Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Diario di una maestrina« von Maria Giacobbe

Diario di una maestrina

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Rezension vom 11.12.2010
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Sprache: it · Herkunft: it

Pädagogik praxisnah

Der autobiographische Roman »Diario di una maestrina«, aus Maria Giacobbes Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1956 bis 1957 ent­stan­den, liefert noch heute beeindruckende ›Direktaufnahmen‹ aus einer kargen Region Sardiniens im Konflikt zwischen der modernen Nachkriegswelt und uralten Traditionen und Einstellungen. Maria Giacobbe wurde 1...

Rezension zu »Seht, was ich getan habe« von Sarah Schmidt

Seht, was ich getan habe

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Rezension vom 29.05.2018
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Sprache: de · Herkunft: gb

Trautes Heim, Glück allein

Der Mordfall Lizzie Borden ist einer der berühmtesten in der Geschichte der US-Justiz. Sie wurde 1892 angeklagt, ihren Vater und ihre Stiefmutter mit der Axt erschlagen zu haben. Verteidigt von den besten Anwälten, wurde sie mangels hinreichender Indizien freigesprochen. Stets hatte sie ihre Unschuld beteuert, und ohnehin konnte man sich kaum vor...

Rezension zu »Die Telefonzelle am Ende der Welt« von Laura Imai Messina

Die Telefonzelle am Ende der Welt

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Rezension vom 22.07.2021
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Sprache: de · Herkunft: it

Dem Wind anvertrauen

Weltweit hat das Seebeben, das am 11. März 2011 die japanische Küste erschütterte und unvor­stellbare Folgen nach sich zog, fassungs­loses Entsetzen ausgelöst. Eine junge Schrift­stellerin aus Italien hat neun Jahre später den wohl ergreifend­sten und poetisch­sten Roman darüber veröffent­licht, wie Hinter­bliebene ihre Trauer bewält...

Rezension zu »Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims« von Annabel Pitcher

Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims

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Rezension vom 28.06.2013
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Sprache: de · Herkunft: gb

Überzogener Trauerkult

Eifersucht unter Geschwistern ist weder selten noch unnormal. Sie belebt den Alltag vieler Familien. So mancher kleine Bruder mag innerlich seufzen und »es kaum erwarten, sie endlich loszuwerden«, die große Schwester … James Aaron Matthews, der zehnjährige Ich-Erzähler, meint das allerdings todernst. Die Schwester, der sein Wunsch gilt, hei...

Rezension zu »Dancing Queen a. D.« von Vera Anders

Dancing Queen a. D.

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Rezension vom 04.06.2013
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Sprache: de · Herkunft: de

Jenseits der Komfortzone

Eigentlich ist sie mit sich und der Welt zufrieden und hat auch allen Grund dazu. Sie ist 43 Jahre alt, mit Markus, ihrem »Teilzeithippie«, verheiratet und hat drei schulpflichtige Kinder. Beide Elternteile erledi­gen einen Großteil ihrer Be­rufs­tätig­keit im home office, also am Computer zu Hause im Eigenheim. K...

Rezension zu »Zwischen zwei Nächten« von Edith Kneifl

Zwischen zwei Nächten

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Rezension vom 02.10.2011
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Sprache: de · Herkunft: at

Zerrieben

Die erste weibliche Autorin, die mit dem begehrten Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres ausgezeichnet wurde, ist die 1954 in Wels (österreich) geborene Edith Kneifl, und sie erhielt den Preis gleich für ihren ersten Krimi "Zwischen zwei Nächten". Das war 1992. Inzwischen hat die promovierte Psychologin viele Erzählun...

Rezension zu »Ganz normale Helden« von Anthony McCarten

Ganz normale Helden

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Rezension vom 24.09.2012
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Sprache: de · Herkunft: nz

Flucht: Das reale Leben im Virtuellen leben

Donalds Todestag jährt sich bald zum ersten Mal. Mit nur 14 Jahren starb er – der Titelheld in Anthony McCartens Roman "Superhero" – an Leukämie. Nun lässt uns der neuseeländische Autor in "Ganz normale Helden" ("In the Absence of Heroes", übersetzt von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié) Einblick nehmen, wie Familie Delpe heute ihre...

Rezension zu »Long Bright River« von Liz Moore

Long Bright River

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Rezension vom 25.03.2020
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Sprache: de · Herkunft: us

Leben, wo nur Tod ist

Die Geschichte, die Liz Moore unter dem trügeri­schen Titel »Long Bright River« erzählt, ist nichts weniger als ein einziger Albtraum. Als sich 1683 dreizehn Quäker- und Mennoniten­familien aus Krefeld in der Nähe des Delaware ansie­delten, mag ihnen der ruhig und klar dahin­fließende Strom wie eine paradie­sische Variante des Rheins er...

Rezension zu »Nichts für Anfänger« von Kevin Maher

Nichts für Anfänger

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Rezension vom 28.06.2014
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Sprache: de · Herkunft: gb

Beste Miene zum bösen Spiel

Viel zu lachen hat Jim Finnegan nicht in seinem Leben, aber wie er es erzählt, das ist zum Kringeln. Und deftig. Das setting dieses Romans vom Er­wach­sen­wer­den – Dublin, Mitte der Achtziger Jahre – weckt gewisse the­ma­ti­sche Erwartungen und erfüllt sie in vollem Umfang: Katholische Kirche, wor­king...

Rezension zu »Banditenliebe« von Massimo Carlotto

Banditenliebe

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Rezension vom 11.07.2011
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Sprache: de · Herkunft: it

Osteuropäische Mafiaclans erobern Italien

Wahre Liebe ist das Leitmotiv, das den neuesten Roman des erfolgsverwöhnten italienischen Krimiautors Massimo Carlotto durchzieht. Im Oktober 2006 wird Sylvie, die Freundin des Ex-Knackis Beniamino Rossini, direkt von der Straße weg, aber ohne Aufsehen zu erregen, in einen Lieferwagen verfrachtet und entführt. In ihrem Auto findet man unter dem ...

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