Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Correva l'anno del nostro amore« von Caterina Bonvicini

Correva l'anno del nostro amore

von


Rezension vom 05.02.2014
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Männer und Frauen im Betonzeitalter

Was wie ein Liebesroman daherkommt, ist vielmehr eine Gesellschaftsstudie, ein Familienporträt der Ber­lusconi-Ära. Caterina Bonvicini erzählt von Aufstieg, Blütezeit und Krisen von Unternehmer-Clans, die Imperien schufen und ganze Landschaften machtvoll umzukrempeln vermochten. Die Handlung setzt um 1980 mit der Kindergartenzeit der beiden Pr...

Rezension zu »Die Istanbul Passage« von Joseph Kanon

Die Istanbul Passage

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Rezension vom 06.11.2014
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Zwischen allen Fronten

Während in Europa die mörderischen Schlachten des II. Weltkriegs toben und die jüdische Bevölkerung verschleppt und getötet wird, entwickelt sich Istanbul zu einem Fluchtpunkt politisch und religiös Ver­folgter. Die Türkei wahrt ihre Neu­tra­li­tät zwischen den Blö­cken, und die brodelnde Stadt auf zwei Erdtei­len l...

Leseeindruck zu »Flieh« von Jamie Freveletti

Flieh

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Leseeindruck vom 11.08.2010
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Sprache: de · Herkunft: us

Wer legt den somalischen Piraten das Handwerk?

Whrend eines Marathonlaufs in Sdafrika explodiert ein Auto. Von der Wucht der umherfliegenden Wrackteile erfasst, strzt die Luferin Emma Caldridge und bleibt bewegunglos am Boden liegen. Eine Hand beugt sich ber sie, injiziert ihr eine Flssigkeit. Nach einem paranoiden Schub verschwindet ihre Mdigkeit und sie setzt den Ultramarathon in schne...

Rezension zu »Die Kälte des Todes« von Antonio Manzini

Die Kälte des Todes

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Rezension vom 31.05.2016
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Der trügerische Augenschein

Aus der Ewigen Stadt in den barbarischen, öden und oben­drein kalten Norden nahe der Schwei­zer Grenze versetzt zu werden ist für einen ein­ge­fleisch­ten Römer eine schwer er­träg­liche Strafe, und zwar unter zivi­lisa­tori­schen, kuli­nari­schen, kul­turel­len, mensch­lichen und klimatischen Ge­sichts­punkten. Rocco Schiavone...

Leseeindruck zu »Die Lebküchnerin« von Sybille Schrödter

Die Lebküchnerin

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Leseeindruck vom 29.09.2009
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Schmackhafte Lebkuchen öffnen das Himmelstor

Nürnberg 1387: Agnes und Benedicta leben unfreiwillig im Kloster Engelthal, dem der Ruf voraneilt, ein Ort der wahrhaftigen Engel zu sein. Gebete, Gebote, Verbote, Demut und Unterwerfung werden von den Nonnen verlangt. Benedicta arbeitet im Klostergarten. Sie sehnt sich nach der Welt außerhalb der Klostermauern. Als ein junger Mann, der Neff...

Leseeindruck zu »Impact« von Bernd Steinhardt

Impact

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Leseeindruck vom 06.07.2010
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Neuseeland: Schnee im Herbst

Der Romanauszug beginnt ("Prolog") mit einem Selbstversuch des Neurologen und Hirnforschers Nathan Cole. Mit einem Implantat im Kopf und einer bionischen Maske vor seinem Gesicht steigt er in einen mit Flssigkeit gefllten Tank, um sich bei vollem Bewusstsein zu scannen. Er erleidet furchtbare Schmerzen, als er in die Tiefen seines Bewusstseins ta...

Leseeindruck zu »Messias« von Ralf Isau

Messias

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Leseeindruck vom 13.08.2009
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Dichtung oder Wahrheit

Um es direkt zu sagen, ich bin absolut kein Fan von Fantasy-Romanen.Am Gründonnerstag schwebt bei starkem Sturm und gleißendem Licht der gekreuzigte Jesus vom kostbaren Silberkreuz der Duiske Abbey herab. Der Hausmeister Seamus Whelan (103 Jahre alt) findet die fleischgewordene Jesusfigur auf dem blutgetränkten Teppichboden. Sofort wird die...

Rezension zu »Der erste Horizont meines Lebens« von Liliana Corobca

Der erste Horizont meines Lebens

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Rezension vom 17.12.2015
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Geweint wird erst um acht Uhr abends

Cristina Dumitrache ist erst zwölf und »nichts als Haut und Knochen, dass man meinen könnte, der Wind müsse sie weg­wehen«. Trotz­dem füllt sie eine ganze Reihe von ver­ant­wor­tungs­vol­len Er­wach­se­nen­rollen aus. Sie ist eins von über 120.000 Kindern, die sich im wirt­schafts­...

Rezension zu »Ein Jahr auf dem Land« von Anna Quindlen

Ein Jahr auf dem Land

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Rezension vom 21.04.2016
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Kreative Auslagerung

Rebecca Winter ist sechzig. Anstatt die Vorzüge des Ruhe­stands zu ge­nie­ßen, ist sie auf der Suche nach etwas, das ihr neue Orien­tie­rung, einen neuen Halt im Leben geben kann. Ihre aus Jahr­zehn­ten ver­traute Umge­bung – das mon­däne, quir­lige, gla­mou­röse Man­hat­tan...

Rezension zu »Das Ende« von Salvatore Scibona

Das Ende

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Rezension vom 10.04.2012
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Ein verwirrend schöner Flickenteppich

Umfassend belesenen Freunden ungewöhnlicher zeitgenössischer Prosa bringt dieser Roman (den Steffen Jacobs übersetzt hat) sprachlichen Genuss und intellektuellen Gaumenkitzel. Zur schlichten Unterhaltung aufgeschlagen, kann er manchen Leser enttäuschen. Der Einstieg in den Roman ist ein wahrer Sprachgenuss. Die Beschreibung des Bäckers Rocco i...

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