Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »In hellen Sommernächten« von John Burnside

In hellen Sommernächten

von


Rezension vom 15.05.2012
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Sprache: de · Herkunft: gb

Visionen am Rand der Welt

Liv, die Ich-Erzählerin, hat am Ende des Romans endlich zu sich selbst gefunden. Sie weiß nun, wohin sie gehört, "was sie mit ihrem Leben anfangen will". Vor zehn Jahren, als sie gerade die Schule abgeschlossen hatte, hat sie in jenem Sommer der hellen Nächte etwas erlebt, das sie selbst als "Privileg" beschreibt, nämlich etwas zu sehen, ...

Rezension zu »Das Haus des Windes« von Louise Erdrich

Das Haus des Windes

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Rezension vom 20.11.2014
4 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Welches Recht?

Erst viele Jahre später wird Staatsanwalt Antone Bazil Coutts II. die be­un­ru­hi­gen­de Geschichte aufschrei­ben, die sich im Sommer 1988 in einem Re­ser­vat in North Dakota ereignete und sein Leben veränderte. Antone, ein selbst­si­che­rer, wiss­be­gie­ri­ger, aufmerksamer und kluger J...

Rezension zu »Die Freundin meines Sohnes« von Lauren Grodstein

Die Freundin meines Sohnes

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Rezension vom 17.01.2011
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

Wenn Liebe blind macht

Der Ich-Erzähler dieses Romans, Pete Dizinoff, ist ein Egozentriker. Er sitzt vor dem Scherbenhaufen seines Lebens. Alles hat er verloren: seine fürsorgliche Frau Elaine, seinen heißgeliebten einzigen Sohn Alec und seine langjährigen besten Freunde Joe und Iris Stern. Wie konnte das geschehen? Alec, mittlerweile 20 Jahre alt, hat sich in Laura,...

Leseeindruck zu »Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie« von Lauren Oliver

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

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Leseeindruck vom 09.08.2010
2 x als hilfreich bewertet · noch unkommentiert
Sprache: de · Herkunft: us

"Und tglich grt das Murmeltier"

Wer htte sich nicht schon einmal gewnscht, einen Teil seines Lebens - und wenn es nur ein Tag, eine Stunde, eine entscheidende Minute ist - noch einmal durchleben zu drfen, um dann alles anders, hoffentlich besser zu machen? Dieses ebenso reiz- wie anspruchsvolles literarische Konzept haben Autoren (z.B. Max Frisch, "Mein Name sei Gantenbein") u...

Rezension zu »Jul Morde« von Arne Dahl, Åke Edwardson, Olle Lönnaeus, Viveca Sten u.a.

Jul Morde

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Rezension vom 18.10.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Ein bunter Teller netter Krimigeschichten

Ein Cover wie ein Scherenschnitt fürs Fenster, in diesem typischen Weih­nachts-Rot, das man aus skandi­navischen Einrichtungshäusern kennt – wie schön! Man muss schon genau hinschauen, um darauf die zwi­schen Rentier, Socken und Sternen versteckten Utensilien zu erspähen, die verraten, dass es hier um Morde gehen soll: Da oben baumelt ein ...

Rezension zu »Schneller als der Tod« von Josh Bazell

Schneller als der Tod

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Rezension vom 16.05.2010
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Sprache: de · Herkunft: us

ISMAEL – Deckname im Zeugenschutzprogramm

Der Autor erzählt uns zwei parallele Handlungsstränge: Einen einzigen Arbeitstag des Dr. Peter Brown im Manhattan Catholic Hospital – und die Vergangenheit dieses Mannes, der eigentlich Pietro Brnwa heißt. Er wurde 1977 von einer zugedröhnten Mutter im indischen Ashram geboren. Seine Großeltern – Juden, die Auschwitz überlebt hatten – h...

Rezension zu »Inés und die Freude« von Almudena Grandes

Inés und die Freude

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Rezension vom 21.01.2015
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Sprache: de · Herkunft: es

Zuckerkringel für die Widerstandskämpfer

Europaweit tobten im Herbst 1944 blutige Kämpfe, um den Faschismus nie­der­zu­rin­gen. Die deutschen Truppen sahen sich zum Rückzug gezwungen, das Ende war absehbar. Unter den Gegnern des spanischen Franquismus wuchs die Hoffnung, nun auch diese Diktatur stürzen zu können. Schon im Mai hatten die Alliierten Spanien unter Druck g...

Rezension zu »Weißer Mohn« von Clemens Lindner

Weißer Mohn

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Rezension vom 13.04.2009
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Sprache: de · Herkunft: at

Sebastian Hauser, der Wahn, die getriebene Unruhe, das Ende

Clemens Lindner wurde 1965 in Hall geboren. Er ist Stipendiat und lebt sowohl in Tirol als auch in Tokio. Dieses Buch entstand mit Unterstützung der Kulturabteilung des Landes Tirol. Lindner zeichnet in seinem Roman das Psychogramm des Außenseiters Sebastian Hauser. Viele Begebenheiten sind ganz offensichtlich Parallelen zum Leben des Dichte...

Rezension zu »Ohnmachtspiele« von Georg Haderer

Ohnmachtspiele

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Rezension vom 18.09.2010
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Sprache: de · Herkunft: at

Schäfer is back in town

Johannes Schäfer ist Kommissar im Bundeskriminalamt Wien. Eigentlich ist er noch rekonvaleszent. Ein Verbrechen in Tirol verfolgt ihn immer noch: Ängste, Verzweiflung, Leere, eine Depression, die er nun doch mit einem Therapeuten aufarbeitet. Geschwächt nimmt Schäfer seine Arbeit wieder auf. Er echauffiert sich über die politisch geforderten S...

Rezension zu »Die Psychopathen sind unter uns: Eine Reise zu den Schaltstellen der Macht« von Jon Ronson

Die Psychopathen sind unter uns: Eine Reise zu den Schaltstellen der Macht

von


Rezension vom 16.04.2013
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Sprache: de · Herkunft: us

Eine steinige Lektüre

Was ist das eigentlich – ein Psychopath? Das Hauptmerkmal der schweren Persönlichkeitsstörung, unter der der Psychopath leidet, ist, dass er Empathie-un­fä­hig ist, infolgedessen kein Mitgefühl und keine soziale Verantwortung kennt (manche verwenden »Soziopath« als Synonym). Davon abgesehen wirken Psycho­pathen meist durchaus sympathisch...

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