Maurizio de Giovanni

Der dunkle Ritter: Lojacono ermittelt in Neapel

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Rezension vom 12.03.2017
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Kleine und große Helden

In Italien ist Maurizio de Giovannis Krimi-Reihe über das neapo­litani­sche Kommis­sariat Pizzo­falcone bereits auf sechs Bände ange­wachsen. Sie fanden großen Anklang bei den Lesern im In- und Ausland und wurden für das Fern­sehen verfilmt (im Frühjahr 2017 auf RAI erstmals ausge­strahlt). Ihr Erfolg beruht wohl nicht zuletzt darauf, d...

Rezension zu »Eiskalter Süden« von Nicola Lagioia

Eiskalter Süden

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Rezension vom 16.01.2017
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Das präsentable Gesicht der Verrohung

Mit einem düsteren Reißer setzt dieser Roman ein. Eine junge Frau torkelt mitten in einer Frühlings­nacht durch die Gärten eines Villen­viertels am Rand von Bari. Ihr Körper ist unbe­kleidet und übel zuge­richtet. An Pools und Hecken entlang gerät sie schließlich mitten auf die Schnell­straße nach Taranto. Der tödliche Zusammen­pral...

Rezension zu »Trügerische Gewissheit« von Gianrico Carofiglio

Trügerische Gewissheit

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Rezension vom 21.12.2016
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Der Mörder schweigt

Pietro Fenoglio, ein Maresciallo der Carabinieri, hätte allen Grund, sich zu freuen, als sich der Mord an einer zwielichtigen Persönlichkeit quasi von selbst aufklärt. Eine Nachbarin sah einen jungen Mann mit einer Plastiktüte eilig hinauslaufen und mit dem Auto davonrasen; die Zeugin hat nicht nur die Autonum­mer no­tiert, sondern auch die T...

Rezension zu »Die Nacht von Rom« von Giancarlo de Cataldo und Carlo Bonini

Die Nacht von Rom

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Rezension vom 20.11.2016
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Das dunkle Jahr der Barmherzigkeit

Am heutigen Sonntag (20. November 2016) geht ein »Heiliges Jahr« zu Ende. Die ganze Welt horchte auf, als Papst Franzis­kus es im März 2015 völlig uner­wartet ankün­digte, denn planmäßig wäre wohl erst ab 2025 wieder mit einem annus sanctus zu rechnen gewesen. »Das ist die Zeit der Barm­herzig­keit. Es ist wichtig, dass die Gläubigen...

Rezension zu »Das Leben hält sich nicht ans Alphabet« von Andrea Bajani

Das Leben hält sich nicht ans Alphabet

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Rezension vom 17.11.2016
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Das Große im Kleinen, das Kleine im Großen

Es gibt sie also noch (oder wieder?), die kraftvolle short short story. Mit der Wucht einer Pfeilspitze trifft sie genau den Moment im Leben, der mehr ist, als er scheint. Auf ein, zwei Seiten bekommt der Alltag auf einmal feine Risse, unter vertrauter Ober­fläche klingt es hohl, Schup­pen fallen von den Augen, eine Wahr­heit findet An...

Rezension zu »Schwarze Seelen« von Gioacchino Criaco

Schwarze Seelen

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Rezension vom 20.07.2016
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Um die Zukunft betrogen

Dunkel sind die wilden Bergregionen des kalabrischen Aspromonte. Im äußersten Süden des italie­nischen Stiefels, zwischen den Städten Catan­zaro und Reggio Calabria, dem Tyrrhe­nischen und dem Ionischen Meer erhebt sich dieser Gebirgs­zug bis auf fast zwei­tausend Meter Höhe. Die Natur ist in einem ausge­dehnten National­park unter Schu...

Rezension zu »Kleine Feste« von Michele Serra

Kleine Feste

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Rezension vom 07.07.2016
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Mal mir einen Frosch!

Kurzgeschichten mag man oder nicht. Sie sind eben ›nur‹ literarische Pralinen – ein rascher Reiz, ein kurzer Genuss, schnell konsumiert, von der nächsten überlagert, verdrängt, vergessen, zu winzig, um prägenden Eindruck zu hinter­lassen. Doch die Begrenzt­heit ist ihre Stärke. Erfunden, um mit dem Boom des ameri­kani­schen Zeit­sch...

Rezension zu »Die Kälte des Todes« von Antonio Manzini

Die Kälte des Todes

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Rezension vom 31.05.2016
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Der trügerische Augenschein

Aus der Ewigen Stadt in den barbarischen, öden und oben­drein kalten Norden nahe der Schwei­zer Grenze versetzt zu werden ist für einen ein­ge­fleisch­ten Römer eine schwer er­träg­liche Strafe, und zwar unter zivi­lisa­tori­schen, kuli­nari­schen, kul­turel­len, mensch­lichen und klimatischen Ge­sichts­punkten. Rocco Schiavone...

Rezension zu »Das Labyrinth der Spiegel« von Andrea Camilleri

Das Labyrinth der Spiegel

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Rezension vom 22.05.2016
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Illusionen und Wahrheiten

Obwohl ein guter Polizist gute Augen hat, erkennen sie nicht unbedingt die Wahrheit. Bis­weilen wird ihnen eine andere Realität vorge­spie­gelt, ohne dass sie es bemerken könnten. Das erklärt com­mis­sario Salvo Mon­tal­ba­no seinem fleißi­gen Mitar­beiter Fazio, nachdem er einsehen muss, dass er offen­bar dauernd hinters Licht gefü...

Rezension zu »Der erste Tag vom Rest meines Lebens« von Lorenzo Marone

Der erste Tag vom Rest meines Lebens

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Rezension vom 20.01.2016
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Es lohnt sich doch zu leben

Cesare Annunziata ist siebenundsiebzig und kompli­ziert: einer­seits ein zynischer alter Grantl mit ver­knö­cher­ten Gewohn­heiten und Ansich­ten, anderer­seits darauf begierig, sein Leben um­zu­krem­peln. Den Großteil seiner kostbaren Lebenszeit hat Cesare mit Kom­pro­mis­sen »ver­plem­pert«. Seinen Brot­er­werb als Buch­hal...

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