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Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Fango« von Niccolò Ammaniti

Fango

von


Rezension vom 22.02.2012
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Sprache: it · Herkunft: it

Variationen in Splatter und Trash

Norditalien-Lesetipps Der Band vereint sechs Geschichten sehr unterschiedlichen Umfangs und unterschiedlicher Qualität. Alle sind vorwiegend schwere Kost – eine düsterer, brutaler, blutrünstiger, sexuell expliziter als die andere. Die Protagonisten sind meist Figuren, die selbst nur Unterdrückung kennengelernt haben, verformte und getriebene,...

Rezension zu »Cristo si è fermato a Eboli« von Carlo Levi

Cristo si è fermato a Eboli

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Rezension vom 18.02.2012
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Sprache: it · Herkunft: it

Ungeschönt und anrührend

Diesen Klassiker – 1945 veröffentlicht – muss man gelesen haben (oder lesen), wenn man vom Golf von Sa­lerno durch die wilden Berge hinüber zur Küste des Golfs von Taranto fährt – es ist heute noch eine atemberaubende Zeitreise. Das war nicht anders, als der feinsinnige junge Mediziner Carlo Levi (1902-1975) aus dem Norden 1935 bis 1937 ...

Rezension zu »Come Dio comanda« von Niccolò Ammaniti

Come Dio comanda

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Rezension vom 09.02.2012
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Sprache: it · Herkunft: it

»Cristiano, ce l’hai un cuore?« – »No. L’ho perso.«

Klipp und klar gesagt: Nach meiner persönlichen classifica ist dies - nach "Io non ho paura" (2001) - des Autors zweitbester Roman. 2006 erschienen, bringt er meisterhaft zwischen zwei Buchdeckel, was ich an Ammanitis Büchern am liebsten mag und was er am besten kann: eine anrührende Ini­tia­tions­ge­schich­te in ungeschöntem gesellschaftl...

Rezension zu »Du sollst nicht sterben« von Peter James

Du sollst nicht sterben

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Rezension vom 29.01.2012
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Auf Highheels lebt sich's gefährlich

Am Neujahrsmorgen entdeckt das Zimmermädchen in einem Hotelzimmer eine reglose nackte Frau. Offenkundig wurde sie vergewaltigt; nun liegt sie gefesselt und geknebelt wie eine Gekreuzigte auf ihrem Bett, aber, Gott sei Dank, sie lebt. Der Taxifahrer Jak war in der Sylvesternacht im Einsatz. Zwar muss er irgendwie Geld verdienen, aber eigentlich has...

Rezension zu »La zia Marchesa« von Simonetta Agnello Hornby

La zia Marchesa

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Rezension vom 29.01.2012
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Sprache: it · Herkunft: it

A lu servu pacenza, a lu patruni prudenza.

Elegante Biographie einer adligen sizilianischen Vorfahrin der Autorin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nicht zuletzt wegen ihrer roten Haare hat Tante Costanza Safamita es als Mädchen und junge Frau schwer, akzeptiert zu werden. Ihre eigene unglückliche Mutter zeigt ihr die kalte Schulter. Aber gefördert und geschützt durch einen l...

Rezension zu »Im Reich der Angst« von Isaac Rosa

Im Reich der Angst

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Rezension vom 19.01.2012
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Sprache: de · Herkunft: es

Gefangener seiner Angst-Paranoia

Der zwölfjährige Pablo wird von seinem Klassenkameraden Javier erpresst. Blutergüsse auf seinem Körper zeugen von Prügeln und Fußtritten. Aus Pablos Kinderzimmer verschwinden nach und nach Rollschuhe, Tennisschläger, Turnschuhe, DVDs und anderes, was Pablo im Rucksack heimlich aus dem Haus schafft und nach dem Unterricht seinem Peiniger übe...

Rezension zu »Der Oligarch« von Daniel Silva

Der Oligarch

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Rezension vom 03.01.2012
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Wer nicht vor Angst umkommen will, muss sich wehren!

Das Wort "Oligarch" kommt aus dem Griechischen und bezeichnet dem Wortsinn nach "einen von wenigen Herrschenden". Meistens meint man damit aber einen Wirtschaftsboss, der auf Grund seines Reichtums ein Land inoffiziell beherrscht – und denkt dabei an Russland. Dort spielt auch Daniel Silvas achter Spionagethriller, dessen Handlung die seines Best...

Rezension zu »Der Müllmann« von Helmut Wolkenwand

Der Müllmann

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Rezension vom 12.12.2011
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Sprache: de · Herkunft: de

Entsorgungs-Overflow

Nein, Heinrich Schmitt ist kein Müllmann der städtischen Müllabfuhr. Er fühlt sich weder für Papier, Glas, Plaste noch Restmüll zuständig. Was ihm stinkt, ist der gesellschaftliche, der kriminelle Müll. In seiner Sortieranlage finden sich zum Beispiel Männer, die ihre Frauen krankenhausreif schlagen, Neonazis, die wehrlose Menschen verprü...

Rezension zu »Das Dunkle und das Kalte: Reportagen aus den Tiefen Niederösterreichs« von Manfred Wieninger

Das Dunkle und das Kalte: Reportagen aus den Tiefen Niederösterreichs

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Rezension vom 30.11.2011
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St. Pölten ist überall

Das hübsch puristisch gestylte Buchcover treibt ein witziges Vexierspiel mit Realität und Fiktion: Das Auge fällt erst auf einige aufrecht stehende pastellfarbene Bücher; vor ihnen entlang tuckert eine winzige knallrote Familienlimousine; aus deren hinterem Seitenfenster schaut jemand heraus, gemütlich auf beide Ellenbogen gelehnt, so wie man ...

Rezension zu »Das vergessene Kind« von Kate Atkinson

Das vergessene Kind

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Rezension vom 16.11.2011
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Sprache: de · Herkunft: gb

»Started Early, Took My Dog«

Kate Atkinsons "Das vergessene Kind" steht auf Platz 1 der KrimiZEIT-Bestenliste November 2011. Aber ist das überhaupt ein Krimi? Ja: Atkinson verarbeitet viele inhaltliche Zutaten dieses Genres (Polizei, Aufdeckung von Gesetzesbrüchen, Milieus). Und nein: Wer kaltschnäuzige Gangster, brutale Überfälle, sadistische Psychopathen, Lust am blutr...

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