Rezensionen aktueller Bücher

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Rezension zu »Le indagini di Dante | Dante und das Mosaik des Todes« von Giulio Leoni

Le indagini di Dante | Dante und das Mosaik des Todes

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Rezension vom 23.06.2013
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Dantes Licht unterm Scheffel versteckt

Eine gute Idee: Dante Alighieri höchstselbst in Florenz auf die Spur zeitgemäßer Verbrechen zu setzen. Das ist keine Blasphemie, denn der Gründungsvater italienischer Sprache und Kultur und Inbegriff des Poeta Laureatus war ja kein abgehobener Dichter und Philosoph im Elfenbeinturm, sondern mischte kräftig mit im rauen Zeitgeschehen um 1300. I...

Rezension zu »La casa dei sette ponti« von Mauro Corona

La casa dei sette ponti

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Rezension vom 06.08.2012
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Von einem, der auszog, um sich selbst wiederzufinden

Ein sechzigjähriger Industrieller - weitgereister Seidenfabrikant aus Prato mit Wohnsitzen in Florenz und Bologna - befährt gelegentlich mit seinem Audi die wildromantische, enge und kurvige Straße durch das Tal eines Bergflüsschens hinauf in sein Heimatdorf, um seine alten Freunde wiederzusehen. Eines Tages entdeckt er unterwegs ein merkwürdi...

Rezension zu »La briscola in cinque« von Marco Malvaldi

La briscola in cinque

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Rezension vom 10.05.2012
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Derrick in Toscana

Der junge Mann hat's schwer, nachdem er an diesem frühen Augustmorgen aus der Diskothek schwankt. Zwar hat er's gerade noch geschafft, sein Auto in Gang zu setzen und den Nachhauseweg einzuschlagen, doch als ihn seine übervolle Blase auf einen Parkplatz und zu Fuß an den Müllcontainer dort treibt, schauen ihm aus dessen Innerem die toten Augen ...

Rezension zu »Fango« von Niccolò Ammaniti

Fango

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Rezension vom 22.02.2012
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Variationen in Splatter und Trash

Norditalien-Lesetipps Der Band vereint sechs Geschichten sehr unterschiedlichen Umfangs und unterschiedlicher Qualität. Alle sind vorwiegend schwere Kost – eine düsterer, brutaler, blutrünstiger, sexuell expliziter als die andere. Die Protagonisten sind meist Figuren, die selbst nur Unterdrückung kennengelernt haben, verformte und getriebene,...

Rezension zu »L'ombra del bastone« von Mauro Corona

L'ombra del bastone

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Rezension vom 03.10.2011
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Wundersame Begebenheiten in der Bergabgeschiedenheit

Mauro Coronas Roman hat eine altmodisch anmutende Rahmenhandlung wie manche Klassiker des 19. Jahrhunderts: Der Autor bekommt Besuch von einem Unbekannten, der ihm ein altes schwarzes Schulheft anvertraut, das er in seinem Haus zufällig gefunden hat. Es sind die handschriftlichen Aufzeichnungen eines Vorfahren Coronas, der kurz vor seinem bevorste...

Rezension zu »L'estremo delle cose« von Giorgio Todde

L'estremo delle cose

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Rezension vom 21.08.2011
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»Attenzione ai simboli, Dehonis«!

Efisio Marini (1835 in Cagliari geboren und 1900 in Neapel gestorben) hat eine geheimnisvolle Kunst bis zur Perfektion entwickelt, nämlich Leichen so aufzubereiten, dass sie schön wie Marmorstatuen aussehen - und in diesem Zustand verbleiben (pietrificazione). Er vermochte diesen Prozess sogar reversibel zu gestalten, so dass die wieder "weich" g...

Rezension zu »Che la festa cominci« von Niccolò Ammaniti

Che la festa cominci

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Rezension vom 20.04.2011
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Frustrierte Kleinbürger, ausgebuffte VIPs und die Spätfolgen des Kalten Krieges

Niccolò Ammaniti, geboren 1966, ist einer von den ganz Großen unter Italiens zeitgenössischen Schriftstellern. Neben zahlreichen Erzählungen (z.B. in der Sammlung »Fango«, 1999) und Aufsätzen hat er seit 1997 sechs Romane veröffentlicht, von denen drei verfilmt wurden (wie auch eine der »Fango«-Kurz­geschichten). International wurde er a...

Rezension zu »Le inchieste del colonnello Reggiani« von Valerio Massimo Manfredi

Le inchieste del colonnello Reggiani

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Rezension vom 31.07.2015
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Zu flaches Relief

Wohl alle wichtigen Phasen des europäischen Altertums hat der große Historiker und Publizist Valerio Massimo Manfredi studiert und darüber seit den Achtziger Jahren mehr als dreißig Romane, Erzähl- und Aufsatzbände verfasst. Odysseus, Alexander der Große, die Akropolis, Etrusker, Römer und Kelten, aber auch die Staudammkatastrophe des Vajon...

Rezension zu »Io sono il Libanese« von Giancarlo de Cataldo

Io sono il Libanese

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Rezension vom 17.10.2012
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Zu flacher Aufstieg

Im Gefängnis fühlt Libano sich wie zu Hause. Er ist auf der Straße groß geworden, und sie war ihm "una maestra che non perdona". Er hat gelernt, sich mit bloßen Händen und einem Messer durchzusetzen. Jetzt - im Jahr 1976 - ist er 25 und sitzt wegen einer kleinen Waffenhandelssache ein. Da kommt beim Hofgang seine Chance: Er rettet den jungen ...

Rezension zu »Otranto« von Roberto Cotroneo

Otranto

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Rezension vom 11.06.2011
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Frustrierte Verlockung

Roberto Cotroneo ist Journalist im Kulturressort und Autor etlicher Romane und Essaybände; "Otranto" erschien 1995 als sein zweiter Roman. Schon der monolithische Titel - der Name der weißen Stadt weit unten im Süden Italiens - lockt unwiderstehlich; jeder Reiseführer empfiehlt das Buch als Urlaubslektüre für apulische Strandaufenthalte, jede...

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