Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »La logica della lampara« von Cristina Cassar Scalia

La logica della lampara

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Rezension vom 30.06.2019
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Feine Freunde

Mit einer vermeintlichen Idylle beginnt dieser Krimi aus dem Herzen von Catania: Zwei Freunde dümpeln in einer November­nacht auf dem Meer vor Aci Castello in ihrem Boot und fischen geduldig mit der lampara, einer Laterne an Bord, deren helles Licht die Fische anzieht, so dass die Männer nur abzuwarten brauchen, bis ihr Netz sich von alleine fü...

Rezension zu »Venezia 1902 – i delitti della Fenice« von Davide Savelli

Venezia 1902 – i delitti della Fenice

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Rezension vom 24.04.2019
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Fehlgeleitete Ambitionen

Die meisten der dreißig Millionen Touristen, die jedes Jahr Venedig überfluten, werden nicht ahnen, dass das ehrwür­digste Symbol der Stadt, der nahezu einhundert Meter hohe Glockenturm auf dem Markusplatz, nur hundert Jahre jung ist. Um die Tatsache, dass sein Vorgänger nach fast ein­tausend­jähri­ger Standzeit am Vormittag des 14. Juli 1...

Rezension zu »Repertorio dei pazzi della città di Palermo« von Roberto Alajmo

Repertorio dei pazzi della città di Palermo

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Rezension vom 01.03.2019
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Ein Reiseführer zu Narren und Käuzen

Uno faceva collezione di storie eccentriche. Ne trovò una e la mise da parte. Poi ne trovò un’altra, e così via. Quando ne raccolse un certo numero, ne fece un libro. […] Als ersten in seiner Sammlung wunderlicher Narren aus Palermo führt Roberto Alajmo sich selbst auf. Seine erste kleine Kollektion umfasste 1993 achtzehn Seiten. 1994 war s...

Rezension zu »Di niente e di nessuno« von Dario Levantino

Di niente e di nessuno

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Rezension vom 18.11.2018
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Falsch geboren

Rosario Altieri ist ein Rohprodukt seiner Herkunft und Umgebung. Mehrere Seelen schlagen in der Brust des fünfzehn­jährigen Ich-Erzählers und liegen teilweise im Streit miteinander. Er wächst in Brancaccio auf, einem trostlosen Vorort im Südosten von Palermo, wo Armut, Verrohung und Gewalt herrschen. Auf Wunsch seines Vaters besucht er aber e...

Rezension zu »Il superstite« von Massimiliano Governi

Il superstite

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Rezension vom 18.10.2018
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Ohne Ende

Weil er ein paar Meter weiter wohnt, entgeht er dem Tod und findet seine Eltern, seinen Bruder und seine Schwester kaltblütig erschossen in ihrem Haus auf. Die Mörder werden schnell gefasst: zwei Serben, Onkel und Neffe. Letzterer begeht Selbstmord, Ersterer wird in seiner Heimat zu lebens­langer Haft verurteilt. All das wissen wir nach dem erst...

Rezension zu »L’anello mancante – Cinque indagini di Rocco Schiavone« von Antonio Manzini

L’anello mancante – Cinque indagini di Rocco Schiavone

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Rezension vom 28.07.2018
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Il vicequestore imperfetto

Mit vier sehr unterschiedlichen Kriminalfällen hat es Rocco Schiavone in diesem Band zu tun. Die fünfte Geschichte stellt ihn vor die viel­leicht diffizilste Aufgabe, obwohl darin nicht einmal falsch geparkt wird. Aber dass ausge­rechnet der launi­sche, Gras konsumie­rende viceques­tore eine Fußball­mann­schaft zusammen­stellen und train...

Rezension zu »Il compimento è la pioggia« von Giorgia Lepore

Il compimento è la pioggia

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Rezension vom 17.05.2018
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Bari, dunkle, eisige Stadt

Apulische Kaufleute raubten 1087 in Kleinasien die sterblichen Überreste des heiligen Nikolaus und über­führten sie nach Bari, wo es an standes­gemäßen Reliquien gerade schmerzlich mangelte. Sogleich errichtete man dem wirtschaft­lich höchst willkom­menen Neuzugang eine strahlend weiße Basilika innovativen Stils, die zu einem populären ...

Rezension zu »Stella o croce« von Gian Mauro Costa

Stella o croce

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Rezension vom 29.03.2018
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Ein Mordfall für den Feierabend

Angela Mazzola kennt das Leben auf mehreren Ebenen. Die Dreißig­jährige stammt aus Borgo Nuovo, einem hässlichen Beton­viertel am Rande von Palermo, wo es schwierig ist, überhaupt Arbeit zu finden. Mit Fleiß und Ehrgeiz hat sie sich durch ihre Schul­lauf­bahn gebissen, im Internat bei den suore Abitur gemacht, gejobbt und einen Sommelier-K...

Rezension zu »Bambinate« von Piergiorgio Paterlini

Bambinate

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Rezension vom 20.02.2018
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Ohne Mitgefühl

»Bambinate« – Kindereien –, das ist, was Kinder anstellen, wenn sie allein oder gemeinsam mit anderen agieren. Solches Verhalten kann uns Erwachsenen albern, ungeschickt, unbedacht, ziel- und zwecklos erscheinen. Wir sehen befremdet zu und schmunzeln. Selbst wenn die Kinder in ihrem Spiel gegen Regeln verstoßen, sind wir geneigt, großmütig...

Rezension zu »Il venditore di metafore« von Salvatore Niffoi

Il venditore di metafore

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Rezension vom 22.01.2018
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Die Kraft der Wörter

VR – virtual reality – gilt als Meilenstein auf dem Wege zur Digitalisierung unserer Welt. Entgegen dem Trend, künst­liches Erleben als erstrebens­wert zu glorifi­zieren, feiert Salvatore Niffoi mit seinem neuen Buch die uralte, zutiefst menschliche Tradition des münd­lichen Erzählens. Erzählen ist eine Fertigkeit, die wie ein Zauber wi...

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