Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Erkennst du mich« von Andrea Bajani

Erkennst du mich

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Rezension vom 25.10.2014
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Literarischer Epitaph im Plusquamperfekt

Wie umgehen mit dem Tod eines guten Freundes? Eines vertrauten Freundes, der auch väterlich war. Den man für seine künstlerische Kraft genauso wie für seine Menschlichkeit bewunderte. Dessen Schwächen man hinzunehmen ge­lernt hatte, um sich seiner Stär­ken erfreuen zu können. Der italienische Schrift­stel­ler Andrea Bajani, J...

Rezension zu »Der Tanz der Möwe« von Andrea Camilleri

Der Tanz der Möwe

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Rezension vom 15.05.2014
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Fazio entführt!

Nach vierzehn Romanen über seinen commissario Salvo Montalbano hat Ca­mil­le­ri seinen Lesern ein ge­wisses Repertoire an Anfängen vorgeführt, die uns ein­stimmen. Mal sind wir mitten in einem abstrusen Albtraum (»Die Tage des Zweifels« › Rezension), mal weckt ihn Catarella mitten in der Nacht (bis Salvo dahintergekommen ist, was er sag...

Rezension zu »Berlin liegt am Mittelmeer: Eine imaginäre Reise durch Europa« von Roberto Giardina

Berlin liegt am Mittelmeer: Eine imaginäre Reise durch Europa

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Rezension vom 14.04.2014
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Wimmelbuch für Kulturreisende

Unglaublich, was Roberto Giardina an historischen, biografischen, geo­gra­fi­schen und sonstigen Daten ge- und hier versammelt hat! Sein Zettelkasten (ob aus Holz & Papier, Chips oder Gehirnzellen) muss nicht nur gewaltige Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten besitzen, sondern auch perfekt sortiert sein, um dem Autor die E...

Rezension zu »Das Krokodil« von Maurizio de Giovanni

Das Krokodil

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Rezension vom 10.04.2014
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Neapel sehen und ... töten

Abgeschoben hat man ihn. Im Strafprozess gegen einen Mafioso hatte der An­ge­klag­te ihn als korrupten In­formanten verpfiffen, und da war ispettore Giu­sep­pe Lojacono im sizilianischen Agrigento nicht mehr zu halten, obwohl er sich nichts dergleichen hatte zu Schulden kommen lassen. Aber die In­di­zien­lage reichte nicht aus, um die übl...

Rezension zu »Die Revolution des Mondes« von Andrea Camilleri

Die Revolution des Mondes

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Rezension vom 25.02.2014
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Eine königliche Revolutionärin

Im schier unerschöpflichen Fundus der Geschichte Siziliens hat Andrea Ca­mil­le­ri ein kleines Intermezzo ausgegraben, das die Welt nicht verändert hat, aber noch uns Heutigen eine Lehre erteilen kann. Das be­sondere Geschick des Autors liegt darin, dass er der erzählten Episode meh­re­re Ebenen verleiht: Da sind zuallererst menschliche Sc...

Rezension zu »Die beste Lage« von Gaetano Capelli

Die beste Lage

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Rezension vom 26.12.2013
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Wein, Weib und Witz

Mitten in der Basilicata ragt auf halbem Weg zwischen Bari und Salerno das majestätische Massiv des Monte Vulture auf. An den Hängen des 1326 Meter hohen erloschenen Vulkans wird bis in 800 Meter Höhe ein Rotwein angebaut, bei dessen bloßer Er­wäh­nung Kenner schon den Korkenzieher zücken: Der Aglianico del Vulture ist eine flüssige Delika...

Rezension zu »Meine erste Lüge« von Marina Mander

Meine erste Lüge

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Rezension vom 24.10.2013
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Frühes Leid

Wenn Luca mit seinen knapp zehn Jahren über sich, sein Leben und das um ihn herum nachsinnt, wird ihm klar, dass die Welt der Erwachsenen mit seiner kaum kompatibel ist – diese Menschen sind Lichtjahre ent­fernt von ihm. Was er wahrnimmt, wie er emp­fin­det, das können sie »nicht wissen, weil ihr seid groß.« Mi...

Rezension zu »Lasst die Spiele beginnen« von Niccolò Ammaniti

Lasst die Spiele beginnen

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Rezension vom 30.09.2013
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Eine überdrehte Nummer

Eine grauenerregende Horde sind sie, die Bestien des Abaddon – mit Haut und Haar dem Bösen verschrie­ben, und kein geringerer als Satan ist ihr Idol. Schade nur, dass bloß noch vier übrig sind in ihrem Bunde. Die anderen sind alle abtrünnig, zur Konkurrenz abgesprungen. Jetzt hat Saverio Moneta, der An­füh­rer, ein riesiges Identitäts- u...

Rezension zu »Alle Farben der Welt« von Giovanni Montanaro

Alle Farben der Welt

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Rezension vom 17.09.2013
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Abweichung und bitteres Leid

Dieses kleine Büchlein – eine Art Briefroman – erzählt von einem Maler, der Licht und Farben zum Leben erwecken konnte wie kein zweiter, und führt uns doch zurück in eine Zeit, die man ›dunkel‹ nennen muss, wenn man daran denkt, was Menschen angetan wurde, die psychisch krank waren oder von der Norm ab­wichen. Ver­gleichs­weise human...

Rezension zu »Milano Criminale« von Paolo Roversi

Milano Criminale

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Rezension vom 18.08.2013
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Räuber und Gendarm über zwei Jahrzehnte

Sieben bewaffnete Männer raubten am 27. Februar 1958 in einem filmreifen Coup einen Geldtransporter aus und erbeuteten die gigantische Summe von 600 Millionen Lire. Der Überfall fand am helllichten Tage statt, und viele An­woh­ner der Via Osoppo wurden Augenzeugen. Antonio (knapp 14) und Roberto (10) waren darunter, und was sie da gerade beobac...

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