Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »In fondo al tuo cuore« von Maurizio de Giovanni

In fondo al tuo cuore

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Rezension vom 04.11.2014
3 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
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Ein Professor fällt

Tullio Iovine del Castello denkt an Sisinella und lächelt, bis er auf dem Pflaster auf­schlägt. In der Dunkel­heit einer unbarmherzig heißen Nacht stürzt der Lehr­stuhl­in­ha­ber für Gy­nä­ko­lo­gie an der Regia Università di Napoli aus dem Fens­ter seines Büros im vierten Stock des Policlinico. Hat sich der anerkannte Spezialist...

Rezension zu »La mia maledizione« von Alessandro de Roma

La mia maledizione

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Rezension vom 26.04.2014
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
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Mein Freund, mein Feind

Alles scheint vorgezeichnet im Leben des Emilio Corona und seines jüngeren Bruders Carlo. Ihr papà, ein erfolgreicher Macher, hat die Baufirma seines Vaters übernommen und ver­grö­ßert – in Oristano, an der Küste, in Nuoro –, und die beiden sollen das Imperium erweitern und fes­ti­gen. Weit vor­aus­schauend, hat er für seine Söhne...

Rezension zu »Il volo dell'eremita« von Caterina Emili

Il volo dell'eremita

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Rezension vom 07.03.2017
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The fool on the hill

Vittore Guerrieri muss man sich als glücklichen Menschen vorstellen. Vor zehn Jahren hat er sich in Ceglie Messapica (Provinz Brindisi) nieder­gelassen, und das lebhafte apulische Städtchen ist ihm mit seinen liebens­werten Einwohnern und dem reiz­vollen Umland zur geliebten Heimat geworden. Seinen Lebens­unterhalt verdient der allein­stehen...

Rezension zu »Il casale« von Francesco Formaggi

Il casale

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Rezension vom 04.06.2014
3 x als hilfreich bewertet · mit 1 Kommentaren
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Francesco schliddert ins Verderben

Francesco schwant nichts Gutes. Die Fahrt über enge Sträßchen durch die liebliche Land­schaft in flir­ren­der Som­mer­hit­ze strengt ihn an. Lieber würde er die wohl­tu­en­de Leere der Stadt ge­nie­ßen. Aber Giu­lia, mit der er seit einem halben Jahr zu­sam­men­lebt, war be­geis­tert, als zia Ester und zio Franco sie für ein ...

Rezension zu »Il cortile di pietra« von Francesco Formaggi

Il cortile di pietra

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Rezension vom 07.06.2017
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Verkaufte Kinder

Kaum vorstellbar ist die Armut, die in weiten Landstrichen Italiens nach dem Krieg herrschte, ehe der wirt­schaft­liche Auf­schwung ein­setzte. Mutige junge Menschen verließen ihre Heimat, um in der Poebene oder jenseits der Alpen in Landwirtschaft und Industrie auszu­helfen und ihre Familien zu Hause mit dem verdien­t...

Rezension zu »Enigma in luogo di mare | Das Geheimnis der Pineta« von Carlo Fruttero, Franco Lucentini

Enigma in luogo di mare | Das Geheimnis der Pineta

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Rezension vom 20.06.2010
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Weihnachten am Strand

Diesen Krimi sollten Sie lesen, wenn Sie in einer Pineta am Strand (z.B. in der Provinz Grosseto) faul in der Hängematte liegen. Die Handlung spielt nämlich in einem der zahlreichen Ferienhaus-Areale, die am Tyrrhenischen Meer im besten Fall ganz nett in die Pinienwälder hineingebaut wurden. Die Eigentümer der Häuschen verdien(t)en ihr Geld in...

Rezension zu »Diario di una maestrina« von Maria Giacobbe

Diario di una maestrina

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Rezension vom 11.12.2010
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
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Pädagogik praxisnah

Der autobiographische Roman »Diario di una maestrina«, aus Maria Giacobbes Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1956 bis 1957 ent­stan­den, liefert noch heute beeindruckende ›Direktaufnahmen‹ aus einer kargen Region Sardiniens im Konflikt zwischen der modernen Nachkriegswelt und uralten Traditionen und Einstellungen. Maria Giacobbe wurde 1...

Rezension zu »L'ultima famiglia felice« von Simone Giorgi

L'ultima famiglia felice

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Rezension vom 17.05.2016
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Unter dem Mikroskop

Matteo Stella ist ein Familienvater, wie er im Buche steht. All sein Denken und Tun kreist darum, seine Frau Anna (49), Tochter Eleonora (17) und Sohn Stefano (13) glücklich und frei zu sehen. Jegliche eigene Bedürf­nisse stellt er hintan. Matteo leiten wunderbare Ideale. Er setzt auf Vernunft und Einsicht, die Kraft der Argu­mente und das Wirk...

Rezension zu »Il superstite« von Massimiliano Governi

Il superstite

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Rezension vom 18.10.2018
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Ohne Ende

Weil er ein paar Meter weiter wohnt, entgeht er dem Tod und findet seine Eltern, seinen Bruder und seine Schwester kaltblütig erschossen in ihrem Haus auf. Die Mörder werden schnell gefasst: zwei Serben, Onkel und Neffe. Letzterer begeht Selbstmord, Ersterer wird in seiner Heimat zu lebens­langer Haft verurteilt. All das wissen wir nach dem erst...

Rezension zu »Padre padrone« von Gavino Ledda

Padre padrone

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Rezension vom 04.02.2010
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Emanzipation aus der Steinzeit

Dies ist ein autobiographischer Roman über eine erschütternd harte Kindheit und Jugend in einem archai­schen Sardinien der Hirten: Was anmutet wie Steinzeit, trug sich erst »kürzlich« zu – zwischen 1938 (Leddas Geburtsjahr) und ca. 1970. Schauplatz ist das Dorf Siligo im hügeligen Nordwesten Sardiniens (Provinz Sassari), vor allem aber die...

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