Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Die Klagen der Toten« von Maurizio de Giovanni

Die Klagen der Toten

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Rezension vom 23.09.2015
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Der Sturz des Professors

Tullio Iovine del Castello denkt an Sisinella und lächelt, bis er auf dem Pflaster auf­schlägt. In der Dun­kel­heit einer un­barm­her­zig heißen Nacht stürzt der Lehr­stuhl­in­ha­ber für Gy­nä­ko­lo­gie an der Kö­niglichen Universität von Neapel aus dem Fens­ter seines Büros im vierten Stock des Poliklinikums. Hat sich der ...

Rezension zu »Schwestern« von Marcello Fois

Schwestern

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Rezension vom 11.09.2015
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Getrennte Wege, geteilte Orte

Ernesto Cappello ist verstorben. Er hinterlässt zwei Töchter, die Zwillinge Ales­sand­ra und Ma­ri­nel­la. Um genau zu sein, hat er sie schon ›hin­ter­las­sen‹, als er sich vor vierzig Jahren auf und davon machte, ohne Angabe von Gründen. Da waren die beiden Mäd­chen acht, eine von ihnen tod­...

Rezension zu »Teo« von Lorenza Gentile

Teo

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Rezension vom 30.08.2015
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Die Schlacht ums Glücklichsein

Teo ist biologisch acht, argumentiert mal wie ein Kind, mal wie ein Heran­wach­sen­der, und manch­mal äußert er tiefe Weis­hei­ten wie ein lebens­kluger Greis. Der Junge lebt in einem gutbürgerlichen italienischen Haushalt. Die Eltern, viel­be­schäf­tigt, erfolg­reich in ihren Berufen, haben weni...

Rezension zu »Der Fall Bramard« von Davide Longo

Der Fall Bramard

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Rezension vom 26.07.2015
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Die Ästhetik des Verbrechens

Zwanzig Jahre ist es her, dass der talentierte Kommissar Corso Bramard überraschend seinen Job an den Nagel hängte. Dabei hätte ihm jeder eine glänzende Karriere prognostiziert, so rasant, wie »der jüngste Kommissar Italiens« in seinen Beruf eingestiegen war. Zu diesem Schritt getrieben hatte ihn die Tat eines Mörders, der sein grausames Me...

Rezension zu »Mamas wunderbares Herz | Il Michelangelo« von Nino Vetri

Mamas wunderbares Herz | Il Michelangelo

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Rezension vom 10.05.2015
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Schöne Löcher in den Mauern

Wer je durch Italien gereist ist, kennt sie: jene Rohbauten aus Betondecken, da­zwi­schen ein paar dünne Ze­ment­säu­len, aus denen rostige Ar­mie­rungs­stäh­le sprießen. Jahrelang können sie halbfertig im Nir­gend­wo ausharren, bis der Eigentümer wieder etwas Geld, Zeit und Material beisammen hat und nach und nach rote Ziegelstein...

Rezension zu »Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung« von Valentina D'Urbano

Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

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Rezension vom 28.03.2015
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Ohne Illusionen

Am 24. Juni 1987 wird Alfredo beerdigt. Als Beatrice die volle Kirche betritt und mit einer Sonnenblume in der Hand nach vorn zum Sarg schreitet, folgen ihr alle Blicke. Sie legt die Blume ab, küsst das Holz dort, wo Alfredos Kopf liegen muss, nimmt in der vordersten Bankreihe Platz und verfolgt reglos die To­ten­mes­se. Doch Don Antonios Worte...

Rezension zu »Zwischen zwei Meeren« von Carmine Abate

Zwischen zwei Meeren

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Rezension vom 28.02.2015
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Nicht mit Giorgio!

Roccalba hat alles, was ein italienisches Landstädtchen anziehend macht. An der Spitze des ›Stiefels‹, auf dem sich nach Süden hin verjüngenden Land­strei­fen Kalabriens, thront es auf einem Hügel. Im Osten glit­zert in der Ferne das Ionische, im Westen das Tyrrhenische Meer. Wenn im Sommer Land und Men­schen der Gluthitze erliegen, spe...

Rezension zu »Romeo und Julia in Vigata« von Andrea Camilleri

Romeo und Julia in Vigata

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Rezension vom 25.02.2015
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Burlesken mit zartem Biss

Eine von Andrea Camilleris Spezialitäten ist es, die Menschen seiner si­zi­lia­ni­schen Heimat mit wenigen, präzisen erzählerischen Pinselstrichen zu cha­rak­te­ri­sie­ren. Er setzt sie dazu in wunderbare kleine Hand­lungsrahmen – wobei des Autors Fundus an fan­ta­sie­vol­len, originellen Plots unerschöpflich scheint. Fast im­m...

Rezension zu »Der Gefrierpunkt des Blutes« von Antonio Manzini

Der Gefrierpunkt des Blutes

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Rezension vom 10.02.2015
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Forza Rocco!

Diesem Mann sollte man aus dem Weg gehen. Egal, auf welchem Fuß man ihn er­wischt, es ist immer der falsche. Und dann lässt Rocco Schiavone, Jahrgang 1966, seinen Abneigungen freien Lauf. Wenn ihn zum Beispiel ein Mitarbeiter als »Commissario« anspricht statt als »Vicequestore«, wie sein offizieller Titel lau­tet. Rocco hasst so gut wie all...

Rezension zu »Murmelbrüder« von Michela Murgia

Murmelbrüder

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Rezension vom 22.11.2014
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Wir halten zusammen

Blut sei dicker als Wasser, weiß der Volksmund. Aber wie das Leben lehrt, sind fa­miliäre Bindungen nicht zwingend stark und dauerhaft. Die sardische Schrift­stel­le­rin Michela Murgia setzt dagegen Freundschaften, die in der Kind­heit ent­ste­hen und die Menschen bis ins Erwachsenenalter zu­sam­men­schwei­ßen. Sie denkt an gemeinsame...

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