Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Le nostre vite senza ieri« von Edoardo Nesi

Le nostre vite senza ieri

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Rezension vom 04.08.2013
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Italiens Unternehmergeist reaktivieren

Die norditalienische Stadt Prato war noch bis in die 1990er Jahre die Hochburg der renommierten italieni­schen Textilindustrie. Hier wurden Seide und andere edle Materialien zu hoch­wer­tigen Produkten verar­beitet, die handwerklich und stilistisch weltweit Maßstäbe setzten. Mit der Glo­ba­li­sie­rung verfielen Preise, Kaufkraft und Quali...

Rezension zu »Il casellante« von Andrea Camilleri

Il casellante

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Rezension vom 17.06.2012
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Die Wurzeln von Vigàta

Dies ist der zweite Teil einer Roman-Trilogie. Wieder erschafft Andrea Camilleri eine fantasie- und anspielungsreiche Welt, die zwar in Sizilien (natürlich in Camilleris fiktivem Vigàta) lokalisiert ist, aber in ihren Themen und Motiven sehr weit zurückgreift - nämlich in die griechische Mythologie. Wir lesen, wie ein Bahnwärter und seine Frau...

Rezension zu »Doppio cielo« von Giulio Angioni

Doppio cielo

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Rezension vom 24.08.2015
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Helden der Finsternis

Luisu (sardisch für Luigi) ist fünfzehn und kennt noch nicht viel von der Welt außerhalb von Fraus, einem fiktiven Landstädtchen im Südwesten Sardiniens, wo nur Kranke in einem Bett schlafen und noch niemand eine Toilette mit Wasserspülung benutzt hat. Aber wissbegierig ist er: »Lui è uno che sa bene di cose di campagna, di annate e di stag...

Rezension zu »La terra del sacerdote« von Paolo Piccirillo

La terra del sacerdote

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Rezension vom 25.05.2014
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Den Armen der Krake entkommen

Im Morast eines verdreckten Käfigs vegetiert eine junge Frau in Lumpen, um sie herum Hühner, Gänse, Kaninchen. Seit drei Jahren wird Flori schon fest­ge­hal­ten an diesem unwürdigen, tristen Ort fern der Zivi­lisation. Gigino und seine Frau, die beiden mitleidlosen Alten im Haus, müssten verhungern, be­kä­men sie nicht eine monatliche Z...

Rezension zu »Profumo d'Italia | Ein Hauch Italien« von Valeria Vairo

Profumo d'Italia | Ein Hauch Italien

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Rezension vom 13.07.2014
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Italien(isch) lieben und verstehen

»Il re del caffè«, »il Frate di Pietrelcina«, »Nico lo Zombie«, »nonno, nipote, cane e polpo«, »terroni« und »polentoni«, boshafte »munacielli« und viele an­de­re sind die kleinen und großen Helden, über die Valeria Vairo Geschichten er­zä...

Rezension zu »L'altro capo del filo« von Andrea Camilleri

L'altro capo del filo

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Rezension vom 31.07.2016
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Aktuell und traditionell

Einhundert Bücher in siebenundfünfzig Jahren, nahezu zwei pro Jahr – welcher Autor hat jemals eine solch un­glaub­liche Produk­tivitäts­rate erreicht – und als Ein­und­neunzig­jähriger fortge­führt? Soeben erschien als Andrea Camilleris Opus 100 der neueste Band seines Best­seller-Abonne­ments, der Serie um den com­missario Salv...

Rezension zu »Albergo Italia« von Carlo Lucarelli

Albergo Italia

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Rezension vom 23.07.2014
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Carabinieri d’Africa – Spannung, Exotik, Sprachgenuss

Das neue »Albergo Italia« in Asmara (Eritrea) soll Größe und Kultur der Ko­lo­nial­macht verkör­pern, deren stolzen Namen es trägt. An nichts wurde gespart, damit seine illustren Gäste ihren Tätig­keiten in exklu­siver Umgebung nach­ge­hen können. Doch schon am Tag der offi­ziellen Eröffnung fällt – neben einem heftigen Hagel...

Rezension zu »L'ultimo applauso | Der letzte Applaus« von Massimo Marano

L'ultimo applauso | Der letzte Applaus

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Rezension vom 20.03.2015
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Ein Zabaione-Krimi

Literarisch ein Leichtgewicht, aber als Dessert nach dem Italienisch-Kurs genau das Richtige! Eine deutsche Opern­sän­ge­rin, Anne-Marie Hofer, macht in Rom Fu­ro­re. Ihre Stimme über­zeugt Pub­li­kum und Kritiker, ihre Weib­lich­keit lockt die Männerwelt. Von zwei Liebhabern lesen wir: Fabio Pellegrino schied vor einiger Zeit aus dem ...

Rezension zu »Io sono il Libanese« von Giancarlo de Cataldo

Io sono il Libanese

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Rezension vom 17.10.2012
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Zu flacher Aufstieg

Im Gefängnis fühlt Libano sich wie zu Hause. Er ist auf der Straße groß geworden, und sie war ihm "una maestra che non perdona". Er hat gelernt, sich mit bloßen Händen und einem Messer durchzusetzen. Jetzt - im Jahr 1976 - ist er 25 und sitzt wegen einer kleinen Waffenhandelssache ein. Da kommt beim Hofgang seine Chance: Er rettet den jungen ...

Rezension zu »La mammana« von Antonella Ossorio

La mammana

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Rezension vom 15.08.2014
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Von Sternen und Menschen

Lucina ist »un capolavoro del creato« – bildhübsch, klug, geschickt und stark. Schon als Kind erkennt sie ihr natürliches Talent; ihre Tante Lena schult es be­hut­sam zu einem Beruf: Sie wird Hebamme, eine »mammana«. Frauen, die ein un­ge­bo­re­nes Leben zur Welt bringen, aber auch nehmen können, standen im engstirnigen Volksglauben ...

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