Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Familienalbum« von Penelope Lively

Familienalbum

von


Rezension vom 30.12.2013
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Sprache: de · Herkunft: gb

Kommt Zeit, kommt Rat

Vor der Eheschließung schwanger: Davon spricht man in den Fünfziger Jahren nur im Flüsterton. Um der drohenden gesellschaftlichen ächtung zu entgehen, heiratet Alison lieber den Kindesvater, auch wenn Liebe oder wenigstens Lei­denschaft nur für einen kurzen Moment zwischen ihnen aufgeflammt war. Sie tei­len keinerlei Interessen, u...

Rezension zu »Das Labyrinth der Spiegel« von Andrea Camilleri

Das Labyrinth der Spiegel

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Rezension vom 22.05.2016
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Sprache: de · Herkunft: it

Illusionen und Wahrheiten

Obwohl ein guter Polizist gute Augen hat, erkennen sie nicht unbedingt die Wahrheit. Bis­weilen wird ihnen eine andere Realität vorge­spie­gelt, ohne dass sie es bemerken könnten. Das erklärt com­mis­sario Salvo Mon­tal­ba­no seinem fleißi­gen Mitar­beiter Fazio, nachdem er einsehen muss, dass er offen­bar dauernd hinters Licht gefü...

Rezension zu »L'ultimo applauso | Der letzte Applaus« von Massimo Marano

L'ultimo applauso | Der letzte Applaus

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Rezension vom 20.03.2015
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Sprache: it · Herkunft: it

Ein Zabaione-Krimi

Literarisch ein Leichtgewicht, aber als Dessert nach dem Italienisch-Kurs genau das Richtige! Eine deutsche Opern­sän­ge­rin, Anne-Marie Hofer, macht in Rom Fu­ro­re. Ihre Stimme über­zeugt Pub­li­kum und Kritiker, ihre Weib­lich­keit lockt die Männerwelt. Von zwei Liebhabern lesen wir: Fabio Pellegrino schied vor einiger Zeit aus dem ...

Rezension zu »La mammana« von Antonella Ossorio

La mammana

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Rezension vom 15.08.2014
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Sprache: it · Herkunft: it

Von Sternen und Menschen

Lucina ist »un capolavoro del creato« – bildhübsch, klug, geschickt und stark. Schon als Kind erkennt sie ihr natürliches Talent; ihre Tante Lena schult es be­hut­sam zu einem Beruf: Sie wird Hebamme, eine »mammana«. Frauen, die ein un­ge­bo­re­nes Leben zur Welt bringen, aber auch nehmen können, standen im engstirnigen Volksglauben ...

Rezension zu »Philby« von Robert Littell

Philby

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Rezension vom 20.11.2012
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Sprache: de · Herkunft: us

Kim Philby - der Spion, der Verdauungspillen schluckte

Harold Adrian Russell "Kim" Philby (geboren 1912 in Ambala, Indien, ge­stor­ben 1988 in Moskau) war Doppelagent der Briten und Russen. Während der Di­plo­ma­ten­sohn am Trinity College in Cambridge Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten studierte, schloss er sich einer sozialistischen Gruppe an, die für die Rec...

Rezension zu »Dunkle Stadt Bohane« von Kevin Barry

Dunkle Stadt Bohane

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Rezension vom 08.11.2015
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Sprache: de · Herkunft: ie

Ein Lesefeuerwerk!

Was für einen abge­drehten Roman­erstling hat der 1969 ge­borene iri­sche Journa­list und Kurzge­schich­ten­autor Kevin Barry da 2011 vorge­legt! Er be­geisterte die Kritiker, die zum Ver­gleich Anthony Bur­gess’ Klassiker »A Clockwork Orange« (1962) her­beizitierten, und räumt...

Leseeindruck zu »Der Vollstrecker« von Chris Carter

Der Vollstrecker

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Leseeindruck vom 20.06.2011
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Sprache: de · Herkunft: us

Jeder stirbt seinen eigenen Tod

Ein entsetzlicher, unheimlicher Tatort: ein mittelalterliches Verlies, an dessen Mauern schwere Eisenketten hängen und dessen Luft schwer ist von feuchtem, muffigem Uringestank ... Ein sadistischer Mörder: Mir fehlen die Worte, um sachlich wiederzugeben, wie der Autor Chris Carter einen wehrlosen Mann foltern lässt. Dem gibt der Henker ein paar ...

Rezension zu »Der verlorene Sohn« von Tommy Wieringa

Der verlorene Sohn

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Rezension vom 05.01.2011
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Sprache: de · Herkunft: nl

Er bleibt allein.

Ludwig Unger, der Ich-Erzähler, erhält ein Telegramm: "Warren gestorben. Catherine". So kehrt er zurück nach Alburgh, wo er eine Zeitlang zusammen mit seiner Mutter Marthe gelebt hatte, und nimmt sich ein Zimmer im Hotel The Whaler. "Sieh an, der Pianomann," begrüßt ihn der Barkeeper, ein alter Freund, mit dem er in der Rugbymannschaft gespiel...

Rezension zu »Io sono il Libanese« von Giancarlo de Cataldo

Io sono il Libanese

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Rezension vom 17.10.2012
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Sprache: it · Herkunft: it

Zu flacher Aufstieg

Im Gefängnis fühlt Libano sich wie zu Hause. Er ist auf der Straße groß geworden, und sie war ihm "una maestra che non perdona". Er hat gelernt, sich mit bloßen Händen und einem Messer durchzusetzen. Jetzt - im Jahr 1976 - ist er 25 und sitzt wegen einer kleinen Waffenhandelssache ein. Da kommt beim Hofgang seine Chance: Er rettet den jungen ...

Rezension zu »Landpartie mit drei Damen« von Nancy Mitford

Landpartie mit drei Damen

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Rezension vom 04.09.2012
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Sprache: de · Herkunft: gb

»Rule, Britannia« – mit »Reichshund«

Der Plan scheint aufzugehen. Auf dem Lande gebe es ungleich mehr junge Damen aus reichem Hause, die nur darauf warten, von einem Prinzen in den Hafen der Ehe geschippert zu werden. Diesem Gerücht glaubend, reisen Noel und Jasper, zwei junge Herren aus der Londoner Oberschicht und immer knapp bei Kasse, nach Chalford in der Grafschaft Gloucestershi...

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