Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Il cuoco dell’Alcyon« von Andrea Camilleri

Il cuoco dell’Alcyon

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Rezension vom 16.07.2019
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Ein völlig Unbekannter

»Un pirfetto scanosciuto.« Das ist der letzte Satz dieses Krimis um den tüchtigen Salvo Montalbano, Chef des Kom­missa­riats im siziliani­schen Provinz­städt­chen Vigàta. In sechs­und­zwan­zig Kriminal­romanen und über siebzig Erzählungen hat Andrea Camilleri diesen Charakter schlüssig weiter­ent­wickelt, vom jungen Berufs­anfä...

Rezension zu »La logica della lampara« von Cristina Cassar Scalia

La logica della lampara

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Rezension vom 30.06.2019
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Feine Freunde

Mit einer vermeintlichen Idylle beginnt dieser Krimi aus dem Herzen von Catania: Zwei Freunde dümpeln in einer November­nacht auf dem Meer vor Aci Castello in ihrem Boot und fischen geduldig mit der lampara, einer Laterne an Bord, deren helles Licht die Fische anzieht, so dass die Männer nur abzuwarten brauchen, bis ihr Netz sich von alleine fü...

Rezension zu »Venezia 1902 – i delitti della Fenice« von Davide Savelli

Venezia 1902 – i delitti della Fenice

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Rezension vom 24.04.2019
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Fehlgeleitete Ambitionen

Die meisten der dreißig Millionen Touristen, die jedes Jahr Venedig überfluten, werden nicht ahnen, dass das ehrwür­digste Symbol der Stadt, der nahezu einhundert Meter hohe Glockenturm auf dem Markusplatz, nur hundert Jahre jung ist. Um die Tatsache, dass sein Vorgänger nach fast ein­tausend­jähri­ger Standzeit am Vormittag des 14. Juli 1...

Rezension zu »Repertorio dei pazzi della città di Palermo« von Roberto Alajmo

Repertorio dei pazzi della città di Palermo

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Rezension vom 01.03.2019
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Ein Reiseführer zu Narren und Käuzen

Uno faceva collezione di storie eccentriche. Ne trovò una e la mise da parte. Poi ne trovò un’altra, e così via. Quando ne raccolse un certo numero, ne fece un libro. […] Als ersten in seiner Sammlung wunderlicher Narren aus Palermo führt Roberto Alajmo sich selbst auf. Seine erste kleine Kollektion umfasste 1993 achtzehn Seiten. 1994 war s...

Rezension zu »L’onore e il silenzio« von Gianni Mattencini

L’onore e il silenzio

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Rezension vom 08.02.2019
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Ein sprechender Leichnam

Clicca qui per la versione italiana di questa recensione. Abgelegen, wild und unwegsam ist das kalabrische Inland. Jahrhun­derte lang waren Dörfer und Natur sich selbst überlassen. Erst die Eisenbahn schuf im letzten Drittel des 19. Jahr­hun­derts Zu- und Durchgänge von Neapel und Bari her nach Reggio Calabria und Sizilien, Nebenbahnen erschl...

Rezension zu »Rione Serra Venerdì« von Mariolina Venezia

Rione Serra Venerdì

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Rezension vom 06.01.2019
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Alte Freundschaften

Immacolata Tataranni ist »PM« (Pubblico Ministero) bei der Procura della Repubblica in Matera, also Staats­anwältin. Dass sie so ein Respekt heischendes Amt bekleidet, sieht man ihr nicht an. Ihr greller Kleidungs­stil beispiels­weise ist ein Schlag gegen die Würde ihrer Funktion, wenn nicht gegen den guten Geschmack, kompensiert aber ihre u...

Rezension zu »Di niente e di nessuno« von Dario Levantino

Di niente e di nessuno

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Rezension vom 18.11.2018
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Falsch geboren

Rosario Altieri ist ein Rohprodukt seiner Herkunft und Umgebung. Mehrere Seelen schlagen in der Brust des fünfzehn­jährigen Ich-Erzählers und liegen teilweise im Streit miteinander. Er wächst in Brancaccio auf, einem trostlosen Vorort im Südosten von Palermo, wo Armut, Verrohung und Gewalt herrschen. Auf Wunsch seines Vaters besucht er aber e...

Rezension zu »Il superstite« von Massimiliano Governi

Il superstite

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Rezension vom 18.10.2018
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Ohne Ende

Weil er ein paar Meter weiter wohnt, entgeht er dem Tod und findet seine Eltern, seinen Bruder und seine Schwester kaltblütig erschossen in ihrem Haus auf. Die Mörder werden schnell gefasst: zwei Serben, Onkel und Neffe. Letzterer begeht Selbstmord, Ersterer wird in seiner Heimat zu lebens­langer Haft verurteilt. All das wissen wir nach dem erst...

Rezension zu »L’anello mancante – Cinque indagini di Rocco Schiavone« von Antonio Manzini

L’anello mancante – Cinque indagini di Rocco Schiavone

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Rezension vom 28.07.2018
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Il vicequestore imperfetto

Mit vier sehr unterschiedlichen Kriminalfällen hat es Rocco Schiavone in diesem Band zu tun. Die fünfte Geschichte stellt ihn vor die viel­leicht diffizilste Aufgabe, obwohl darin nicht einmal falsch geparkt wird. Aber dass ausge­rechnet der launi­sche, Gras konsumie­rende viceques­tore eine Fußball­mann­schaft zusammen­stellen und train...

Rezension zu »Il metodo Catalanotti« von Andrea Camilleri

Il metodo Catalanotti

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Rezension vom 10.07.2018
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Lieben Sie Priestley?

Clicca qui per la versione italiana di questa recensione. Niemals zuvor hat Andrea Camilleri seinen legendären commissario derart demaskiert wie in diesem, dem sechs­undzwan­zigsten Krimi der Reihe [› Übersicht]. Dass Salvo Montalbano mit dem Älter­werden hadert, zog sich als roter Faden schon durch die letzten Bände, blieb aber begrenzt a...

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