Rezensionen italienischer Filme

Rezension zu »Pelle di bandito« von Piero Livi

Pelle di bandito

von Piero Livi


Rezension vom 19.06.2016
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Eskalation

Piero Livis pessimistischer Schwarz-Weiß-Film erzählt von der Eskalation der Gewalt in den Sech­ziger­jahren auf Sardinien: Während der bandi­tismo zu reiner Krimi­nalität ausartet und immer brutaler wütet, rüstet der Staat Waffen und Truppen auf, um ihn aus­zumer­zen. An der Einstel­lung der sardi­schen Bevöl­kerung ändert das nic...

Rezension zu »La destinazione | Einsatzort« von Piero Sanna

La destinazione | Einsatzort

von Piero Sanna


Rezension vom 03.06.2016
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Vom Scheitern zwischen Gestern und Heute

Der neunzehnjährige Emilio aus Rimini, noch sorglos und etwas naiv, absolviert in Rom seine einjährige Ausbil­dung bei der stolzen Truppe der Carabi­nieri. Sie ist von militäri­scher Strenge und zielt auf Disziplin und Verant­wortungs­bewusst­sein. Emilio freundet sich mit dem Sarden Costan­tino an, einem ernsten, schweig­samen jungen Ma...

Rezension zu »Su ballu ‘e s’arza – Il ballo dell’argia« von Serafino Deriu

Su ballu ‘e s’arza – Il ballo dell’argia

von Serafino Deriu


Rezension vom 28.05.2016
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Magische Heilung

Der interessante Versuch, ein uraltes Ritual des Volks­glaubens anschaulich zu machen und zugleich in unsere Zeit zu transpo­nieren. Ein Mann wird durch Tänze, Gesänge usw. von der unglück­lichen Seele befreit, die sich seiner bemächtigt hatte. Mit Exorzis­mus, wie ihn törichte Hollywood-Horror­filme ausmalen, hat das nichts zu tun. Vielm...

Rezension zu »Le vie del peccato« von Giorgio Pàstina

Le vie del peccato

von Giorgio Pàstina


Rezension vom 07.05.2016
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Gefangene ihrer Gefühle

Eine dramatische und tragische Liebes­ge­schich­te vom Anfang des zwanzigsten Jahr­hunderts; der Schau­platz ist Nuoro. Ilaria ist die Ehe­frau eines jungen Arbeiters. Als einer der Männer aus den besse­ren Krei­sen der Stadt ihr nach­stellt, wird ihr Mann von Eifer­sucht und Hass ergriffen und tötet ihn. Dafür muss er für zwölf Jahr...

Rezension zu »La grazia« von Aldo De Benedetti

La grazia

von Aldo De Benedetti


Rezension vom 26.04.2016
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Wahre Liebe

Der Film erzählt eine melodramatische Geschichte über Leidenschaft, Verrat und Schuld, vendetta und Ver­ge­bung. Am Ende siegt mensch­liche Größe und bringt die Erlösung. Nach der Novelle»Racconti sardi: Di notte« (1894)von Grazia Deledda(1871-1936) Wie vielen sardischen Filmen liegen auch diesem Motive der sardischen ›National­schrift...

Rezension zu »Cainà – L’isola e il continente« von Gennaro Righelli

Cainà – L’isola e il continente

von Gennaro Righelli


Rezension vom 21.04.2016
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Weg von hier

Der jungen Schäferin Cainà ist ihr Dorf zu eng. Sehnsüchtig schaut sie auf die Weite des Meeres hinaus. Jenseits – auf dem »continente« – muss doch ein freies, unab­hängi­ges, glückliches Leben warten. Als ein Segel­schiff anlegt und die Mann­schaft im Dorf ausge­lassen feiert, ist sie voller Bewun­derung für die welt­offen und a...

Rezension zu »L’edera – Delitto per amore« von Augusto Genina

L’edera – Delitto per amore

von Augusto Genina


Rezension vom 08.03.2016
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Opfer und Undank, Liebe und Mord

Die Familie Decherchi, verarmte und hoch­verschul­dete Land­adlige aus Barunei (im Umland von Nuoro) adoptiert Ende des neun­zehn­ten Jahrhun­derts das Findel­kind Annesa und zieht das Mädchen groß. Annesa weiß um die prekäre finan­zielle Lage ihrer geliebten Pflege­eltern und opfert sich auf, um ihren Anteil zum Aus­kom­men beizu­t...

Rezension zu »Proibito« von Mario Monicelli

Proibito

von Mario Monicelli


Rezension vom 29.02.2016
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Keine Chance auf Versöhnung

Die Familien Barras und Corraine lie­gen seit langem in tödlicher Fehde mit­ein­an­der. Althergebrachte Ehrbegriffe und Rachevorstellungen lassen keinen Frieden zu; die allgemeine Verachtung für das staatliche Rechtssystem und das tra­di­tio­nel­le Schweigegebot (Omertà) decken alle Taten zu. Als der junge Priester Paolo Solinas (Mel Fer...

Rezension zu »Cenere« von Febo Mari

Cenere

von Febo Mari


Rezension vom 09.10.2015
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Mütterliche Großmut

Anania ist der uneheliche Sohn von Rosalìa Derios. Wegen seiner illegiti­men Herkunft wird er ge­hänselt, belei­digt und dis­krimi­niert. Da beschließt seine Mutter, ihn zu seinem Vater zu bringen, der sie, nachdem er sie verführt hatte, sich selbst überließ. Sie hofft, der Junge werde dort bessere Lebens­bedingun­gen finden und eine e...

Rezension zu »Una lama di luce« von Andrea Camilleri

Una lama di luce

von Andrea Camilleri


Rezension vom 30.11.2013
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O me miserum! O me infelicem!

Was ist das Gegenteil von ›Einbrecher‹? Was Gaspare Intelisano eines Tages im Kommis­sariat von Vigàta meldet, lässt diese Frage aufkommen. Als er des Morgens sein von Trocken­mauern gesäumtes Weideland inspiziert, stellt er nämlich fest, dass ›Aussperrer‹ eine seiner baufälligen flachen Hütten mit einer soliden Holztür versehen un...

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