Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Ti prendo e ti porto via | Fort von hier« von Niccolò Ammaniti

Ti prendo e ti porto via | Fort von hier

von


Rezension vom 12.02.2012
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Pietro, seine Lehrerin und der Frauenheld

Der realistischste und komischste von Ammanitis Chaoten-Romanen. Lauter Möchtegern-Helden und -Ca­sanovas mit den aberwitzigsten Ideen im Kopf – die sie dann auch noch durchziehen zu können glau­ben. Natürlich geht alles schief, was schief­ge­hen kann. Lesenswert auch wegen Ammanitis un­nach­ahm­lich präzisen Dialogen und knappem Stil,...

Rezension zu »Der Tod so kalt« von Luca D'Andrea

Der Tod so kalt

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Rezension vom 02.04.2017
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: it

Obsessionen

Ein zäher Bursche ist er, der junge Drehbuchschreiber, den Annelise Mair in Amerika kennen­gelernt und geheiratet hat. Gegen alle Widrig­keiten hat Jere­miah Salinger es geschafft, gemein­sam mit seinem Partner Mike McMellan eine TV-Doku-Serie zu konzi­pieren, zu reali­sieren und lukrativ zu vermark­ten. Aber nach der vierten Staffel muss e...

Rezension zu »Jakobs Mantel« von Eva Weaver

Jakobs Mantel

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Rezension vom 15.02.2014
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Das Drama hinter der Bühne

Mika ist stolz. Mit seiner Mutter Halina und Groß­vater Jakob Hern­steyn, liebe­voll »Tatuś« (Papa) genannt, lebt der gewitzte, wiss­begierige Junge in War­schau, dem »blü­hen­den Zentrum jüdi­scher Kultur«. (Sein Vater starb 1929; da war er drei Jahre alt.) Im September 1939 ändert sich alles. Die Wehrmacht überrollt Polen, und d...

Rezension zu »Ein Akt der Gewalt« von Ryan David Jahn

Ein Akt der Gewalt

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Rezension vom 19.04.2011
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Jeder ist sich selbst der Nächste

Ryan David Jahns Erstling "Ein Akt der Gewalt" basiert – ebenso wie Didier Decoins gerade erschienener Roman "Der Tod der Kitty Genovese" – auf einem realen Gewaltverbrechen. Am 13. März 1964 morgens gegen 4.00 Uhr wurde die 29-jährige Catherine Genovese, genannt Kitty, im New Yorker Stadtteil Queens brutal ermordet und vergewaltigt. Ihre Hil...

Rezension zu »Wo man im Meer nicht mehr stehen kann« von Fabio Genovesi

Wo man im Meer nicht mehr stehen kann

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Rezension vom 20.08.2019
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Sprache: de · Herkunft: it

Worte wirken Wunder

Fabio ist ein glückliches Kind. Er wächst in der Versilia, dem Küsten­streifen der nord­west­lichen Toskana auf, umhegt von Mama Rita, Papa Giorgio und Oma Giuseppina. Opa Arolando ist verstorben, doch dessen zehn Brüder, alle unver­heira­tet und höchst vital, tragen auch alle diesen Ehrentitel und überer­füllen die Opa-Funktionen ums ...

Rezension zu »Vielleicht ist es sogar schön« von Jakob Hein

Vielleicht ist es sogar schön

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Rezension vom 23.01.2010
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Sprache: de · Herkunft: de

Im Vertrauen auf eine gute Zukunft

Christiane, verheiratet und Mutter zweier Söhne, ist an Brustkrebs erkrankt. Es ist eine der aggressiven Formen, und sie wird daran sterben. Der Erzähler, einer der Söhne, kommt zur Ruhe, er besinnt sich. In Rückblicken erlebt er noch einmal seine Kindheit, Jugend und das Erwachsenwerden. Manche Kapitel beginnen in Kursivdruck: "Ich bin zehn Ja...

Leseeindruck zu »Der Gartenkünstler« von Ralf Günther

Der Gartenkünstler

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Leseeindruck vom 01.02.2010
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Sprache: de · Herkunft: de

Der Schatz unter der Linde

"Wenn Sie in mein Herz schauen wollen, müssen Sie meine Gärten besuchen" – das sagte der legendäre adlige Gartenbaumeister Hermann Fürst Pückler, der 1785 auf dem Familiensitz Muskau in der Oberlausitz geboren wurde. Von dort aus bereiste er die ganze Welt bis in den Orient und zu den Cheops-Pyramiden. Als Humanist pflegte er Kontakte mi...

Rezension zu »I promessi sposi« von Alessandro Manzoni

I promessi sposi

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Rezension vom 05.03.2014
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Sprache: it · Herkunft: it

Wohltuende Konzentration auf das Wesentliche

Jeder, der sich für italienische Literatur interessiert, erfährt irgendwann von Alessandro Manzo­nis Roman »I promessi sposi«. Dann erwacht die Neugier, in das berühmte Buch einmal hin­einzuschnuppern. Wovon erzählt der Autor? Wie liest sich sein Stil? Was macht die Qualitäten des Meis­terwerks aus? Beunruhigend steht jedoch vor der LektÃ...

Rezension zu »Augustus« von John Williams

Augustus

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Rezension vom 07.12.2016
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Sprache: de · Herkunft: gb

Nur ein Mensch

»Schick den Jungen nach Apollonia«, schreibt Gaius Julius Caesar im Jahr 45 v. Chr. an seine Nichte Atia. Der »Junge«, das ist ihr Sohn, der bald acht­zehn­jäh­rige Gaius Octa­vius, der soeben von einem Spanien-Feldzug an der Seite des mächtigen Groß­onkels zu ihr zurück­gekehrt ist. Schon be...

Rezension zu »Solar« von Ian McEwan

Solar

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Rezension vom 31.12.2010
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Sprache: de · Herkunft: gb

Auch ein Nobelpreisträger muss mal pinkeln

Michael Beard ist jetzt 53. Viele Jahre ist es her, dass er sich mit Einsteins Photovoltaik auseinandergesetzt hat. Das Ergebnis war das Beard-Einstein-Theorem, eine Glanzleistung, welche ihm den Nobelpreis in Physik einbrachte. Diese Ehrung verselbstständigte sich dann: Man verlieh ihm eine Ehrenprofessur, und Institute bewarben sich, seinen Name...

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