Rezensionen aktueller Bücher

aus D, A, CH und Italien

Rezension zu »Tödliches Requiem« von Paolo Roversi

Tödliches Requiem

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Rezension vom 17.07.2011
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Sprache: de · Herkunft: it

»Select. Zucchero. Play. Donne«

»Tödliches Requiem« ist Paolo Roversis zweiter Kriminalroman. Während der erste, »Die linke Hand des Teufels«, auf dem Land mit herrlichen, liebenswürdigen, teils trotteligen Figuren spielte, ist unser Protagonist Enrico Radeschi mit seiner gelben Vespa bei seinem neuen Einsatz in der Großstadt Mailand unterwegs. Wo hat er nur Gatsby, sein ...

Rezension zu »Ein wildes Herz« von Robert Goolrick

Ein wildes Herz

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Rezension vom 19.03.2013
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Sprache: de · Herkunft: us

Licht und Schatten

Wollen Sie wissen, was ein richtiger "Beebo" ist, warum in einem Tal bis in alle Ewigkeit ein "wildes Herz" schlagen wird und warum das beschauliche Leben in einem ländlichen 600-Seelen-Kaff plötzlich einen Riss erhält und ein böses Verbrechen alles zunichte macht? Dann lauschen Sie dem sech­zig­jäh­ri­gen Ich-Erzähler aus Rob...

Rezension zu »Tea Time« von Ingrid Noll

Tea Time

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Rezension vom 15.03.2023
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Sprache: de · Herkunft: ch

Alles in Ordnung in Weinheim

Im schönen Weinheim an der Badischen Bergstraße führt ein roter Hahn als Weg­weiser über die dreizehn Stationen eines Spazier­wegs, den die Stadt ihrer Mit­bürgerin Ingrid Noll gewidmet hat. Das Symbol erinnert an den Debüt­roman, mit dem die Schrift­stellerin 1991 eine lange Serie von Best­sellern startete. Im Mittel­punkt der kurz­w...

Rezension zu »Das Ende des Fadens« von Andrea Camilleri

Das Ende des Fadens

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Rezension vom 14.02.2022
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Sprache: de · Herkunft: it

Die Flüchtlingswelle überrollt Vigàta

Unglaublich, was für eine Schaffenskraft dieser Mann besaß, welche Kreati­vität ihn immer wieder in neue Bahnen trieb, und wie rege er Anteil daran nahm, was in seinem Heimat­land geschah. Als Andrea Camil­leri im Jahr 2016 »L’altro capo del filo« veröffent­lichte, war er einund­neunzig Jahre alt, und es war sein ein­hundert­stes Buc...

Rezension zu »Trügerische Gewissheit« von Gianrico Carofiglio

Trügerische Gewissheit

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Rezension vom 21.12.2016
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Der Mörder schweigt

Pietro Fenoglio, ein Maresciallo der Carabinieri, hätte allen Grund, sich zu freuen, als sich der Mord an einer zwielichtigen Persönlichkeit quasi von selbst aufklärt. Eine Nachbarin sah einen jungen Mann mit einer Plastiktüte eilig hinauslaufen und mit dem Auto davonrasen; die Zeugin hat nicht nur die Autonum­mer no­tiert, sondern auch die T...

Rezension zu »In der Ferne« von Hernan Diaz

In der Ferne

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Rezension vom 16.04.2021
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Sprache: de · Herkunft: us

Aufbruch und Desillusion

Die Erzählsituation erinnert an Joseph Conrads wort- und schicksalsgewaltige Seefahrerromane. Ein Alaska-Schoner steckt im Eis fest, die Passa­giere – hart­gesot­tene Gold­gräber – vertrei­ben sich die Zeit mit Seemanns­garn, und einer unter ihnen, gerade vom Bad in einem Eisloch hervor­gekrochen, zieht nach und nach mit seinem impo­s...

Rezension zu »Der Zorn der Einsiedlerin« von Fred Vargas

Der Zorn der Einsiedlerin

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Rezension vom 07.01.2019
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Magellan mit Spinnen im Nebel

Dem einen gefällt’s, dem anderen weniger – wofür gälte das nicht? Aber die Art, wie Frédérique Audoin-Rouzeau ihre Kriminal­romane anlegt, polarisiert gründlich. Die Autorin mit dem Künstler­namen Fred Vargas will nicht einfach einen Plot um ein Verbrechen entwickeln, sondern ein viel­schich­tiges Kunstwerk gestalten, in dem sie nebe...

Rezension zu »Hope Hill Drive« von Garry Disher

Hope Hill Drive

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Rezension vom 18.01.2021
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Sprache: de · Herkunft: au

Ordnungshüter und Sozialarbeiter im Outback

Seit einem Jahr ist Paul Hirschhausen Constable in Tiverton, einem Nest im wohl ödesten Flecken Süd­austra­liens. In diese von Gott verges­sene Region hat man ihn straf­versetzt, nachdem man ihm Korrup­tion und Drogen­schieberei vor­gewor­fen hatte. Erbar­mungslos lastet jetzt, kurz vor Weih­nachten, die Hitze auf der endlos weiten Land...

Rezension zu »Hannahs Briefe« von Ronaldo Wrobel

Hannahs Briefe

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Rezension vom 27.04.2014
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Geliebte Spionin

Er will doch nur in Ruhe und Frieden leben, unauffällig »wie ein Bodengewächs: un­ter­halb der Schuss­linie«, nichts weiter tun als Schuhe reparieren. Dank glück­li­cher Umstände war es ihm 1928 gelungen, aus seiner polnischen Heimat nach Brasilien auszureisen, und nun führt er schon seit acht Jahren seinen klei...

Rezension zu »Die verlorenen Schwestern« von Adrian McKinty

Die verlorenen Schwestern

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Rezension vom 27.07.2015
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Sprache: de · Herkunft: gb

David und Goliath im Nordirland-Konflikt

Sean Duffy glaubt, er habe die troubles hinter sich. Vor sich wähnt er einen friedlichen Ruhe­stand im son­nigen Spanien, je­den­falls weit weg von Nord­irland. Da klopfen Tom und Kate an seine Tür, und die Ver­gan­gen­heit hat ihn wieder. Seans Vergangenheit – das ist im We­sent­li­chen eine unse...

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