Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Schwarze Seelen« von Gioacchino Criaco

Schwarze Seelen

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Rezension vom 20.07.2016
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Um die Zukunft betrogen

Dunkel sind die wilden Bergregionen des kalabrischen Aspromonte. Im äußersten Süden des italie­nischen Stiefels, zwischen den Städten Catan­zaro und Reggio Calabria, dem Tyrrhe­nischen und dem Ionischen Meer erhebt sich dieser Gebirgs­zug bis auf fast zwei­tausend Meter Höhe. Die Natur ist in einem ausge­dehnten National­park unter Schu...

Rezension zu »Der einsame Engel« von Friedrich Ani

Der einsame Engel

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Rezension vom 13.07.2016
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Sprache: de · Herkunft: de

Ausgebrannt

Frau Emma Fink hat ihre Pflicht getan. Sie ist zur Polizei gegangen und hat gemeldet, dass ihr Chef, der Obst- und Gemüse­händler Justus Greve, 55, ledig, abgängig ist. Aber das Staats­organ sieht keinen Hand­lungs­bedarf, solange keine konkreten Anhalts­punkte für ein Verbrechen vor­liegen. Schließ­lich ist ei...

Rezension zu »Morire per una notte« von Giorgio Todde

Morire per una notte

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Rezension vom 08.07.2016
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Sprache: it · Herkunft: it

Die Moderne vor den Toren

Im Januar 1793 nähert sich eine Flotte französischer Kriegs­schiffe der sardischen Haupt­stadt Cagliari und geht außer­halb des Hafens ab­war­tend vor Anker. Was den Caglia­resi jetzt droht, ist allen klar: Belage­rung, Beschuss (bom­barda­mento), Er­obe­rung, eine neue Herr­schaft. So ein Ereignis war für die Sarden nichts Neues. S...

Rezension zu »Kleine Feste« von Michele Serra

Kleine Feste

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Rezension vom 07.07.2016
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Sprache: de · Herkunft: it

Mal mir einen Frosch!

Kurzgeschichten mag man oder nicht. Sie sind eben ›nur‹ literarische Pralinen – ein rascher Reiz, ein kurzer Genuss, schnell konsumiert, von der nächsten überlagert, verdrängt, vergessen, zu winzig, um prägenden Eindruck zu hinter­lassen. Doch die Begrenzt­heit ist ihre Stärke. Erfunden, um mit dem Boom des ameri­kani­schen Zeit­sch...

Rezension zu »Der Mann, der das Glück bringt« von Catalin D. Florescu

Der Mann, der das Glück bringt

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Rezension vom 10.06.2016
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Sprache: de · Herkunft: de

Zwei Schicksalskreise

Der Zufall führt eine Frau und einen Mann in einem New Yorker Keller­lokal zusam­men. Sie kommen ins Gespräch, verab­reden sich erneut, erzählen einander von ihren Familien, trennen sich wieder. Sie sind nicht verwandt, ihre Wurzeln liegen auf zwei Konti­nenten in zwei grund­ver­schie­denen Kulturen. Schick­sal&sh...

Rezension zu »Die Kälte des Todes« von Antonio Manzini

Die Kälte des Todes

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Rezension vom 31.05.2016
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Der trügerische Augenschein

Aus der Ewigen Stadt in den barbarischen, öden und oben­drein kalten Norden nahe der Schwei­zer Grenze versetzt zu werden ist für einen ein­ge­fleisch­ten Römer eine schwer er­träg­liche Strafe, und zwar unter zivi­lisa­tori­schen, kuli­nari­schen, kul­turel­len, mensch­lichen und klimatischen Ge­sichts­punkten. Rocco Schiavone...

Rezension zu »Mississippi Jam« von James Lee Burke

Mississippi Jam

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Rezension vom 25.05.2016
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Das Boot im Fadenkreuz

Dass nordamerikanische Küstengewässer ab 1942 Kriegsschauplätze gewesen sein sollen, mag man kaum glauben. Wie hätten deutsche Einheiten Tausende Kilo­meter entfernt von ihren euro­päischen Heimat­häfen in der Lage sein können, vor Neu­eng­land oder im Mün­dungs­delta des Missis­sippi ernste Schäden anzu­...

Rezension zu »Die Birken wissen's noch« von Lars Mytting

Die Birken wissen's noch

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Rezension vom 22.05.2016
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Die strahlende Kraft der Hölzer

Wäre Edvard Hirifjell ein Baum, dann hätte er ein Problem: Er hätte keine Wurzeln. Sein Stamm würde auf einem Stück­chen Erde stehen, von dem er nicht einmal weiß, ob er dort jemals verwurzelt war. Als vernunftbegabter und beweglicher Mensch kann Edvard seine Lage wenigs­tens zu klären versuchen. Weniger dramatisch und rätsel&s...

Rezension zu »Das Labyrinth der Spiegel« von Andrea Camilleri

Das Labyrinth der Spiegel

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Rezension vom 22.05.2016
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Illusionen und Wahrheiten

Obwohl ein guter Polizist gute Augen hat, erkennen sie nicht unbedingt die Wahrheit. Bis­weilen wird ihnen eine andere Realität vorge­spie­gelt, ohne dass sie es bemerken könnten. Das erklärt com­mis­sario Salvo Mon­tal­ba­no seinem fleißi­gen Mitar­beiter Fazio, nachdem er einsehen muss, dass er offen­bar dauernd hinters Licht gefü...

Rezension zu »L'ultima famiglia felice« von Simone Giorgi

L'ultima famiglia felice

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Rezension vom 17.05.2016
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Sprache: it · Herkunft: it

Unter dem Mikroskop

Matteo Stella ist ein Familienvater, wie er im Buche steht. All sein Denken und Tun kreist darum, seine Frau Anna (49), Tochter Eleonora (17) und Sohn Stefano (13) glücklich und frei zu sehen. Jegliche eigene Bedürf­nisse stellt er hintan. Matteo leiten wunderbare Ideale. Er setzt auf Vernunft und Einsicht, die Kraft der Argu­mente und das Wirk...

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