Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Ganz normale Helden« von Anthony McCarten

Ganz normale Helden

von


Rezension vom 24.09.2012
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Sprache: de · Herkunft: nz

Flucht: Das reale Leben im Virtuellen leben

Donalds Todestag jährt sich bald zum ersten Mal. Mit nur 14 Jahren starb er – der Titelheld in Anthony McCartens Roman "Superhero" – an Leukämie. Nun lässt uns der neuseeländische Autor in "Ganz normale Helden" ("In the Absence of Heroes", übersetzt von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié) Einblick nehmen, wie Familie Delpe heute ihre...

Rezension zu »American War« von Omar El Akkad

American War

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Rezension vom 30.09.2017
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Sprache: de · Herkunft: us

Gott hat sein Land verlassen

Der in Ägypten geborene amerikanische Journalist Omar El Akkad lässt uns in seinem Debüt­roman »Ameri­can War« in eine düstere Zukunft schauen. Wenn sein Erzähler die Geschichte nieder­schreibt, in etwa hundert Jahren, wird es die Weltmacht USA nicht mehr geben. Die ursprüng­liche Staaten­gemein­schaft hat sich dann über Umwelt- und ...

Rezension zu »Unter Feinden« von Georg M. Oswald

Unter Feinden

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Rezension vom 03.03.2012
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Sprache: de · Herkunft: de

Weltstadt ohne Herz

Georg M. Oswalds neuer Krimi »Unter Feinden« spielt in München – und zieht allen weiß-blauen Erwartungen schnell die Schuhe aus. Denn der bayrischen »Weltstadt mit Herz« gehen in diesem Roman nicht nur Weißwurscht-Gemütlichkeit und Bussi-Bussi-Schickeria ab, sondern Gesetz und Moral gleich mit. Markus Diller und Erich Kessel heißen die b...

Rezension zu »Nichts für Anfänger« von Kevin Maher

Nichts für Anfänger

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Rezension vom 28.06.2014
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Sprache: de · Herkunft: gb

Beste Miene zum bösen Spiel

Viel zu lachen hat Jim Finnegan nicht in seinem Leben, aber wie er es erzählt, das ist zum Kringeln. Und deftig. Das setting dieses Romans vom Er­wach­sen­wer­den – Dublin, Mitte der Achtziger Jahre – weckt gewisse the­ma­ti­sche Erwartungen und erfüllt sie in vollem Umfang: Katholische Kirche, wor­king...

Rezension zu »Eismord« von Giles Blunt

Eismord

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Rezension vom 03.08.2012
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Sprache: de · Herkunft: ca

Papa will es so.

Was da auf Pfählen aufgespießt präsentiert wird, sind Köpfe – mit der Axt abgeschlagene menschliche Köpfe. So blutrünstig und brutal beginnt Giles Blunts Thriller "Eismord" ("Crime Machine", übersetzt von Anke und Eberhard Kreutzer). Wir befinden uns in Algonquin Bay, in Kanadas Eiswüste mit ihren vielen Seen und undurchdringlichen Wälde...

Rezension zu »Männer mit Erfahrung« von Castle Freeman

Männer mit Erfahrung

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Rezension vom 11.05.2016
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Sprache: de · Herkunft: us

Die üble Aura des Katzenmörders

Langsam vergeht die Zeit hier in den Tiefen der dun­kels­ten Wälder Vermonts. Ruhe und Gleich­maß be­stim­men den Alltag. Auf Neuig­keiten wartet man ver­ge­bens. In der alten Stuhlfabrik stehen die Maschinen schon seit fünf­zig Jahren still. über drei Gene­ratio­nen hin­weg hatte der Fami&sh...

Rezension zu »Verflucht sei Dostojewski« von Atiq Rahimi

Verflucht sei Dostojewski

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Rezension vom 27.02.2013
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Sprache: de · Herkunft: fr

Auf der Suche nach der verlorenen Sühne

Als sein Beil den Schädel der Wucherin zerteilt hat, ist es zu spät für Reue, schlechtes Gewissen und Schuldgefühle. Dem, der den Schlag ausgeführt hat, schießt der Gedanke an das Schicksal Raskolnikows durch den Kopf. Hätte er Dostojewskis Roman "Verbrechen und Strafe" nicht gelesen, wäre er zu dieser Tat nie fähig gewesen. Der Mörder is...

Rezension zu »Dancing Queen a. D.« von Vera Anders

Dancing Queen a. D.

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Rezension vom 04.06.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Jenseits der Komfortzone

Eigentlich ist sie mit sich und der Welt zufrieden und hat auch allen Grund dazu. Sie ist 43 Jahre alt, mit Markus, ihrem »Teilzeithippie«, verheiratet und hat drei schulpflichtige Kinder. Beide Elternteile erledi­gen einen Großteil ihrer Be­rufs­tätig­keit im home office, also am Computer zu Hause im Eigenheim. K...

Rezension zu »Milano Criminale« von Paolo Roversi

Milano Criminale

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Rezension vom 18.08.2013
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Sprache: de · Herkunft: it

Räuber und Gendarm über zwei Jahrzehnte

Sieben bewaffnete Männer raubten am 27. Februar 1958 in einem filmreifen Coup einen Geldtransporter aus und erbeuteten die gigantische Summe von 600 Millionen Lire. Der Überfall fand am helllichten Tage statt, und viele An­woh­ner der Via Osoppo wurden Augenzeugen. Antonio (knapp 14) und Roberto (10) waren darunter, und was sie da gerade beobac...

Rezension zu »Der Fall Bramard« von Davide Longo

Der Fall Bramard

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Rezension vom 26.07.2015
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Sprache: de · Herkunft: it

Die Ästhetik des Verbrechens

Zwanzig Jahre ist es her, dass der talentierte Kommissar Corso Bramard überraschend seinen Job an den Nagel hängte. Dabei hätte ihm jeder eine glänzende Karriere prognostiziert, so rasant, wie »der jüngste Kommissar Italiens« in seinen Beruf eingestiegen war. Zu diesem Schritt getrieben hatte ihn die Tat eines Mörders, der sein grausames Me...

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