+

Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »La vedova scalza« von Salvatore Niffoi

La vedova scalza

von


Rezension vom 10.09.2011
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Bittere und schwere Kost

Salvatore Niffoi erhielt für seinen großartigen Roman »La vedova scalza« 2006 den Premio Campiello. Fünf Jahre später erschien bei Zsolnay die deutsche Übersetzung, »Die barfüßige Witwe« [› Rezension]. Nachdem ich von der deutschen Ausgabe begeistert war, kaufte ich mir die Originalausgabe, um dem Charakter des Buches über das Sardisc...

Rezension zu »Il venditore di metafore« von Salvatore Niffoi

Il venditore di metafore

von


Rezension vom 22.01.2018
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Die Kraft der Wörter

VR – virtual reality – gilt als Meilenstein auf dem Wege zur Digitalisierung unserer Welt. Entgegen dem Trend, künst­liches Erleben als erstrebens­wert zu glorifi­zieren, feiert Salvatore Niffoi mit seinem neuen Buch die uralte, zutiefst menschliche Tradition des münd­lichen Erzählens. Erzählen ist eine Fertigkeit, die wie ein Zauber wi...

Rezension zu »Herr Merse bricht auf« von Karin Nohr

Herr Merse bricht auf

von


Rezension vom 30.03.2013
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Der Held von der traurigen Gestalt

Er ist und bleibt – um das gleich vorwegzunehmen – ein armes, be­mit­lei­dens­wer­tes Würstchen. Dabei hat er Sommerferien. Als Musiklehrer muss er freilich mit Gott und der Welt zusammen Urlaub machen, und das empfindet er als eins der großen Handicaps seines Lebens. Wenn dies nur alles wäre, dann könnten w...

Rezension zu »Über Bord« von Ingrid Noll

Über Bord

von


Rezension vom 09.10.2012
4 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Schippern in flachen Gewässern

… und täglich geht einer über Bord. Gern haben Ellen und Tochter Amalia die Einladung des Halbbruders Gerd zu einer Mittelmeerkreuzfahrt angenommen. Ellen Tunkel ist geschieden, steckt mitten in den Wechseljahren und hätte sich mit ihrem Gehalt als Angestellte im Einwohnermeldeamt nie eine solche Reise leisten können. Die 24-jährige Ama...

Rezension zu »Hab und Gier« von Ingrid Noll

Hab und Gier

von


Rezension vom 02.04.2014
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Geld verdirbt den Charakter

»Gabelfrühstück« – ein solch altmodisches Wort kann nur einem einfallen. Karla Pinter findet das Schätz­chen im Briefkasten auf einer Einladung, über­sandt von ihrem ehemaligen Kollegen Wolfram Kempner. Lange hat Karla nichts mehr von dem alten Bücherwurm gehört. Beide hatten in der Stadt­bi­blio­thek gea...

Rezension zu »Miss Bohemia« von Mathias Nolte

Miss Bohemia

von


Rezension vom 01.05.2013
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Die Muse der Literaten

Da denkt man an nichts Böses, schlägt die Zeitung auf, liest eine Schlagzeile, blickt auf das abgedruckte Foto – und plötzlich holt einen die verdrängte Ver­gan­gen­heit wieder ein wie ein schlechter Film. So ergeht es Lukas Moskowicz (32) im April 2010: »Philipp Bach, German Poet and Novelist, Dies at 59« springt ...

Rezension zu »Tal des Schweigens« von Malla Nunn

Tal des Schweigens

von


Rezension vom 05.03.2016
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: au

Das Recht im Kraal

Warum er? Mitten in der Nacht setzt der Chef Emmanuel Cooper auf einen Mordfall an. Der Tatort ist Rose­let, ein abge­lege­nes Kaff in den länd­lichen Aus­läufern der Drakens­berge, und somit wäre eigent­lich der dortige Polizei­chef Desmond Bagley zu­ständig. Vertraut der Colonel seinem Untergebenen den Fall...

Rezension zu »Emily, allein« von Stewart O'Nan

Emily, allein

von


Rezension vom 31.03.2012
4 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Allein - aber nicht einsam

Stewart O'Nans Roman "Emily, allein" ist ein ganz zarter, stiller, zurückhaltender, bescheidener Roman. Im Mittelpunkt steht die 80-jährige Emily Maxwell, die in einem einstmals repräsentativen, gutbürgerlichen Haus in Pittsburgh wohnt. Ihr Mann Henry verstarb vor ein paar Jahren an Krebs, die Kinder Margaret und Kenneth leben mit ihren Familie...

Rezension zu »Der Duft von Erde und Zitronen« von Margherita Oggero

Der Duft von Erde und Zitronen

von


Rezension vom 07.07.2012
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: it

Der Tag, an dem Marika starb

Lucia heißt eigentlich Imma, sie ist 13, und sie darf von niemandem gesehen werden. Seitdem drunten bei Neapel Enzino, der jüngste Sohn des großen Mafia-Padrone Don Raffaele, ermordet wurde, ist Imma irgendwo im Norden Italiens in der Wohnung einer um mehrere Ecken verwandten Tante eingesperrt. Tante Rosaria (40) arbeitet über Tag bei einem Not...

Rezension zu »L'ora di pietra« von Margherita Oggero

L'ora di pietra

von


Rezension vom 10.12.2011
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Das Mädchen am Fenster

Margherita Oggero erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Dreizehnjährigen aus dem Camorra-Gürtel um Neapel, die es nach Norditalien verschlägt, wo sie in der Wohnung einer Tante eingesperrt leben muss. Was hat sie durchgemacht, dass sie in diese Falle geriet? Wie kann man so leben? Wie kommt sie damit zurecht? Die Autorin lässt das Mädc...

Keine weiteren Seiten vorhanden

Go to Top