Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Kapital« von John Lanchester

Kapital

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Rezension vom 08.06.2013
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Sprache: de · Herkunft: gb

Wenn ich einmal reich wär' …

… wäre ich dann anders als heute? Was stellt Geld mit den Menschen an, die nach ihm streben bzw. denen es zufällt? Nur einige der vielen Fragen, die ein Roman mit einem so evokativen Titel erörtern wird. Karl Marx’ folgenreiches Werk »Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie« (ab 1867) schwingt mit, wes­wegen man auch mit einem Porti...

Rezension zu »Dancing Queen a. D.« von Vera Anders

Dancing Queen a. D.

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Rezension vom 04.06.2013
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Jenseits der Komfortzone

Eigentlich ist sie mit sich und der Welt zufrieden und hat auch allen Grund dazu. Sie ist 43 Jahre alt, mit Markus, ihrem »Teilzeithippie«, verheiratet und hat drei schulpflichtige Kinder. Beide Elternteile erledi­gen einen Großteil ihrer Be­rufs­tätig­keit im home office, also am Computer zu Hause im Eigenheim. K...

Rezension zu »Knapp am Herz vorbei« von J.R. Moehringer

Knapp am Herz vorbei

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Rezension vom 01.06.2013
6 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Bankräuber mit Herz und Verstand

Ein »Volksheld, weil er mit den Banken auf Kriegsfuß stand«, und »der lite­ra­risch­ste Kriminelle der ame­rikanischen Geschichte« – so ordnet der Autor seinen Protagonisten Willie Sutton ein; schon seine Groß­eltern hatten voller Bewunderung von ihm erzählt. Der SPIEGEL widmete ihm schon 1952 eine Story (»Der Mörder ohne Gesicht«,...

Rezension zu »Il gioco degli specchi« von Andrea Camilleri

Il gioco degli specchi

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Rezension vom 05.05.2013
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Sprache: it · Herkunft: it

Das Spiel ist zu groß ...

[Rezension des Fernsehfilms] Die Augen eines poliziotto sehen, aber nicht unbedingt die Wahrheit – bis­weilen wird ihnen eine andere Realität vorgespiegelt, ohne dass sie es bemerken könnten. Das erklärt commissario Salvo Montalbano seinem fleißigen Mitarbeiter Fazio, nachdem er erkannt hat, dass er offen­bar dauernd hinters Licht geführt ...

Rezension zu »Miss Bohemia« von Mathias Nolte

Miss Bohemia

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Rezension vom 01.05.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Die Muse der Literaten

Da denkt man an nichts Böses, schlägt die Zeitung auf, liest eine Schlagzeile, blickt auf das abgedruckte Foto – und plötzlich holt einen die verdrängte Ver­gan­gen­heit wieder ein wie ein schlechter Film. So ergeht es Lukas Moskowicz (32) im April 2010: »Philipp Bach, German Poet and Novelist, Dies at 59« springt ...

Rezension zu »Die Regenbogentruppe« von Andrea Hirata

Die Regenbogentruppe

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Rezension vom 28.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: id

Ein Plädoyer für die Freude am Lernen

Seit 1948 ein UN-verbrieftes Menschenrecht: das Recht auf Bildung. Von den Be­wohnern der »ersten Welt« als Selbstverständlichkeit kaum noch gewürdigt, stößt seine Durchsetzbarkeit in den ärmsten Län­dern der Erde immer noch an Gren­zen. Von seiner Schulzeit erzählt der Autor des Romans »Die Re­gen­bo­gen­truppe«. Kann uns das noc...

Rezension zu »Kornblumenblau« von Christian Schönemann und Jelena Volic

Kornblumenblau

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Rezension vom 24.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Belgrad auf dem langen Weg in die Normalität

Belgrad 2004: Milena Lukin (49 und geschieden) fährt einen Lada Niva, liebt Zigarillos, weiß sich dezent intellektuell zu kleiden. Ihr Lebensgefühl drückt sie dennoch mutig in grellen Farben aus, gönnt sich schon mal einen »Ausreißer«, »einen grasgrünen, knielangen Mantel«. Aber im Moment ist sie in einem St...

Rezension zu »Requiem« von Eoin McNamee

Requiem

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Rezension vom 20.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: gb

In dubio pro reo

Robert McGladdery ist 26 Jahre alt, als sein Leben am 20. Dezember 1961 »durch den Strang« beendet wird. Sein Todesurteil ist das letzte, das in Nord­irland vollzogen wird. Verhaftet wurde er genau zehn Mo­nate zuvor, und von jenem ersten bis zu seinem letzten Tag hat McGladdery seine Unschuld beteuert – während des Ge&sh...

Rezension zu »Dunkle Gewässer« von Joe R. Lansdale

Dunkle Gewässer

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Rezension vom 18.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: us

Ein moderner Mark Twain

Osttexas in den Dreißigern: Da hat die Rassentrennung noch keine Alternative. Die Jim-Crow-Gesetze be­stimmen, dass Nigger im Bus hinten sitzen müssen und nur speziell für sie vor­ge­se­hene Läden, Kinos, Schulen und Kran­ken­häuser betreten dürfen. Wer nicht spurt, kann es mit dem Ku-Klux-Klan zu tun be­komme...

Rezension zu »Immer wieder das Meer« von Nataša Dragnic

Immer wieder das Meer

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Rezension vom 08.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Drei Frauen - hart am Wind des Kitsches

Roberta Alessis Kindheit und Jugend sind pures ungetrübtes Lebensglück. Sie wächst mit Vater Niccolò, ihrer deutschen Mutter Erika und zwei Schwestern in der Toskana auf; die Familie wohnt an der Küste des Tyrrhenischen Meeres bei Piombino. Die drei Töchter sind der Eltern Ein und Alles, und sie schenken ihnen Geborgenheit, Liebe und Ver­tra...

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