Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Filmreif« von Hanna Marjut Marttila

Filmreif

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Rezension vom 04.07.2010
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Sprache: de · Herkunft: fi

Mein Bruder ist Regisseur

Damit hat Torsten (nach seinem Geburtstag "Donnerstag" genannt) nicht gerechnet: Seine ein Jahr ältere Schwester Tarina gesteht ihm, dass sie schwanger ist. Unerwartet trifft ihn dies nicht etwa, weil sie erst 16 Jahre alt ist, sondern weil sie schon zum zweiten Mal schwanger wurde. Beim ersten Mal war sie vierzehn. Damals wurde Torsten, wiewohl d...

Rezension zu »Milano Criminale« von Paolo Roversi

Milano Criminale

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Rezension vom 18.08.2013
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Sprache: de · Herkunft: it

Räuber und Gendarm über zwei Jahrzehnte

Sieben bewaffnete Männer raubten am 27. Februar 1958 in einem filmreifen Coup einen Geldtransporter aus und erbeuteten die gigantische Summe von 600 Millionen Lire. Der Überfall fand am helllichten Tage statt, und viele An­woh­ner der Via Osoppo wurden Augenzeugen. Antonio (knapp 14) und Roberto (10) waren darunter, und was sie da gerade beobac...

Rezension zu »Es wird Tote geben« von Georg Haderer

Es wird Tote geben

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Rezension vom 19.09.2013
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Sprache: de · Herkunft: at

Ruhige Kugel oder Flummi?

Zugeben würde er das wohl nie. Aber nun ist er endlich da angelangt, wo er sich wohl fühlt, wo er zu sich selber finden kann. Nachdem ihn diverse Mord­fälle psychisch ins Straucheln gebracht hatten, wurde er aufs »Abstell­gleis« ins Nie­mandsland geschoben. Und so schiebt Major Johannes Schäfer, ehemals Grup­penleite...

Leseeindruck zu »Dogma« von Raymond Khoury

Dogma

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Leseeindruck vom 20.04.2011
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Sprache: de · Herkunft: us

Die Templer: adlige Ritter und militärische Elite

Die Geschichten und Mysterien um die Tempelritter sind ein reizvolles, in vielen Romanen literarisch umgesetztes Thema. Was also erwartet uns Neues in "Dogma"? Der Roman hat zwei Handlungsstränge – einer spielt im Jahr 2010, der andere 1203. Der Prolog berichtet, wie drei verschlossene Truhen aus der Königlichen Bibliothek in Konstantinopel von...

Rezension zu »Lasst die Spiele beginnen« von Niccolò Ammaniti

Lasst die Spiele beginnen

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Rezension vom 30.09.2013
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Eine überdrehte Nummer

Eine grauenerregende Horde sind sie, die Bestien des Abaddon – mit Haut und Haar dem Bösen verschrie­ben, und kein geringerer als Satan ist ihr Idol. Schade nur, dass bloß noch vier übrig sind in ihrem Bunde. Die anderen sind alle abtrünnig, zur Konkurrenz abgesprungen. Jetzt hat Saverio Moneta, der An­füh­rer, ein riesiges Identitäts- u...

Rezension zu »Männer mit Erfahrung« von Castle Freeman

Männer mit Erfahrung

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Rezension vom 11.05.2016
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Die üble Aura des Katzenmörders

Langsam vergeht die Zeit hier in den Tiefen der dun­kels­ten Wälder Vermonts. Ruhe und Gleich­maß be­stim­men den Alltag. Auf Neuig­keiten wartet man ver­ge­bens. In der alten Stuhlfabrik stehen die Maschinen schon seit fünf­zig Jahren still. über drei Gene­ratio­nen hin­weg hatte der Fami&sh...

Rezension zu »Eismord« von Giles Blunt

Eismord

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Rezension vom 03.08.2012
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Sprache: de · Herkunft: ca

Papa will es so.

Was da auf Pfählen aufgespießt präsentiert wird, sind Köpfe – mit der Axt abgeschlagene menschliche Köpfe. So blutrünstig und brutal beginnt Giles Blunts Thriller "Eismord" ("Crime Machine", übersetzt von Anke und Eberhard Kreutzer). Wir befinden uns in Algonquin Bay, in Kanadas Eiswüste mit ihren vielen Seen und undurchdringlichen Wälde...

Rezension zu »Nora Webster« von Colm Tóibín

Nora Webster

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Rezension vom 11.01.2017
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Sprache: de · Herkunft: gb

Wie soll es weitergehen?

In seinem neuesten Roman schildert Colm Tóibín den schwierigen Weg seiner Heldin Nora Webster zu ihrer Selbst­findung. Nach dem unerwar­teten Tod ihres geliebten Mannes Maurice steht die 46-Jährige nach einund­zwanzig glück­lichen Ehe­jahren vor der Notwen­digkeit einer Neuorien­tierung. Allein auf ihre e...

Rezension zu »Ti prendo e ti porto via | Fort von hier« von Niccolò Ammaniti

Ti prendo e ti porto via | Fort von hier

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Rezension vom 12.02.2012
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Sprache: it · Herkunft: it

Pietro, seine Lehrerin und der Frauenheld

Der realistischste und komischste von Ammanitis Chaoten-Romanen. Lauter Möchtegern-Helden und -Ca­sanovas mit den aberwitzigsten Ideen im Kopf – die sie dann auch noch durchziehen zu können glau­ben. Natürlich geht alles schief, was schief­ge­hen kann. Lesenswert auch wegen Ammanitis un­nach­ahm­lich präzisen Dialogen und knappem Stil,...

Rezension zu »Das Labyrinth der Spiegel« von Andrea Camilleri

Das Labyrinth der Spiegel

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Rezension vom 22.05.2016
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Sprache: de · Herkunft: it

Illusionen und Wahrheiten

Obwohl ein guter Polizist gute Augen hat, erkennen sie nicht unbedingt die Wahrheit. Bis­weilen wird ihnen eine andere Realität vorge­spie­gelt, ohne dass sie es bemerken könnten. Das erklärt com­mis­sario Salvo Mon­tal­ba­no seinem fleißi­gen Mitar­beiter Fazio, nachdem er einsehen muss, dass er offen­bar dauernd hinters Licht gefü...

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