Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »La leggenda del morto contento« von Andrea Vitali

La leggenda del morto contento

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Rezension vom 24.08.2011
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Der Schneider von Bellano und die Winde am Comer See

Ist doch ganz einfach: Trotz des dräuenden Unwetters, das über die Berge herüberzieht, lösen Francesco Gorgia und Emilio Spanzen, zwei übermütig gestimmte junge Männer, die Vertäuung ihres Bootes, um zum kaum drei Kilometer entfernten Westufer des Comer Sees hinüberzusegeln. Dort, so spekulieren sie, harren ihrer aufregende erotische Abent...

Rezension zu »Vita« von Melania G. Mazzucco

Vita

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Rezension vom 04.07.2011
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Un sogno americano – un incubo americano

Mutterseelenallein kommen Vita (9) und Diamante (12) im Jahr 1903 aus ihrem bitterarmen Heimatdorf Tufo di Minturno (Provinz Caserta) auf Ellis Island an. Im Gewirr Tausender armseliger Einwanderungs­williger gelingt es ihnen, sich durch die strengen Kontrollprozeduren zu schmuggeln, so dass sie den Bo­den der Neuen Welt betreten können: New Yor...

Rezension zu »Otranto - L'ora di tutti« von Maria Corti

Otranto - L'ora di tutti

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Rezension vom 04.06.2010
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Was uns die Gebeine der Enthaupteten zu erzählen wissen

Dieser Roman ist nur im italienischen Original (»L’ora di tutti«) oder als englische Übersetzung (»Otranto« ) erhältlich. Eine deutschsprachige Ausgabe scheint es leider noch nie gegeben zu haben. Otranto ist ein Fischerstädtchen fast am süd­lichsten Punkt Apuliens – also an der ›Ab­satz­spitze‹ des italienischen ›Stiefels‹. ...

Rezension zu »Rione Serra Venerdì« von Mariolina Venezia

Rione Serra Venerdì

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Rezension vom 06.01.2019
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Alte Freundschaften

Immacolata Tataranni ist »PM« (Pubblico Ministero) bei der Procura della Repubblica in Matera, also Staats­anwältin. Dass sie so ein Respekt heischendes Amt bekleidet, sieht man ihr nicht an. Ihr greller Kleidungs­stil beispiels­weise ist ein Schlag gegen die Würde ihrer Funktion, wenn nicht gegen den guten Geschmack, kompensiert aber ihre u...

Rezension zu »Se vuoi vivere felice« von Fortunato Cerlino

Se vuoi vivere felice

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Rezension vom 06.06.2018
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Was heißt hier Glück?

Fortunato hat Glück gehabt. Er ist raus aus Neapel. Mit siebzehn hat er sich abgesetzt und sich in der Ferne einen Namen als Schau­spieler erarbeitet. Der inter­natio­nale Durchbruch kam mit der Serie »Gomorrha«, wo er den Mafia-Boss Don Pietro Savastano verkörpert (seit 2014). Drehort war das Städtchen Scampia, eine Camorra-Hochburg im Nor...

Rezension zu »Resto qui« von Marco Balzano

Resto qui

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Rezension vom 19.04.2018
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Lauter verlorene Schlachten

An diesem Kirchturm fährt keiner vorbei, ohne anzuhalten und ein paar Fotos zu machen. Nicht seine schlichte Architektur noch sein Alter (fast sieben Jahrhun­derte) lässt die Touristen auf die Bremse treten, sondern seine frappie­rende Unvoll­ständig­keit. Nicht weit vom Ufer des Reschen­sees ragt nur seine obere Hälfte mit dem simplen Spi...

Rezension zu »L'ultima famiglia felice« von Simone Giorgi

L'ultima famiglia felice

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Rezension vom 17.05.2016
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Unter dem Mikroskop

Matteo Stella ist ein Familienvater, wie er im Buche steht. All sein Denken und Tun kreist darum, seine Frau Anna (49), Tochter Eleonora (17) und Sohn Stefano (13) glücklich und frei zu sehen. Jegliche eigene Bedürf­nisse stellt er hintan. Matteo leiten wunderbare Ideale. Er setzt auf Vernunft und Einsicht, die Kraft der Argu­mente und das Wirk...

Rezension zu »La giostra degli scambi« von Andrea Camilleri

La giostra degli scambi

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Rezension vom 02.07.2015
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Nichts ist so, wie es scheint

Unglaublich, welch unverminderte Schaffenskraft Andrea Camilleri beflügelt, der am 6. September 2015 neunzig Jahre alt wird. Jedes Jahr erfreut er die welt­weite Gemeinde treuer Fans seines commissario Salvo Montalbano mit einem neuen Band der Serie – und daneben noch mit weiteren Werken der un­ter­schied­lichs­ten Genres. 2014 erschienen i...

Rezension zu »La ruga del cretino« von Andrea Vitali

La ruga del cretino

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Rezension vom 04.05.2015
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Gelegenheiten beim Schopfe gefasst

Villa Alba ist die Chance ihres Lebens. La Serpe, die resolute Küsterin im san­tu­a­ri­o di Lezzeno, möchte dringend auch ihre dritte Tochter Birce als Dienst­mäd­chen unterbringen, aber das Mädel ist arg schlicht, plump und verstockt. Der Herr Pfarrer hat sie der feinen signora Giuditta Car­va­sa­na empfohlen, doch wird die das unbeda...

Rezension zu »L'ultimo applauso | Der letzte Applaus« von Massimo Marano

L'ultimo applauso | Der letzte Applaus

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Rezension vom 20.03.2015
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Ein Zabaione-Krimi

Literarisch ein Leichtgewicht, aber als Dessert nach dem Italienisch-Kurs genau das Richtige! Eine deutsche Opern­sän­ge­rin, Anne-Marie Hofer, macht in Rom Fu­ro­re. Ihre Stimme über­zeugt Pub­li­kum und Kritiker, ihre Weib­lich­keit lockt die Männerwelt. Von zwei Liebhabern lesen wir: Fabio Pellegrino schied vor einiger Zeit aus dem ...

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