Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Der Hund, der nur Englisch sprach« von Linus Reichlin

Der Hund, der nur Englisch sprach

von


Rezension vom 14.11.2023
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: de

Träum ich oder wach ich?

Dieser Roman wird jeden abgebrühten Realisten zum Wahnsinn treiben – wenn er oder sie sich das Buch überhaupt zumutet. Sein Autor Linus Reichlin, der in seiner Schweizer Heimat und in Berlin lebt, erzählt zwar durchaus nach­voll­zieh­bar und vor allem äußerst amüsant, was seinem Protago­nisten Felix Sell wider­fährt, doch gerät selbs...

Rezension zu »Sekunden der Gnade« von Dennis Lehane

Sekunden der Gnade

von


Rezension vom 07.12.2023
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Mary Pat nimmt Rache

Präsident John F. Kennedy hat 1961 ein Konzept umgesetzt, das chronisch benach­teilig­ten Minder­heiten bessere Chancen ver­schaf­fen sollte, sich in der Gesell­schaft zu inte­grieren und zu behaupten. »Affir­mative Action« führte konkrete Maßnahmen ein, die diese Gruppen bewusst bevor­zugen (etwa durch Quoten­rege­lungen beim Zugan...

Rezension zu »Soledad: Un dicembre del commissario Ricciardi« von Maurizio de Giovanni

Soledad: Un dicembre del commissario Ricciardi

von


Rezension vom 12.12.2023
1 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Gestohlene Leben

An eine Zeit wie diese kann Luigi Ricciardi sich nicht erinnern. »Incoerenza«, philoso­phiert er bei sich, sei viel­leicht ihr bezeich­nendes Merkmal. Es ist Montag, der 18. Dezember 1939. In Neapels Stadt­vierteln pulsiert das Leben wie immer, die Menschen sind ent­schlos­sen, Armut und Kälte ein gewohnt ausge­lassenes, hoff­nungs­froh...

Rezension zu »Der letzte Wolf« von S. A. Cosby

Der letzte Wolf

von


Rezension vom 13.04.2024
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Ein Balanceakt in der Vorhölle

Der Afroamerikaner S. A. Cosby wurde 1973 in Virginia geboren, wo er in ärmlichen Verhält­nissen aufwuchs und lebens­lang persön­liche Erfah­rungen mit Rassis­mus und Ausgren­zung machte. Für das Schreiben hat er sich schon in jungen Jahren begeis­tert, dann englische Literatur studiert. Litera­risch haben ihn bedeu­tende Autoren des K...

Rezension zu »Mille giorni che non vieni« von Andrej Longo

Mille giorni che non vieni

von


Rezension vom 19.11.2023
noch unbewertet · noch unkommentiert
Sprache: it · Herkunft: it

Ein verlorener Sohn

Die dramatischen Ereignisse und sehr persön­lichen Entwick­lungen in diesem Roman erzählt uns ein verur­teilter Mörder von etwa sieben­und­zwanzig Jahren aus Neapel. Von den dreizehn Jahren seiner Haft­strafe hat er sechs verbüßt, als er über­raschend vor­zeitig ent­lassen wird – warum, das weiß er selber nicht, und was dahinter­...

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